Referenten im Rahmen der Filmvorführung „Transilvania Mea“ in Berlin.
Standen dem Publikum nach der Filmvorführung Rede und Antwort: v.l.n.r: Mickey Haque (Moderation), Frieder Schuller (Schriftsteller), Fabian Daub (Regisseur), Claudiu Florian (Rumänisches Kulturinstitut)
Foto: Dr. Markus Ingenlath
27.03.2019 – Filmvorführung

„Transsilvania mea“ - Filmvorführung und Diskussion in Berlin

„Transsilvania Mea. Von Gewinnern und Verlierern“ - der von Renovabis geförderte Film wurde in Berlin gezeigt.

Gemeinsam mit der Katholischen Akademie lud Renovabis am 26. März 2019 erstmals zu einer Filmvorführung in Berlin ein. Gezeigt wurde im Kino Central am Hackeschen Markt die Doku Transsilvania mea. Von Gewinnern und Verlierern (Trailer des Filmes). Renovabis hatte den Film im Rahmen ihres Auftrags gefördert, um, mit den Worten des Regisseurs Florian Daub, ein „differenziertes Bild südosteuropäischer Lebenswirklichkeiten“ nachzuzeichnen und authentische Informationen über die Lebenswirklichkeit in Osteuropa zu geben.

Wie sieht das Leben der Menschen in Rumänien wirklich aus? Haben die uralten Traditionen genug Kraft, sich in einer zunehmend globalisierten Wirtschaft durchzusetzen? Welche Gründe hat die Armuts- und Arbeitsmigration und was bedeutet die massenhafte Abwanderung für das Land? Wer sind die Profiteure der aktuellen Wirtschaftsordnung und der EU-Subventionspolitik? Und wie ist die Situation der Minderheiten wie beispielsweise der Roma im Land? - Diesen Fragen geht der Dokumentarfilm nach.

Im Anschluss an den Film stellten sich der Regisseur Fabian Daub, der Leiter des rumänischen Kulturinstituts, Claudiu Florian, und der Schriftsteller Frieder Schuller aus Siebenbürgen den Fragen der diskussionsfreudigen rund 60 Zuschauerinnen und Zuschauer.

Inhalt erstellt: 27.03.2019, zuletzt geändert: 27.03.2019