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Moldaukloster Arbore
Ein Höhepunkt der Reise wird die Besichtigung mehrerer Moldauklöster im Nordosten Rumäniens sein.
Source: Goliath, ro.wikipedia, CC BY 1.0
03.02.2020 – Studien- und Begegnungsreise

Priesterreise nach Rumänien und in die Republik Moldau

Unter dem Motto „Bei Schwestern und Brüdern im Glauben zu Gast“ lädt Renovabis Priester in Deutschland, die im aktiven Dienst stehen, zu einer Studien- und Begegnungsreise nach Rumänien und in die Republik Moldau ein.

Wenn ich Priestern von meinen Reisen in unsere Partnerländer in Mittel-, Ost- und Südosteuropa erzähle, dann wird mir oft gesagt: „Da würde ich gerne einmal mitfahren!“ Deshalb planen wir eine gemeinsame Studien- und Begegnungsreise nach Rumänien und in die Republik Moldau im Herbst kommenden Jahres.

Gemeinsam mit Theresa Grabinger, der Referentin für diese beiden Länder, und Thomas Müller-Boehr, dem Referenten für die Zusammenarbeit mit den deutschen Diözesen, werde ich diese Reise begleiten. Unter dem Motto „Bei Schwestern und Brüdern im Glauben zu Gast“ möchten wir Ihnen Einblicke in die pastorale und soziale Wirklichkeit dieser beiden benachbarten, jedoch sehr verschiedenen Länder ermöglichen.

Ihr
Pfarrer Dr. Christian Hartl,
Hauptgeschäftsführer von Renovabis

Impressionen

Eine alte Frau spielt mit einer Pflegerin "Mensch ärgere dich nicht".
Altennachmittag im diözesanen Sozial- und Pastoralzentrum 'Casa Providenței' in Chişinău, der Hauptstadt der Republik Moldau.
Source: Rolf Bauerdick
Marktszene in Ceadîr-Lunga
Marktszene in Ceadîr-Lunga
Source: Rolf Bauerdick
Fresken auf dem Kloster Pătrăuți
Fresken auf dem Kloster Pătrăuți
Source: Cesar Suceveanu, CC BY 3.0
Fresken im Kloster Pătrăuți
Fresken im Kloster Pătrăuți
Source: Cesar Suceveanu, CC BY 3.0

Informationen herunterladen

Informationen zur Studien- und Begegnungsreise von Renovabis „Bei Brüdern und Schwestern im Glauben zu Gast“ - 27. September – 2. Oktober 2020

Informationen zur Studien- und Begegnungsreise von Renovabis „Bei Brüdern und Schwestern im Glauben zu Gast“ - 27. September – 2. Oktober 2020 (PDF, 59 kB)

Kurzer Überblick über die geplante Reiseroute vom 27. September – 2. Oktober 2020. Die Reise wird einen pastoralen Akzent (Begegnungstag in Pfarreien) und einen kulturellen Akzent (Besuch der Modauklöster) haben.

Anmeldung zur Studien- und Begegnungsreise

Anmeldung zur Studien- und Begegnungsreise (PDF, 259 kB)

Anmeldung zur Studien- und Begegnungsreise von Renovabis „Bei Brüdern und Schwestern im Glauben zu Gast“ - 27. September – 2. Oktober 2020

Hintergrund Republik Moldau

In Moldawien wurde im Februar 2019 ein neues Parlament gewählt, was nach Monaten der ungewissen Regierungsbildung zu einem unerwarteten Ergebnis führte: Ein Oppositionsbündnis aus den eigentlich diametral entgegengesetzten pro-russischen Sozialisten und dem neuen liberalen Bündnis ACUM fand sich in der Regierung zusammen und setzte sich nach schwierigen Tagen der politischen Instabilität gegen die Parteianhänger des Oligarchen Plahotniuc durch. Die Bevölkerung hoffte nun auf die schnelle Umsetzung längst überflüssiger Reformen. Am 12. November zerbrach die fragile Regierung jedoch wieder. Im Land wird weiterhin „mit den Füßen“ abgestimmt. Die äußerst freigiebige Passverteilung Rumäniens an moldawische Staatsbürger sorgt für anhaltend großen Auswanderungswillen.
Die Partner von Renovabis in der Republik Moldau, allen voran die Einrichtungen der Diözese Chişinău, antworten mit pastoralen und sozialen Projekten auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort. Zu den bemerkenswerten Projekten 2019 zählt die Förderung der Stiftung „Optima Fide“, welche mit drogen- und alkoholabhängigen Männern arbeitet.

Hintergrund Rumänien

Der katholischen Kirche in Rumänien wurde 2019 die Ehre eines Papstbesuches zuteil. Der Heilige Vater besuchte vom 29. Mai bis 02. Juni zahlreiche wichtige Orte in Rumänien, darunter die Hauptstadt Bukarest, den Marienwallfahrtsort der ungarischen Minderheit in Csíksomlyó/Şumuleu Ciuc, die Landesjugendhauptstadt Iaşi und das Zentrum der rumänischen griechisch-katholischen Kirche in Blaj. Dort sprach der Papst am 02.06. neben Kardinal Iuliu Hossu (1885–1970) sechs weitere rumänische Märtyrerbischöfe selig: Valeriu Traian Freniu, Alexandru Rusu, Ioan Balan, Ioan Suciu, Titu Liviu Chinezu und Vasile Aftenie. Die sieben griechisch-katholischen Bischöfe durchliefen ab 1948 mehrere Hafteinrichtungen der kommunistischen Diktatur, weil sie den katholischen Glauben nicht aufgeben wollten. Dies war ein Moment von historischer Bedeutung für die kleine griechisch-katholische Kirche im Land und brachte allgemein viel Bewegung in die kirchlichen Akteure in Rumänien.
Im Mai 2019 fand auch die erste nationale Konferenz zum Kirchenmanagement in Cluj statt, bei dem erstmals Mitarbeiter/-innen aller katholischen Diözesen Rumäniens zusammenkamen, um sich über gemeinsame Herausforderungen auszutauschen.

Content created: 03.02.2020, last modified: 04.02.2020