Mitten im Leben, statt ein Leben am Rande

Projektbeschreibung

In der Sowjetunion mussten Menschen mit Behinderung oftmals unter unwürdigen Rahmenbedingungen leben. Fördermaßnahmen oder besondere Betreuungseinrichtungen waren unbekannt. Auch heute noch werden die Bedürfnisse und Anliegen behinderter Menschen in der Ukraine von staatlichen Stellen nicht selten als nachrangiges Problem betrachtet. Familien, die ein Kind mit Behinderung haben, erhalten kaum Unterstützung: In der Region von Drohobych im Westen der Ukraine gibt es für rund 60% der behinderten Kinder keine Förderungen. Um dies zu ändern, hat die Caritas der griechisch-katholischen Diözese Sambir-Drohobych vor drei Jahren damit begonnen, ein „Soziales Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche mit Behinderung“ zu bauen. Das vierstöckige Gebäude wurde mittlerweile soweit fertiggestellt, dass zumindest der Innenausbau einer Etage abgeschlossen ist und dieses Stockwerk genutzt werden kann.

Ein Haus für behinderte Kinder und Jugendliche

Täglich kommen inzwischen bis zu 40 Kinder und Jugendliche mit Behinderung in das Förderzentrum. Die Mitarbeiter prüfen den Entwicklungsstand eines jeden Kindes und fördern es nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten. Auch die Eltern lernen, wie sie ihr Kind im Alltag besser begleiten und unterstützen können.

Um weitere Kinder aufnehmen zu können, muss der Innenausbau der übrigen Etagen fertiggestellt werden. Renovabis unterstützt die Caritas bei diesen Baumaßnahmen: Dabei sollen nicht nur weitere Gestaltungs- und Therapieräume, sondern auch eine Behindertenwerkstatt, eine Kapelle und Gesprächsräume für die Familienberatung entstehen. Damit können zukünftig nicht nur mehr Kinder und Jugendliche das Förderzentrum besuchen, sondern auch individueller gefördert werden.

Projektbewertung

Das Projekt zum Bau eines „Sozialen Rehabilitationszentrums“ ist aufgrund der Situation von behinderten Menschen im Gebiet von Drohobych notwendig und ausgesprochen sinnvoll. Sowohl geistig als auch körperlich behinderte Kinder und Jugendliche werden dort die Chance auf eine frühzeitige Förderung bekommen, um in Zukunft soweit wie möglich ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben führen zu können. Sehr wertvoll ist die Unterstützung der Eltern: Diejenigen, die keinen Ausweg aus ihrer schwierigen Situation sehen, erhalten bei der Caritas Rat und Hilfe – sie werden nicht alleine gelassen. Bei diesem Projekt ist besonders zu begrüßen, dass die Arbeit des Zentrums vor allem von den ehrenamtlich tätigen Eltern und Verwandten der behinderten Kinder getragen wird. Auf diese Weise werden sie direkt in das Projekt mit einbezogen. In der Region ist das Projekt einzigartig und hat Modellcharakter.

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Infos zur Ukraine

Jahresbericht 2011 erschienen: Informieren Sie sich über die Arbeit von Renovabis im aktuellen Jahresbericht.

@renovabis schreibt:

Programmtipp Katholikentag, ab 11 Uhr: Podium zum Thema "Leben mit HIV und #Aids - weltweit und ganz nah", Reiss-Engelhorn-Museen. #kt12
vor 5 Tage 1 Stunde
RT @lerenovabis: Schöne diözesane Aktionseröffnung in Ffm. Danke ans Hedwigs-Team. Spannende Diskussion und Kuchen satt! #Renovabis...
vor 1 Woche 3 Tage
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Salesianerpater Witold Szulczynski SDB, Direktor der Caritas Georgia, hört zu und spendet Trost.Salesianerpater Witold Szulczynski SDB, Direktor der Caritas Georgia, hört zu und spendet Trost.Renovabis fördert den Betrieb von Suppenküchen in Georgien und sichert somit die Versorgung von alten und bedürftigen Menschen. Das Projekt können Sie mit Ihrer Spende unterstützen. Suppenküchen für notleidende Menschen in Georgien