Benefizkonzert für Renovabis im Freisinger Dom
Beim Konzert zur Ehre der Gottesmutter Maria sangen die „Cantores de Monte Docto“ Vokalmusik aus der Renaissance und der Moderne unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Matthias Egger.
Foto: Thomas Schumann, Renovabis
Musik

Benefizkonzert für Renovabis

05.05.2018, 19:30 Uhr

Bereits beim letztjährigen Benefizkonzert kündigte Domrektor Professor Marc Aeilko Aris an, dass weitere Konzerte zugunsten von Renovabis stattfinden würden; diesem Versprechen wurde 2018 nachgekommen.

Seit 25 Jahren gibt es Renovabis, und seit 25 Jahren ist die Zentrale des Osteuropahilfswerks in Freising. Als großen „Glücksfall“ bezeichnete Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pfarrer Christian Hartl, dass Renovabis im Jahr 1993 seine Geschäftsstelle auf dem Freisinger Domberg einrichten konnte. Das Hilfswerk habe sich in Freising von Anfang an gut angenommen gefühlt und im Kardinal-Döpfner-Haus der Erzdiözese optimale Arbeitsbedingungen vorgefunden.

Weihbischof Bernhard Haßlberger, der 1993 die „Ankunft von Renovabis“ als damaliger Direktor des Kardinal-Döpfner-Hauses miterlebte (damals waren es nur 13 Mitarbeiter), hob hervor, dass aus dem „Senfkorn ein stattlicher Baum“ geworden sei. Die Projektförderung im kirchlichen und sozialen Bereich, die das Hilfswerk in 29 Ländern Osteuropas leiste, sei nach wie vor sehr notwendig und werde von den Partnern von Renovabis dankbar geschätzt.

Verknüpft war die Renovabis-Geburtstagsfeier mit dem Benefizkonzert „Regina Caeli“ im Freisinger Dom, das die Domkirchenstiftung (www.freisinger-dom.de), vertreten durch ihren Leiter Professor Marc Aeilko Aris, dem Hilfswerk sozusagen „zum Geburtstag schenkte“. Aus den gesammelten Spenden der rund 150 Konzertbesucher werden Projekte von Renovabis gefördert. Beim Konzert zur Ehre der Gottesmutter Maria sangen die „Cantores de Monte Docto“ Vokalmusik aus der Renaissance und der Moderne unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Matthias Egger. Außerdem spielte Benedikt Celler Orgelmusik u.a. von Dietrich Buxtehude und Nicolas de Grigny.

Beim anschließenden Geburtstagsempfang im Innenhof des Kardinal-Döpfner-Hauses würdigte auch Freisings Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher Renovabis. Das Osteuropahilfswerk trage durch sein segensreiches Wirken mit zum internationalen Renommee der Domstadt bei. Die Stadt habe Renovabis stets gerne unterstützt und sei auch künftig dazu bereit. Mit seiner Aussage „Musik ist eine Universalsprache, mit der man Brücken schlagen kann“ bedankte der Oberbürgermeister sich nicht nur für das Domkonzert, sondern auch für die wunderbaren ukrainischen Volkslieder, mit den der Chor des Eichstätter „Collegium Orientale“ (www.collegium-orientale.de) die Geburtstagsfeier musikalisch umrahmte.

Renovabis-Benefizkonzert im Freisinger Dom mit Vokal- und Orgelmusik der Renaissance und Moderne.<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Domkirchenstiftung Freising</small>
Renovabis-Benefizkonzert im Freisinger Dom mit Vokal- und Orgelmusik der Renaissance und Moderne.
Foto: Domkirchenstiftung Freising
Empfang zum 25-jährigen Bestehen von Renovabis auf dem Freisinger Domberg: v.l.n.r.: Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pfarrer Dr. Christian Hartl, Geschäftsführer Burkhard Haneke, der Oberbürgermeister von Freising Tobias Eschenbacher, Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Thomas Schumann, Renovabis</small>
Empfang zum 25-jährigen Bestehen von Renovabis auf dem Freisinger Domberg: v.l.n.r.: Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pfarrer Dr. Christian Hartl, Geschäftsführer Burkhard Haneke, der Oberbürgermeister von Freising Tobias Eschenbacher, Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger
Foto: Thomas Schumann, Renovabis
Inhalt erstellt: 09.03.2018, zuletzt geändert: 07.05.2018