Länderinformationen zu Slowenien

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Basisdaten

Allgemein

Slowenische FlaggeSlowenische Flagge Offizieller Name: Republik Slowenien (Slowenisch: Republika Slovenija), Fläche: 20.273 qkm, Einwohner: 2 Mio., Hauptstadt: Ljubljana (Laibach) (ca. 260.000 Einwohner, mit Vororten rd. 320.000), Weitere Städte: Maribor, Celje, Kranj, Nova Gorica (beginnend mit der höchsten Einwohnerzahl), Volksgruppen: Rd. 83,1% Slowenen, ca. 2% Serben, etwa 1,8% Kroaten, rd. 1,1% Bosnier, ca. 12% andere bzw. jene, die keine genauen Angaben machten, Religionszugehörigkeit: ca. 57,8 % Katholiken, 2,4 % Muslime, ca. 2,3 % orthodoxe Kirchen, 0,9 % Protestanten Sprachen: Slowenisch (Amtssprache) ca. 91,1%, Serbo-Kroatisch rd. 4,5%, andere bzw. jene, die keine genauen Angaben machten, etwa 4,4%

Politik und Wirtschaft

Unabhängigkeit: Die wachsende Unzufriedenheit mit der Belgrader Führung während der 1980er Jahre mündete in die Unabhängigkeitserklärung Sloweniens am 25. Juni 1991. Der darauffolgende Einmarsch jugoslawischer Truppen konnte im sogenannten 10-Tage-Krieg durch die territoriale Abwehr erfolgreich abgewehrt werden, was die Verabschiedung einer demokratischen Verfassung nach europäischem Vorbild am 23. Dezember 1991 ermöglichte. Staats-/ Regierungsform: Republik / Parlamentarische Demokratie, Staatsoberhaupt: Danilo Turk (Präsident), Regierungschef: Borut Pahor (Ministerpräsident), Besonderheiten: Beitritt Sloweniens zur Europäischen Union am 1. Mai 2004, Bruttoinlands-Produkt (BIP) : 47,85 Mrd. USD, BIP pro Kopf: 28.200 USD

Fotos aus Slowenien

Diese Bilder sind auf Reportage- oder Projektreisen entstanden oder wurden uns von Projektpartnern und Freiwilligen zugeschickt. Besuchen Sie auch unser Bildarchiv, hier können Sie Fotos nach Themen und Ländern durchsuchen.

Kirchliche Strukturen

Römisch-Katholische Kirche:

  • Erzdiözese Lljubljana (Metropolitan-Erzbischof Anton Stres C.M., Weihbischof Anton Jamnik) mit Suffraganbistümern
  • Novo Mesto (Bischof Andrej Glavan)
  • Koper (Bischof Metod Pirih, Weibischof Jurij Bizjak)
  • Erzdiözese Maribor (Metropolitan-Erzbischof Franc Kramberger, Erzbischof-Koadjutor Marijan Turnsek, Weihbischof em. Jozef Smej) mit Suffraganbistümern
  • Celje (Bischof Stanislav Lipovsek )
  • Murska Sobota (Bischof Peter Stumpf SDB)

Im Januar 2004 wurde zwischen der Republik Slowenien und dem Vatikan ein Vertrag geschlossen, der den grundsätzlichen Rahmen der Beziehungen zwischen Staat und Kirche regeln soll. Die bis in die Gegenwart reichende Kontroverse zwischen den Bürgerkriegsparteien der Zeit der Okkupation und des Weltkrieges sind wesentlich ursächlich für die immer noch gespannten Beziehungen zwischen Staat und Kirche. Seit der personellen Neubesetzung wichtiger Bischofsstühle entspannen sich die Beziehungen zwischen Staat und Kirche.

Projektförderung durch Renovabis

Bedingt durch die relativ gute wirtschaftliche Ausgangssituation der Kirche und den hohen Anteil an Katholiken an der Gesamtbevölkerung beschränkte sich das Engagement von Renovabis seit 1993 auf wenige Bereiche. Zu nennen sind hier besonders Förderungen im Bereich katholischer Schulen und diözesaner bzw. überdiözesaner Bildungseinrichtungen. Ein besonderer Schwerpunkt lag im Bereich der Laienförderung, der jedoch mittlerweile nur mehr in Ausnahmefällen zuschussbedürftig ist. Von Projektförderungen für Pfarreien, insbesondere im Bereich Pastoralbauten wurde grundsätzlich abgesehen, da diese aus eigenen Kräften, wenn auch langsamer realisiert werden konnten.

Informationen im Internet

Informationen zur Kirche in Slowenien

Sonstige

Nützliche Links zu verschiedenen Themen finden Sie im Renovabis-Linkverzeichnis

Infos zu Slowenien

Jahresbericht 2011 erschienen: Informieren Sie sich über die Arbeit von Renovabis im aktuellen Jahresbericht.

Aktuelles Spendenprojekt

Salesianerpater Witold Szulczynski SDB, Direktor der Caritas Georgia, hört zu und spendet Trost.Salesianerpater Witold Szulczynski SDB, Direktor der Caritas Georgia, hört zu und spendet Trost.Renovabis fördert den Betrieb von Suppenküchen in Georgien und sichert somit die Versorgung von alten und bedürftigen Menschen. Das Projekt können Sie mit Ihrer Spende unterstützen. Suppenküchen für notleidende Menschen in Georgien

Projekte nach Ländern

Informieren Sie sich über Projektzahlen und Bewilligungssummen in den Partnerländern von Renovabis. Projektübersicht 2010 (Auszug aus dem Jahresbericht 2010, Seite 7) herunterladen (227 KB)

Spendensiegel

Renovabis wird jährlich vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen geprüft und hat auch für 2012 wieder das Spendensiegel erhalten (mehr). Zudem war Renovabis 2010 zum fünften Mal unter den Finalisten des Transparenzpreises (mehr).