Aktuelles

10.01.2017 · Recherchepreis Osteuropa

Recherchepreis Osteuropa - Bewerbung bis zum 17. März 2017

Zum 4. Mal schreiben Renovabis und Brot für die Welt den Recherchepreis Osteuropa aus

Die Berichterstattung aus Osteuropa zu stärken: Das ist die Idee hinter dem „Recherchepreis Osteuropa“, den Brot für die Welt und Renovabis 2017 zum vierten Mal vergeben. Ein Stipendium soll herausragenden Journalistinnen und Journalisten die Recherche und Produktion zeit- und reiseaufwändiger Printreportagen für deutschsprachige Medien ermöglichen.

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24.12.2016 · Weihnachtsgruß

Für uns ist Gott Mensch geworden

Weihnachtsgruß von Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pfarrer Dr. Christian Hartl

Im Großen Glaubensbekenntnis wird von Gott gesagt „propter nos homines et propter nostram salutem descendit de caelis“ – „für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel gekommen“.
„Um der Menschen willen“ ist Gott ein Mensch geworden! Das ist schier unglaublich! Und „um der Menschen willen“ braucht es in einer hochkomplex (und manchmal auch sehr bürokratisch) gewordenen Welt viel Menschlichkeit! Das ist alles andere als selbstverständlich! „Um der Menschen willen“ stand darum auch auf der Einladung zu meiner offiziellen Amtseinführung am 1. Dezember. Unmittelbar danach habe ich meine erste Auslandsreise angetreten, die mich nach Warschau geführt hat. In einer Resozialisierungseinrichtung für straffällig gewordene Jugendliche begegneten mir viele Gesichter, unterschiedlichste Biographien, Nöte, Probleme – und hochmotivierte Helferinnen und Helfer „um dieser konkreten Menschen willen“. Das hat mich sehr beeindruckt.

Jeden einzelnen Menschen mit seiner individuellen Biographie, mit seinen Hoffnungen, Nöten und Sehnsüchten in den Blick zu nehmen: das ist ein weihnachtliches Verhalten. Und womöglich wäre es für uns bereichernd, würden wir versuchen, jeden Menschen so zu sehen, wie Gott ihn wohl ansieht.
Ich wünsche uns allen in den weihnachtlichen Tagen viele wirklich menschliche Begegnungen! Und ich wünsche uns Ermutigung und Trost durch den Glauben, dass Gott „um der Menschen willen“ ein Mensch geworden ist!

Ihr Pfarrer Dr. Christian Hartl
Hauptgeschäftsführer von Renovabis

20.12.2016 · Advent und Weihnachten

Buchtipp: Böhmische Weihnacht

Mit adventlichen Texten tschechischer Autoren auf Weihnachten zugehen

Ein kleiner Buchtipp für die Advents- und Weihnachtszeit: ‘Böhmische Weihnacht’ versammelt literarische Texte von bekannten und weniger bekannten tschechischen Autoren, wie Božena Nĕmcová, Karel Čapek, den Gebrüdern Mrštíks oder dem Jugendschriftsteller Václav Čtvrtek. Die Texte wurden aus dem Tschechischen ausgewählt und übertragen von Dr. Walter Rzepka, einem Mitglied der Ackermann-Gemeinde.

09.12.2016 · Migration

"Bleiben oder gehen?" - Renovabis im Domradio

Das Renovabis-Partnerschaftstreffen 2016 in der Domradio-Sendung "weltweit".

Um Arbeits- und Armutsmigration in Osteuropa ging es beim 24. Partnerschaftstreffen von Renovabis. Die Sendung vom 12. Dezember 2016 im Domradio können Sie hier anhören.

08.12.2016 · Republik Moldau

Eine Liebe in Transnistrien

Alexander(18) und Katja(19) sind seit vier Jahren zusammen und leben in Rybniza, im Norden Transnistriens. Ramin Mazur begleitete das Paar zwei Jahre lang.

Eine Bilderserie aus der Reportagereihe „Die jungen Rastlosen” von Renovabis und n-ost.

Die Geschichte zweier Liebender in einem Land, das offiziell nicht existiert. Eine Bildstrecke von n-ost-Fotograf Ramin Mazur mit Texten von Joanna Itzek und Marie Kempe.

08.12.2016 · Weltkirche

Weltkirchlicher Kalender

Wer macht was zu welchem Zeitpunkt? Hier finden Sie alle Aktionen der weltkirchlichen Hilfswerke für das Jahr 2017 übersichtlich zusammengestellt.

In diesem PDF finden Sie für jeden Monat Hinweise auf die Aktionszeiten, die Material-Aussendungen an Pfarrgemeinden, Tagungen und weitere Termine aus der Weltkirche.
Laden Sie das PDF hier herunter: Weltkirchlicher Kalender 2017 (652,74 KB)

05.12.2016 · Feiertage

Nikolaus, ein "Superheiliger"

Nikolaus von Myra wird in Ost- und Westeuropa gleichermaßen verehrt - ein echter Brückenbauer!

Die Nikolaus-Ikone von Renovabis

Nikolaus von Myra wird in der Ostkirche als Hyperhagios, ein Über- oder Superheiliger, bezeichnet und als Apostelgleicher bis heute zutiefst verehrt. Eine in Prešov in der Slowakei für Renovabis erstellte Ikone zeigt den Heiligen Nikolaus und acht Episoden aus seinem Leben (von oben nach unten, jeweils von links nach rechts):

  1. Nikolaus wird Priester
  2. Nikolaus rettet drei unschuldige Generäle
  3. Nikolaus befreit einen Gefangenen.
  4. Nikolaus kümmert sich um die Menschen.
  5. Nikolaus rettet aus Seenot.
  6. Nikolaus rettet Unschuldige vor Strafe.
  7. Nikolaus befreit ein entführtes Kind.
  8. Nikolaus stirbt mit den Worten Jesu auf den Lippen „Herr, in deine Hände lege ich meinen Geist“.

02.12.2016 · Amtseinführung

„Machen Sie viele Tore auf!“

Am 1. Dezember wurde Pfarrer Christian Hartl als neuer Renovabis-Hauptgeschäftsführer eingeführt.

Bei einem Festakt im Kardinal-Döpfner-Haus in Freising, dem Sitz der Geschäftsstelle von Renovabis, wurde Pfarrer Dr. Christian Hartl durch den Vorsitzenden der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick, in sein Amt als Hauptgeschäftsführer von Renovabis eingeführt. In seiner Predigt beim Gottesdienst im Rahmen der Feierlichkeiten verwies Erzbischof Koch auf den Beginn der Adventszeit und ermunterte Pfarrer Hartl: „Machen Sie viele Tore auf! Machen Sie sich auf den Weg. Helfen Sie den Menschen, Gott zu sehen und tauschen Sie bei Ihren Begegnungen mit den Menschen im Osten Europas mit offenen Augen und offenem Herzen Lern- und Seherfahrungen aus.“ Presseinformation lesen

30.11.2016 · Zeitschrift OST-WEST

Migration – selbst gewählt und fremd bestimmt

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift OST-West enthält auch einen Beitrag von Dr. Rupert Neudeck über seine Flucht aus Danzig am Ende des Zweiten Weltkriegs.

Die Flüchtlingsthematik beherrscht seit geraumer Zeit die europäische Tagesordnung. Angesichts globaler Wanderungsbewegungen – Schätzungen gehen von mehr als 60 Millionen Menschen aus – gerät dabei schnell aus dem Blick, dass Migration ein ganz alltägliches Phänomen ist. Viele Menschen verlassen irgendwann aus beruflichen oder privaten Gründen ihre Heimat, manchmal genötigt, oft aber auch freiwillig. Vor diesem Hintergrund will die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „OST-West. Europäische Perspektiven“ (OWEP) unter dem Titel „Migration – selbst gewählt und fremd bestimmt“ unterschiedliche Aspekte von Migration beleuchten.

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