Die Fachtagung wird gemeinsam von der Hanns-Seidel-Stiftung, dem Osteuropahilfswerk Renovabis und dem Aktionsbündnis gegen Frauenhandel organisiert.
Die Fachtagung wird gemeinsam von der Hanns-Seidel-Stiftung, dem Osteuropahilfswerk Renovabis und dem Aktionsbündnis gegen Frauenhandel organisiert.
Foto: Simon Korbella
18.10.2019 – Kampf gegen Menschenhandel

Fachtagung rückt sexuelle Ausbeutung in den Fokus

Das Aktionsbündnis gegen Frauenhandel, die Hanns-Seidel-Stiftung und das Osteuropa-Hilfswerk Renovabis nahmen bei ihrer diesjährigen Fachtagung am 17. Oktober 2019 in Augsburg besonders schützenswerten Personengruppen in den Blick.

Der Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung blüht in Deutschland nach wie vor. Das Schicksal der oft versklavten Mädchen und Frauen scheint dabei kaum zu interessieren. Dabei sind viele der Opfer besonders schutzbedürftig: jugendliche und sehr junge Frauen, obdachlose Frauen aus prekären Verhältnissen, allein reisende Asylbewerberinnen und traumatisierte Frauen. Die Zuhälter und Menschenhändler nutzen häufig deren Notsituationen und Verwundbarkeit aus, um sie auszubeuten und zur Prostitution zu zwingen.

Das Aktionsbündnis gegen Frauenhandel, die Hanns-Seidel-Stiftung und das Osteuropa-Hilfswerk Renovabis nahmen bei ihrer diesjährigen Fachtagung am 17. Oktober 2019 in Augsburg solche besonders schützenswerten Personengruppen in den Blick. Man müsse sich den schrecklichen Auswüchsen des Menschenhandels zur sexuellen Ausbeutung stellen und das brutale Geschäft mit der „Handelsware Frau“ endlich stoppen, mahnen die Veranstalter.

Lesen Sie den kompletten Bericht unter www.gegen-frauenhandel.de.

Inhalt erstellt: 18.10.2019, zuletzt geändert: 25.10.2019