Gruppe hält Transparent mit der Aufschrift Shalompreis.
Nach der Verleihung des Shalompreises 2019 - Jozsef Lankó (Bildmitte mit Urkunde) mit Vertreterinnen und Vertretern u.a. des Bistums, der Stadt, der Hochschule und des Shalomarbeitskreises.
Quelle: privat
21.05.2019 – Preisverleihung

Shalompreis an Pfarrer Jozsef Lankó

In der Diözese Pecs im Süden Ungarns leben ca. 40.000 Roma, die stark an den Rand der Gesellschaft gedrängt sind. Für sie setzt sich seit über 40 Jahren Pfarrer Jozsef Lankó ein - und wurde dafür jetzt mit dem Shalompreis ausgegezeichnet.

Den Menschenrechtspreis des "Arbeitskreises Shalom für Gerechtigkeit und Frieden" an der Katholischen Universität Eichstätt erhielt in diesem Jahr Pfarrer Jozsef Lankó aus Ungarn. Pfarrer Lankó ist seit 25 Jahren Projektpartner von Renovabis - die Solidaritätsaktion konnte ihn bei zahlreichen Projekten für benachteiligte, diskriminierte und verarmte Roma in der Region Alsoszentmarton unterstützen. Insbesondere Kinder, Jugendliche und Familien waren und sind dabei besonders im Blick. Pfarrer Lankó habe sich die Sorge für die Roma "zu seiner Lebensaufgabe gemacht", sagte Renovabis-Geschäftsführer Burkhard Haneke bei der Verleihung des Shalompreises 2019 am Samstag an Jozsef Lankó . In mustergültiger Weise gehe Pfarrer Lankó seit Jahrzehnten mit seinem Engagement "an die Ränder der Gesellschaft", sein Leben sei im besten Sinne des Wortes ein "Dasein für Andere".
Die Preisverleihung fand am 18. Mai 2019 in der Sommerresidenz der Katholischen Universität in Eichstätt-Ingolstadt statt. Pressemitteilung des AK Shalom

Pfarrer Jozsef Lankó mit Shalompreis-Urkunde.
Der Preisträger Pfarrer Jozsef Lankó (2.v.r.) mit dem Ehepaar Karola und Christof Ludwig als Vertreter der Partnerschaftsinitiative "Caritas St. Martin" aus Witten (links) und Renovabis-Geschäftsführer Burkhard Haneke (rechts).
Quelle: privat
Inhalt erstellt: 21.05.2019, zuletzt geändert: 22.05.2019