Gruppenbild vor dem Bischofshaus, nach dem Besuch des neuen Erzbischofs von Tirana, P. George Frendo OP (Mitte).
Studienreise der Weltkirche-Verantwortlichen bayerischer Diözesen nach Albanien: die Gruppe besuchte auch den neuen Erzbischofs von Tirana, P. George Frendo OP (Mitte).
Foto: privat
18.09.2018 – Albanien

Studienreise nach Albanien

Soziale Lage, Migration, Arbeit der Kirchen - das sind Themen einer Renovabis-Projektreise für Haupt- und Ehrenamtliche aus den bayerischen Diözesen.

An der Reise vom 17.-22. September 2018 nehmen 14 haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen aus Bayrischen Diözesen teil. Mit Albanien fiel die Wahl auf ein Land, das bis heute unter den Folgen der extrem ideologisch und rigide geführten kommunistischen Diktatur des Enver Hoxha (Machthaber von 1944-1985) zu leiden hat. Albanien erklärte sich im November 1967 zum ersten atheistischen Staat der Welt. Mit diesem Datum begann eine Zeit grausamer Unterdrückung von Kirche und jeglicher religiöser Praxis bis zum Zusammenbruch des Systems mit schweren Unruhen 1991.

Heute gehört das Land zu den südosteuropäischen Beitrittskandidaten der Europäischen Union. Der Beitritt dürft jedoch in weiter Ferne liegen. In wirtschaftlicher Hinsicht konnte das Land nach dem Zusammenbruch des alten Regimes nicht zu einer nachhaltig stabilen Entwicklung finden. Die extrem hohe Arbeitslosigkeit und die anhaltend hohe (Arbeits-)Migration sind Belege dafür.
Vor diesem Hintergrund verschafft sich die Gruppe an verschiedenen Beispielen einen Einblick in das Engagement der Kirche und ihren Einsatz für die Entwicklung des Landes und die dort lebenden Menschen.

Impressionen

Impressionen aus dem Arbeitslager für politische Gefangene in Spaç (albanisch Burgu i Spaçit). Bis 1991 wurden hier politische Gefangene inhaftiert und mussten unter schwersten Bedingungen im Bergbau arbeiten. Die Gruppe wurde geführt von Führung der Gruppe durch Luigi Mila, Generalsekretär von Justitia et Pax in Albanien.<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Thomas Müller-Boehr</small>
Impressionen aus dem Arbeitslager für politische Gefangene in Spaç (albanisch Burgu i Spaçit). Bis 1991 wurden hier politische Gefangene inhaftiert und mussten unter schwersten Bedingungen im Bergbau arbeiten. Die Gruppe wurde geführt von Führung der Gruppe durch Luigi Mila, Generalsekretär von Justitia et Pax in Albanien.
Foto: Thomas Müller-Boehr
Führung durch das Berufschulzentrum St. Josef in Rreshen, das von Renovabis unterstützt worden ist.<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Thomas Müller-Boehr</small>
Führung durch das Berufschulzentrum St. Josef in Rreshen, das von Renovabis unterstützt worden ist.
Foto: Thomas Müller-Boehr

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Inhalt erstellt: 18.09.2018, zuletzt geändert: 19.09.2018