Stand 2012

Länderinformationen zu Kroatien

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Basisdaten

Allgemein

Offizieller Name: Republik Kroatien (Kroatisch: Republika Hrvatska) Fläche: 56.538 qkm Einwohner: 4,38 Mio. Hauptstadt: Zagreb, etwa 793.000 Einwohner (einschließlich Vororte circa 1 Million) Weitere Städte: Split, Rijeka, Osijek, Zadar (beginnend mit der höchsten Einwohnerzahl) Volksgruppen: Etwa 89,6% Kroaten, rd. 4,5% Serben und ca. 5,9% andere (u.a. Bosniaken, Italiener, Ungarn, Albaner, Slowaken, Tschechen, Montenegriner, Mazedo­nier und Roma) Religionszugehörigkeit: römisch-katholisch 88%, Agnostiker und Atheisten ca. 5,2%, serbisch-orthodox 4%, muslimisch 1% Sprachen: Kroatisch (Amtssprache) ca. 96,1%, andere (u.a. Tschechisch, Slowakisch und Deutsch) rd. 2,9%. In Gebieten mit starken ethnischen Minderheiten sind daneben Serbisch (rd. 1%), Italienisch und Ungarisch Amtssprache

Politik und Wirtschaft

Staats-/Regierungsform: Parlamentarische Demokratie Staatsoberhaupt: Prof. Dr. Ivo Josipović, Präsident der Republik Kroatien (Amtsantritt: 18.02.2010) Regierungschef: Zoran Milanović, SDP – Sozialdemokratische Partei (Amtsantritt: 23.12.2011) Bruttoinlandsprodukt (BIP): 45,4 Milliarden Euro (2010) Besonderheiten: Seit 17./18.06.2004 ist Kroatien Beitrittskandidat zur Europäischen Union; 03.10.2005: Beginn der Beitrittsverhandlungen.

Fotos aus Kroatien

Diese Bilder sind auf Reportage- oder Projektreisen entstanden oder wurden uns von Projektpartnern und Freiwilligen zugeschickt. Besuchen Sie auch unser Bildarchiv, hier können Sie Fotos nach Themen und Ländern durchsuchen.

Kirchliche Strukturen

Kroatien ist stark katholisch geprägt. Die meisten der in der kroatischen Krajina und Slawonien ansässigen Serben verließen das Land während des Krieges und ließen sich in Bosnien und Serbien nieder; die Rückkehr dieser Flüchtlinge ist immer noch problematisch und nur auf einzelne Regionen beschränkt. In Kroatien gibt es dreizehn katholische Diözesen. Die Römisch-katholische Kirche in Kroatien umfasst drei Kirchenprovinzen: die Erzdiözese Zagreb, mit den Suffraganbistümern Djakovo, Pozega und Varazdin, die Erzdiözese Rijeka mit den Suffraganbistümern Gospic-Senj, Krk und Porec-Pula, die Erzdiözese Split-Makarska mit den Suffraganbistümern Dubrovnik, Hvar und Sibenik (sowie Kotor in Montenegro), das exempte Erzbistum Zadar und die Eparchie Krizevic für die Katholiken des byzantinischen Ritus.

Projektförderung durch Renovabis

Infolge des Krieges von 1992 bis 1995/96 wurde eine Unzahl von Pastoralbauten (Kirchen, Pfarrhäuser und Pastoralzentren) schwer beschädigt oder gänzlich zerstört. Parallel dazu bestand durch Bauverbote während der Zeit des Sozialismus, insbesondere in städtischen Ballungsgebieten wie Zagreb und Split, ein großer Nachholbedarf für kirchliche Infrastrukturen.
Bis Ende der 1990er Jahre wurden noch in wesentlichem Umfang Bau- und Renovierungsvorhaben im Pastoralbereich unterstützt, wobei jedoch darauf geachtet wurde, nur wirklich dringende und sinnvolle Projekte zu unterstützen. Regional bedeutsam waren dabei Projekte in Slawonien und Dalmatien, da dort sowohl die größten Kriegsschäden als auch der größte Nachholbedarf vorlag.
In den Jahren seit 2000 verlagerte sich die Projektförderung zunehmend auf den Bildungsbereich (insbesondere Erwachsenenbildung und weiterführende Schulen), auf ausgewählte Sozialprojekte (bedingt durch die Weiterentwicklung der Nationalcaritas) und in Projekte zentraler Einrichtungen der Diözesanverwaltungen. Vereinzelt stehen noch Projekte für Orden sowohl im pastoralen als auch vor allem im sozialen Bereich an, die jedoch mit zunehmender Eigenleistung verwirklicht werden können. Hervorzuheben ist die Förderung von Projekten zur Stärkung der Laien in der Kirche. Die verschiedenen katholischen Bewegungen werden jeweils diözesan koordiniert und gefördert.

Nachrichten, Artikel und Reportagen zu Kroatien

Informationen im Internet

Informationen zur Katholischen Kirche

Sonstiges

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