Umbau eines Straßenkinderhauses in Fastiv

Projektbeschreibung

Kindern helfen, die Zuhause keine Unterstützung finden, das ist das Ziel der Dominikaner in der Stadt Fastiv, etwa 80 km südöstlich von der Hauptstadt Kiew. In der Stadt gibt es viele Faktoren, die zu sozialen Problemen führen: Arbeitslosigkeit, Alkohol- und Drogenmissbrauch zählen dazu, aber auch der Umstand, dass zu sowjetischen Zeiten viele ehemalige Strafgefangene hier angesiedelt wurden. Viele Kinder fliehen vor den prekären Verhältnissen zuhause und leben auf der Straße. Auch die örtliche Abfalldeponie ist für einige von ihnen ein Aufenthaltsort geworden.

Eine Zufluchtsstätte finden die Straßenkinder im Haus des Hl. Martin, dass von der römisch-katholischen Pfarrei „Kreuzerhöhung“ im Pfarrhaus betrieben wird. Die Stadt stellte der Pfarrei nun ein größeres Gebäude zur Verfügung, das etwa 70 Kindern ein dauerhaftes Zuhause sein kann. Das Gebäude muss jedoch saniert werden. Dazu wurde Renovabis um Unterstützung angefragt.

Projektbewertung

Der Bau eines Hauses für Straßenkinder ist mit Blick auf die steigende Zahl von Straßenkindern in der Stadt notwendig und sinnvoll. Die Dominikaner in Fastiv kümmern sich bereits seit 2005 um Straßenkinder und ihre Familienangehörigen. Sie haben dazu einen Kreis an internationalen Spendern gewonnen, so dass die laufenden Kosten sichergestellt sind. In den Sommermonaten engagieren sich Freiwillige aus verschiedenen europäischen Ländern in dem Projekt, aber auch Jugendliche aus der benachbarten Pfarrei sind als Ehrenamtliche mit dabei.

Durch die intensive tägliche Betreuung und Erziehung der Kinder, um die sich stets ein Team von neun Mitarbeitern (davon fünf Hauptamtliche) kümmert, ist es gelungen, dass die Kinder und Jugendlichen wieder eine Schule besuchen konnten und einige von ihnen sogar inzwischen studieren können. Derzeit sind es fünf Jugendliche aus dem Haus des Hl. Martin, die an einer ukrainischen Universität studieren.

Um auch anderen Kindern einen besseren Lebensweg zu ermöglichen, ist die Unterstützung des Heimes nötig.

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