„Osteuropa an das Herz der Menschen bringen“
Samstag, 03. Dezember 2011
19. Renovabis-Partnerschaftstreffen
FREISING. „Perspektiven für Kinder im Osten Europas“, so hieß das Schwerpunktthema des diesjährigen Renovabis-Partnerschaftstreffen, zu dem rund 140 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet nach Freising gekommen sind. Caritas-Verantwortliche aus Rumänien und Weißrussland machten deutlich, in welcher prekären Situation sich Kinder in ihren Ländern befinden. Sie vor allem sind nämlich die Leidtragenden der schwierigen Wirtschaftslage in ihren Ländern und leben häufig im sozialen Abseits. „Millionen von Eltern können ihren Kindern kaum das Notwendigste zum Überleben bieten“, verdeutlichte der Geschäftsführer der Caritas Timisoara/Temeschwar, Herbert Grün, das Elend. Eine große Herausforderung stellten auch die vielen „Euro-Waisenkinder“ dar, die aufgrund der Arbeitsmigration ihrer Eltern verlassen und oft völlig auf sich allein gestellt seien.
Thematisiert wurden ebenso die Probleme der Kinder von Randgruppen und Minderheiten in Osteuropa. Insbesondere Roma-Kinder in Ländern wie Rumänien und Bulgarien, aber auch Tschechien und der Slowakei, leben unter unwürdigen Bedingungen und nicht selten abgeschoben in Ghettos. Diskussionen in zahlreichen Arbeitskreisen sowie der Austausch von Erfahrungen in der Partnerschaftsarbeit, aber auch das gemeinsame Gebet, zeichnete dieses Jahrestreffen von Osteuropa-Begeisterten aus.
Als zentrale Frage wurde bei dem Treffen in Freising die Bibelstelle „Und er stellte ein Kind in ihre Mitte“ angesprochen. Es gelte, Kindern Not und Leid zu ersparen und ihnen eine Zukunftsperspektive zu geben. Insofern würden plausible Projekte auch von einem beachtlichen Teil der Partnerschaftsgruppen nach Kräften und mit privaten Mitteln oder phantasievoll eingeworbenen Spenden unterstützt. Andere legen bei ihrem ehrenamtlichen Engagement mehr Wert auf persönliche Begegnungen und den Aufbau von guten Freundschaften, von denen beide Seiten voller Stolz erzählt haben. Wenn es darum geht, Kindern und ihren Familien Hoffnung auf ein würdevolleres Leben zu geben, engagieren sich viele Initiativen, die mit Renovabis zusammenarbeiten, ganz selbstverständlich und in exzellenter Weise: Dafür bedankte sich Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pater Stefan Dartmann SJ ausdrücklich und freute sich darüber, dass die Partnerschaftsgruppen „Osteuropa an das Herz der Menschen bringen“ wollen.
Jahresbericht 2011 erschienen: Informieren Sie sich über die Arbeit von Renovabis im aktuellen Jahresbericht.
Aktuelles Spendenprojekt
Salesianerpater Witold Szulczynski SDB, Direktor der Caritas Georgia, hört zu und spendet Trost.Renovabis fördert den Betrieb von Suppenküchen in Georgien und sichert somit die Versorgung von alten und bedürftigen Menschen. Das Projekt können Sie mit Ihrer Spende unterstützen. Suppenküchen für notleidende Menschen in Georgien





@renovabis schreibt:
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