n-ost-Reportagereihe 2018 - Europäische Verständigung, Dialog und Brückenbau

In Kooperation mit n-ost, dem Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung, entstanden 2018 sieben Reportagen über Menschen, die trotz widriger Umstände und Konflikte im Osten Europas auf Verständigung setzen und aufeinander zugehen, und solche, die scheinbar kapituliert haben.

Bosnien und Herzegowina

Eine Brücke, die trennt

Einst verband die alte Brücke in Mostar das osmanische Reich mit Westeuropa. Heute trennt sie die Stadt in einen kroatischen Westen und einen bosniakischen Osten. Aktivisten in einem Kulturzentrum wollen die Trennung beenden, nationalistische Hooligans kämpfen dafür, dass sie bestehen bleibt.

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Ungarn

Früchte des Zorns

Die ungarische Regierung verfolgt eine rigide Flüchtlingspolitik. Helfer werden kriminalisiert und angefeindet. Nur wenige lassen sich davon nicht beeindrucken. Eine Reportage von n-ost-Korrespondent Sebastian Garthoff, Budapest.

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Polen

Muslimisch, stolz, polnisch

Seit 2015 verweigert die polnische Regierung konsequent die Aufnahme von Flüchtlingen. Politiker der nationalkonservativen Partei PiS hetzen offen gegen Muslime. Die Minderheit der Tataren scheint das nicht zu treffen. Im Gegenteil: Auf dem Land im Osten erlebt ihre Kultur gerade eine kleine Blüte.

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Bulgarien / Rumänien

„New Europe“ – Zwischen Bulgarien und Rumänien

„New Europe“ lautet der symbolische Name einer Brücke über die Donau, die Rumänien und Bulgarien in einer der ärmsten Regionen der EU miteinander verbindet. Im Video erzählen Menschen von beiden Seiten des Flusses von Korruption, Postkommunismus und sie fragen: „Was hat uns die Brücke gebracht“?

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Ukraine

Machtspiele aus Stahl und Beton

„Putins Brücke“: Seit Mai verbindet sie das russische Festland mit der illegal annektierten Krim und festigt Russlands Machtanspruch auf die Halbinsel und die angrenzenden Meere. Wie reagieren die Menschen auf die neue Landverbindung, die es eigentlich gar nicht geben dürfte?

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Ukraine

Die Eroberung des Palastes ist noch kein Sieg

Die Resident des gestürtzten Präsidenten Wiktor Janukowitsch ist zum Symbol der ukrainischen Kleptokratie geworden. Heute ist sie eine populäre Mischung aus Freizeitpark und improvisiertem Revolutionsmuseum. Doch der Schriftsteller Zhadan warnt: Die Revolution darf nicht im Bett des Monarchen enden.

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Ukraine

Im Kreuzfeuer zwischen Kiew und Budapest

Seit anderthalb Jahren streiten die Ukraine und Ungarn über das westukrainische Transkarpatien. Budapest wirft Kiew vor, die dort lebenden Ungarn mit einem neuen Schulgesetz zu diskriminieren. Kiew wiederum kritisiert scharf, dass Budapest ungarische Pässe an ukrainische Staatsbürger verteilt.

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