Ausstellungen
Anhand von Fotos einen Eindruck vom Leben der Menschen in Osteuropa gewinnen: Das ermöglicht unsere umfangreiche Bildersammlung, die sich in verschiedene Themenschwerpunkte gliedert. Die Bilder illustrieren sowohl die Licht- und Schattenseiten sowie die Problemlagen in Mittel- und Osteuropa und geben gleichzeitig Einblick in das breite Spektrum der Projektarbeit von Renovabis. Die Fotos sind alle als Leinwandbilder (gedruckte Fotos, die auf Keilrahmen aufgezogen sind) vorhanden und können nach Absprache ausgeliehen werden.
- Ausstellung: Tschernobyl - Leben in der Sperrzone
- Ausstellung: Ausstellung: Arm.alt.allein?
- Ausstellung: Ausstellung: Wegsehen hilft nicht!
Tschernobyl - Leben in der Sperrzone
Der größte anzunehmende Unfall im ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl wurde am 26. April 1986 Realität. Mängel in der Konstruktion des Reaktors und Bedienungsfehler bei einem Versuch hatten die Explosion eines Reaktorblocks zur Folge. Ein großer Teil des radioaktiven Inhalts wurde nach außen geschleudert und gelangte in die Atmosphäre. Die radioaktiven Stoffe verteilten sich hauptsächlich über die Region nordöstlich von Tschernobyl, den Süden Weißrusslands: Etwa sieben Zehntel des Cäsium-Fallouts gingen auf dieses Land nieder.
„Tschernobyl“ gilt als schwerste nukleare Havarie und als eine der schlimmsten Umweltkatastrophen aller Zeiten. Erst 36 Stunden nach dem Unfall wurden die knapp 50.000 Einwohner der drei Kilometer entfernten Stadt Pripjat evakuiert. Bis zum 5. Mai mussten dann auch die Menschen in den Dörfern in einem Umkreis von 30 Kilometern um den Reaktor ihre Häuser verlassen. Als sie ihr Hab und Gut zurückließen, wußten sie nicht, dass es ein Abschied für immer werden würde. Einige alte Menschen kehrten dennoch in ihre Dörfer in der Sperrzone zurück, weil sie in den Plattenbausiedlungen entfernter Städte, in die sie umgesiedelt worden waren, nicht leben wollten.
- Die begleitende Reportage zur Ausstellung können Sie hier herunterladen: Nina Rybik: Tschernobyl ohne Mythen (4.1 MB)
Die kleine Ausstellung von Renovabis mit Fotos von Br. Korneliusz Konsek SVD zeigt das Leben in der Sperrzone heute.
Arm.alt.allein?
Alt zu sein, ist auch hierzulande zu einem Synonym für zahlreiche Probleme geworden. Um wie viel mehr gilt dies für die alten Menschen im Osten Europas. Gerade sie haben Schweres durchgemacht: Kriege, Kommunismus, einschneidende Reformen nach der Wende von 1989/90.
Es sind gerade die alten Menschen, die dort in großer Not leben und am wenigsten vom Umbruch profitieren konnten. Ihnen blieb kein Geld, um für ihr Alter vorzusorgen. Bis heute existiert vielerorts noch immer keine ausreichende soziale Absicherung. Selbst die Mindestrenten liegen oft unter dem Existenzminimum. Und häufig sind die alten Menschen nicht nur arm, sondern allein und isoliert.
Renovabis setzt sich dafür ein, dass alte Menschen ein Leben in Würde führen können. Gemeinsam mit meist kirchlichen Projektpartnern vor Ort unterstützt Renovabis Projekte der häuslichen Krankenpflege sowie den Bau und Betrieb von Alten- und Pflegeheimen, um die Lebensbedingungen alter Menschen wirkungsvoll zu verbessern. Die Alten im Osten Europas haben Fotografen und Projektpartner in ihrem Alltag festgehalten.
Sie können die Ausstellung als Powerpoint-Datei herunterladen: Ausstellung 2008: alt.arm.allein? (6.4 MB)
Wegsehen hilft nicht!
Mit der Fotosammlung „Wegsehen hilft nicht!“ werden eindrucksvolle Bilder aus dem Alltag von Menschen im Osten Europas gezeigt. Es werden sowohl die Licht- als auch die Schattenseiten der heutigen Situation, mehr als zwanzig Jahre nach dem Ende des Kommunismus und dem Fall des Eisernen Vorhangs, deutlich. Die Bilder zeigen darüber hinaus, wie konkrete Hilfe in den osteuropäischen Ländern aussieht und wie breit das Spektrum der von Renovabis geförderten Projekte vor Ort ist. Im Sinne des Ausstellungsmottos „Wegsehen hilft nicht“ wird aber auch darauf hingewiesen, dass weitere Unterstützung an vielen Stellen dringend erforderlich ist.
Kontakt
Sekretariat und Sachbearbeitung Öffentlichkeitsarbeit

Sabine Gampfer, Sachbearbeitung
Renovabis, Domberg 27, 85354 Freising
Tel.: (08161) 5309-49, Fax: (08161) 5309-44
E-Mail: ga@renovabis.de















