v.l.n.r.: Geschäftsführer Burkhard Haneke, Bischof Milan Schaschik, Hauptgeschäftsführer Pfr. Dr. Christian Hartl, Projektmanager Iwan Kupar
v.l.n.r.: Geschäftsführer Burkhard Haneke, Bischof Milan Schaschik, Hauptgeschäftsführer Pfr. Dr. Christian Hartl, Projektmanager Iwan Kupar
Foto: Christine Schmid
15.11.2018 – Ukraine

Besuch aus dem „Fünf-Länder-Eck“

Der griechisch-katholische Bischof Milan Schaschik aus dem ukrainischen Bistum Mukatschewo war zu Gast bei Renovabis in Freising. Er berichtete von der Situation im Land und stellte Projektideen für die Menschen in seinem Bistum vor.

Ganz im Südwesten der Ukraine liegt die griechisch-katholische Eparchie (Diözese) Mukatschewo. Die ukrainische Region grenzt an die Slowakei, Ungarn, Rumänien und Polen und ist entsprechend ethnisch gemischt zusammengesetzt. Bischof Milan Schaschik, selber ein gebürtiger Slowake, leitet die Eparchie Mukatschewo. Die ukrainische griechisch-katholische Kirche entwickelt sich hier sehr dynamisch, mehr als 450 Pfarreien mit rund 380.000 Gläubigen zählt das Bistum inzwischen.
Bischof Milan besuchte jetzt die Renovabis-Geschäftsstelle in Freising, um gemeinsame Projekte zu besprechen. Unter anderem ging es dabei um Motorisierungshilfen, denn die Gemeinden seines Bistums liegen in der teilweise gebirgigen Landschaft meist weit auseinander und sind ohne Autos kaum zu erreichen. Auch religiös geprägte Sommerfreizeiten für Kinder und Jugendliche, die Renovabis in der Eparchie Mukatschewo immer wieder unterstützt, waren Thema des Gesprächs. Schließlich stellte Bischof Schaschik erste Pläne für ein geistlich-kulturelles Zentrum in seiner Diözese vor.

Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pfarrer Christian Hartl und der für die Projektarbeit zuständige Geschäftsführer Burkhard Haneke sagten dem Bischof eine genaue Prüfung seiner Anliegen zu. Es sei, so die Renovabis-Verantwortlichen, beeindruckend, wie gut sich die seelsorgliche und soziale Arbeit im Bistum Mukatschewo entwickle.

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Inhalt erstellt: 15.11.2018, zuletzt geändert: 12.02.2019