Frauenhandel und Zwangsprostitution

Für alle Opfer von Menschenhandel, die das Vertrauen zu anderen Menschen verloren haben, um Heilung ihrer seelischen Wunden.

Bild: Siglinde Meffert

Frauenhandel - Ein Thema für Renovabis?

Viele der in Deutschland zur Prostitution gezwungenen Frauen kommen aus den Partnerländern von Renovabis, z. B. aus Rumänien, Litauen, Bulgarien und der Ukraine. Wir unterstützen unsere Partner dabei, über Aufklärungskampagnen und berufliche Chancen für junge Frauen präventiv im Vorfeld von Frauenhandel tätig zu sein. Für Frauen, die sich aus der Zwangsprostitution befreien können und in ihre Heimatländer zurückkehren, gibt es Programme der Betreuung und Begleitung, um ihnen den Weg zurück in ein eigenständiges Leben zu ermöglichen. Schließlich findet Frauenhandel auch innerhalb der mittel-, ost- und südosteuropäischen Länder statt, darum hilft Renovabis ebenso beim Aufbau von Beratungsstellen vor Ort. Renovabis ist Gründungsmitglied des „Aktionsbündnisses gegen Frauenhandel“.

Renovabis im Aktionsbündnis gegen Frauenhandel

Seit über 10 Jahren engagiert sich Renovabis im Aktionsbündnis gegen Frauenhandel, www.gegenfrauenhandel.de. In diesem Aktionsbündnis haben sich Vertreterinnen und Vertreter von rund 20 Organisationen und Verbänden aus dem bayerischen Raum, vorwiegend aus dem kirchlichen Bereich, informell zusammengeschlossen, um gemeinsam - jeweils in Rückbindung an die Arbeit des eigenen Verbandes - weiter an diesem konkreten Thema zu arbeiten. Von 2000 bis 2013 hat das Aktionsbündis zwölf Fachtagungen organisiert.

Projekte gegen Frauenhandel

Sich gemeinsam mit Projektpartnern aus Osteuropa gegen Frauenhandel stark machen und Opfer von Frauenhandel auffangen, dafür setzt sich Renovabis auch in der Projektarbeit ein. Beispiele aus der Projektarbeit:

Inhalt erstellt: 09. Februar 2009, zuletzt geändert: 23. September 2013