Grafik Helfen in Osteuropa
Seit zwölf Jahren besteht eine enge Kooperation zwischen dem Erzbistum München und Freising und Renovabis, der katholischen Solidaritätsaktion mit Menschen in Mittel- und Osteuropa.
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18.12.2018 – Kooperation

Erzbistum fördert Projekte in Rumänien und in der Ukraine

Im laufenden Jahr unterstützt das Erzbistum 28 Projekte in der Ukraine und in Rumänien mit insgesamt 700.000 Euro. Renovabis sorgt mit seinen Partnern vor Ort dafür, dass das Geld bei den Bedürftigen ankommt.

MÜNCHEN/FREISING. Seit mittlerweile zwölf Jahren besteht eine enge Kooperation zwischen dem Erzbistum München und Freising und Renovabis, der katholischen Solidaritätsaktion mit Menschen in Mittel- und Osteuropa: Im laufenden Jahr unterstützt das Erzbistum 28 Projekte in der Ukraine und in Rumänien mit insgesamt 700.000 Euro. Renovabis sorgt mit seinen Partnern vor Ort dafür, dass das Geld bei den Bedürftigen ankommt. Dabei geht es zum Beispiel um die Begleitung von Flüchtlingen und Opfern des Krieges in der Ostukraine oder um die Förderung des Laienapostolates in Rumänien.

„Wir dürfen die Menschen in der Ukraine nicht allein lassen. Wir wollen ein Zeichen der Solidarität und Verbundenheit setzen“, betont Monsignore Thomas Schlichting, der im Ordinariat als Leiter des Ressorts Seelsorge und kirchliches Leben auch für die Abteilung Weltkirche verantwortlich ist. Die Förderung durch das Weltkirche-Referat des Erzbistums beläuft sich in diesem Jahr auf 700.000 Euro für 28 Projekte.

Gesellschaftliche Aufbrüche unterstützen und begleiten

Zu den aktuell geförderten Projekten in der Ukraine gehören ein Programm zur psychosozialen Betreuung von Kriegsopfern, Jugend- und Familienfreizeiten sowie Schulungsprogramme zur Stärkung der lokalen Selbstorganisation. „Wir wollen die Gesellschaft dort stärken, wo wir einen Aufbruch hin zu mehr eigener und gleichzeitig gemeinsam getragener sozialer Verantwortung feststellen. Das ist ganz im Sinne der katholischen Soziallehre“, sagt Schlichting. Eine langfristige Stärkung der damit verbundenen Werte und der Aufbau einer aktiven Zivilgesellschaft seien für die Zukunft des Landes unerlässlich.

In Rumänien liegt der Schwerpunkt der geförderten Projekte auf dem kirchlichen Miteinander. Die Vorstellungen in der Kirche über Rolle, Selbstverständnis und Aufgaben der Laien in der Kirche seien in Rumänien oft noch aus der langen Zeit im Untergrund während der kommunistischen Herrschaft heraus geprägt, sagt Renovabis-Projektreferentin Theresa Grabinger. Ziel sei es, die Einbeziehung von Laienstrukturen in der Kirche zu verbessern, so dass ein fruchtbares Miteinander entsteht. Dazu gehören die Förderung der Bildungsaktivitäten der Katholischen Aktion im rumänischen Iasi, die Unterstützung eines von Laien getragenen Musikprogramms in Oradea und die gezielte Stärkung, Schulung und Vernetzung katholischer Laienverbände im Land.

Seit mittlerweile zwölf Jahren besteht eine intensive Kooperation zwischen dem Weltkirche-Referat des Erzbistums und dem Hilfswerk Renovabis. In diesem Rahmen konnten mittlerweile ca. 390 Projekte für insgesamt über 8,4 Mio. Euro unterstützt werden.

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Inhalt erstellt: 18.12.2018, zuletzt geändert: 12.02.2019