Hilfe für Menschen im Osten Europas

Freitag, 28. Oktober 2011

Renovabis fördert erneut mit 14,7 Millionen Euro 514 Projekte seiner Partner im Osten Europas – Pfingstaktion zur Situation von Kindern

KÖLN/FREISING. Die mittel-, ost- und südosteuropäischen Partner von Renovabis, dem katholischen Osteuropa-Hilfswerk in Deutschland, dürfen weiterhin mit nachhaltiger Unterstützung rechnen. Bei der turnusgemäßen Trägerkreis-Sitzung, die in Vertretung des verhinderten Joachim Kardinal Meisner der Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Dr. Stefan Vesper, leitete, wurden jetzt rund 14,7 Millionen Euro für 514 Projekte von Partnern in vielen der insgesamt 29 Länder, in denen sich Renovabis engagiert, bewilligt. Es handelt sich um kirchlich-seelsorgerische und soziale Projekte sowie um Bildungsvorhaben. Alle Projekte werden von den Partnern vor Ort umgesetzt und auf deren ausdrücklichen Wunsch gefördert.

Unter die 21 soeben beschlossenen neuen Großprojekte fällt die Bezu-schussung einer Fachakademie für soziale Berufe in Banja Luka (Bosnien und Herzegowina) für 200.000 Euro. Ein Gebäude muss hier renoviert und für die neue Nutzung umgebaut werden. 260.000 Euro wurden für 22 Jahres-Stipendienplätze bewilligt, die über den Katholischen Akademischen Ausländerdienst (KAAD) gefördert werden. Dabei wird darauf geachtet, dass die Studieninhalte und Abschlüsse dem Aufbau kirchlicher Strukturen in den Ländern des ehemaligen Ostblocks zugute kommen, so etwa theologische, philosophische, historische und kirchenmusikalische Studien sowie Caritaswissenschaften. Das Priesterseminar in Sankt Petersburg wird mit einer Summe von 79.000 Euro unterstützt. Aufgrund der extremen Diasporasituation in Russland ist das Seminar weiterhin auf Hilfe aus dem Westen angewiesen.

Zur Förderung eines Roma-Integrationsprojekts bei Košice/Kaschau in der Slowakei stellt Renovabis 150.000 Euro zur Verfügung. In der Region leben rund 10.000 Roma in Plattenbausiedlungen. In diesem Ghetto bemühen sich Salesianerpatres insbesondere um junge Roma.

Weitere 100.000 Euro wurden für den Bau eines Kindergartens in der moldawischen Stadt Balti bewilligt, den der katholische Bischof Anton Coşa für 60 Kinder errichten lassen will. Den Kindergarten sollen auch Kinder anderer Konfessionen besuchen können.

Schließlich wurde bei der Sitzung in Köln das Renovabis-Leitwort für 2012 beschlossen. Es lautet: „Und er stellte ein Kind in ihre Mitte“ (Mk 9,36). Mit der Pfingstaktion des nächsten Jahres will Renovabis auf die Situation notleidender, benachteiligter und diskriminierter Kinder im Osten Europas aufmerksam machen.

Jahresbericht 2011 erschienen: Informieren Sie sich über die Arbeit von Renovabis im aktuellen Jahresbericht.

@renovabis schreibt:

Programmtipp Katholikentag, ab 11 Uhr: Podium zum Thema "Leben mit HIV und #Aids - weltweit und ganz nah", Reiss-Engelhorn-Museen. #kt12
vor 5 Tage 1 Stunde
RT @lerenovabis: Schöne diözesane Aktionseröffnung in Ffm. Danke ans Hedwigs-Team. Spannende Diskussion und Kuchen satt! #Renovabis...
vor 1 Woche 3 Tage
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Salesianerpater Witold Szulczynski SDB, Direktor der Caritas Georgia, hört zu und spendet Trost.Salesianerpater Witold Szulczynski SDB, Direktor der Caritas Georgia, hört zu und spendet Trost.Renovabis fördert den Betrieb von Suppenküchen in Georgien und sichert somit die Versorgung von alten und bedürftigen Menschen. Das Projekt können Sie mit Ihrer Spende unterstützen. Suppenküchen für notleidende Menschen in Georgien