Stand 2012
Länderinformationen zur Slowakei
Auf dieser Seite finden Sie:
- Fotos aus der Slowakei
- Kirchliche Strukturen
- Projektförderung durch Renovabis
- Projektbeispiele
- Nachrichten, Artikel und Reportagen
- Weiterführende Informationen
Basisdaten
Allgemein
Offizieller Name: Slowakische Republik (Slowakisch: Slovenská republika), Fläche: 49.030 qkm, Einwohner: 5,46 Mio. (2010) Hauptstadt: Bratislava (Pressburg) (ca. 430.000 Einwohner), Weitere Städte: Košice (Kaschau), Prešov (Eperies/Preschau), Nitra (Neutra), Žilina (Sillein), Volksgruppen: Ca. 85,8% Slowaken, rd. 9,7% Ungarn, etwa 1,7% Roma, ca. 1% Ukrainer, rd. 1,8% andere, Religionszugehörigkeit: Römisch-Katholisch 68,9 Prozent, Evangelische Augsburger Kirche 6,9 Prozent, Griechisch-Katholisch 4,1 Prozent, Reformierte Christliche Kirche 2 Prozent), Methodisten, Orthodoxe Kirche, Jüdische Glaubensgemeinschaft (alle unter 1 Prozent), 13 Prozent der Bevölkerung ohne Glaubensbekenntnis, Sprachen: Slowakisch (Amtssprache) rd. 83,9%, Ungarisch ca. 10,7%, Roma etwa 1,8%, Ukrainisch rd. 1%, andere ca. 2,6%
- Quelle und weitere Informationen: CIA World Factbook und Auswärtiges Amt
Politik und Wirtschaft
Unabhängigkeit: In Verhandlungen mit der tschechischen Teilrepublik einigten sich beide Seiten auf eine Teilung der Föderation in zwei unabhängige Staaten zum 1. Januar 1993. Die Teilung erfolgte einvernehmlich und friedlich Staats-/ Regierungsform*: Republik / Parlamentarische DemokratieStaatsoberhaupt**: Ivan Gašparovič (Präsident) Regierungschef: Robert Fico, Ministerpräsident der Slowakischen Republik (seit 04.04.2012) Besonderheiten: 2000 begannen die EU-Beitrittsverhandlungen, die am 1. Mai 2004 in der EU-Mitgliedschaft mündeten Bruttoinlands-Produkt (BIP) : 49,78 Mrd. Euro
- Quelle und weitere Informationen: Auswärtiges Amt
Fotos aus der Slowakei
Diese Bilder sind auf Reportage- oder Projektreisen entstanden oder wurden uns von Projektpartnern und Freiwilligen zugeschickt. Besuchen Sie auch unser Bildarchiv, hier können Sie Fotos nach Themen und Ländern durchsuchen.
kirchliche Strukturen
Römisch-Katholische Kirche
Die römisch-katholische Kirche in der Slowakei gliedert sich in acht römisch-katholische Diözesen: Bratislava, Trnvava, Nitra, Zilina, Banska-Bystrica (zusammen in der westlichen Kirchenprovinz, mit dem Sitz in Pressburg/Bratislava) und Kosice, Spis, Roznava (zusammen in der östlichen Kirchenpro-vinz, mit dem Sitz in Kaschau/Košice). Ergänzend dazu besteht ein slowakisches Militärordinariat mit Sitz in Bratislava. Als kirchlicher Nationalfeiertag der Slowakei werden Sieben Schmerzen Mariens am 15. September verehrt (gesetzlicher Feiertag).
Griechisch-katholische Kirche
Die Bistümer der griechisch-katholischen Kirche in der Slowakei sind mit Rom unierte Kirchen des byzantinischen Ritus. Es bestehen drei Bistümer: die Erzeparchie von Presov (Gründung 1816/1818), die aus dem von 1997 bis 2008 bestehenden Apostolischen Exarchat von Košice entstandene Eparchie Kosice und die 2008 neu gegründete Eparchie von Bratislava. Die Mehrheit der Mitglieder der slowakisch griechisch-katholischen Kirche lebt in der Ostslowakei. Die Diözesen unterstehen direkt dem Heiligen Stuhl (Kongregation für die Ostkirchen).
Die römisch-katholischen und die griechisch-katholischen Bischöfe sind in einer Bischofskonferenz zusammengefasst. Ausserdem gibt es den „Rat der Hierarchen“ für die griechisch-katholischen Bischöfe.
Projektförderung durch Renovabis
Die slowakische Kirche ist mit fast 70% Katholiken und relativer wirtschaftlicher Prosperität finanziell fast unabhängig. Das gilt eingeschränkt für die ostslowakischen Diözesen, die durchaus mit gewissen finanziellen Schwierigkeiten kämpfen. Auch die griechisch-katholische Kirche hat oftmals aufgrund ihrer wechsel- und leidvollen Geschichte gewisse Strukturdefizite.
In den letzten Jahren rückten zunehmend soziale Projekte in den Vordergrund der Förderung. Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang etwa der Hospizbau in Nitra und mehrere Projekte für betreutes Wohnen in der Mittelslowakei.
Die universitäre Landschaft wird seit 2000 durch die katholische Universität in Ruzomberok bereichert, die Renovabis immer wieder unterstützen konnte. Daneben ist Renovabis seit 2005 auch verstärkt im Bildungsbereich durch die dreijährige Unterstützung eines Schulfinanzierungsprojekts für die katholischen Schulen in der Slowakei aktiv.
Weiterhin wichtig ist die Förderung des Laienapostolats, dessen Entwicklung als sehr positiv zu bewerten ist. Einen weiteren Schwerpunkt der Förderung wird auch in Zukunft die soziale und pastorale Integration der Roma-Minderheit darstellen.
Projektbeispiele aus der Slowakei
| Bewilligungsjahr | Titel | Verweis |
|---|---|---|
| 2009 | Aufbau und Betrieb eines Kinderpastoralzentrums in der Diözese Žilina | Lesen » |
Nachrichten, Artikel und Reportagen aus der Slowakei
| Beitragsdatum | Titel | Verweis |
|---|---|---|
| 29.12.2012 | Kulturhauptstadt Košice: Mehr als K&K-Charme | Lesen » |
| 18.07.2011 | Der letzte Urwald Europas | Lesen » |
| 23.08.2010 | Slowakei: Versöhnung statt Konfrontation zwischen Ungarn und Slowaken | Lesen » |
| 29.07.2010 | Renovabis-Urlaubstipp: Slowakei | Lesen » |
Informationen im Internet
Informationen zur Struktur der katholischen Kirche in der Slowakei
Volltexte aus der Renovabis-Zeitschrift ‘OWEP. Europäische Perspektiven’:
Stanislav J. Kirschbaum (2006): Der Überlebenskampf der Slowakei
Ján Babjak (2006): Die griechisch-katholische Kirche in der Slowakei
Sonstige
Offizielle Webseite der Slowakischen Regierung (auch englisch)
Linkverzeichnis des „Open Directory Project“ zur Slowakei (englisch)
Nützliche Links zu verschiedenen Themen finden Sie im Renovabis-Linkverzeichnis















