Länderinformationen zu Turkmenistan

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Basisdaten

Allgemein

Turkmenische FlaggeTurkmenische Flagge Offizieller Name: Turkmenistan (Turkmenisch: Türkmenistan), Fläche: 488.100 qkm, Einwohner: 4,99 Mio., Hauptstadt: Aschgabad (rd. 860.000 Einwohner), weitere Städte: Türkmenabad, Daschhoguz, Mary, Balkanabad (beginnend mit der höchsten Einwohnerzahl), Volksgruppen: Ca. 85% Turkmenen, rd. 5% Usbeken, etwa 4% Russen, ca. 6% andere (darunter Kasachen, Tataren, Ukrainer, Aserbaidschaner und Armenier), Religionszugehörigkeit: Rd. 89% Muslime, ca. 9% Russisch-Orthodoxe, ewa 2% andere, Bevölkerungswachstum: 1,14 %, Sprachen: Turkmenisch ca. 72%, Russisch etwa 12%, Usbekisch rd. 9%, andere ca. 7%

Politik und Wirtschaft

Unabhängigkeit: Souveränitätserklärung: 22.10.1990, Unabhängigkeitserklärung: 27.10.1991, Regierungsform: Präsidialrepublik. Der Volksrat (Halk Maslahaty) ist oberstes Legislativorgan. Das Einkammerparlament (Medschlis) hat eine schwache Position angesichts umfassender Kompetenzen des Präsidenten, Staatsoberhaupt: Präsident Gurbanguly Berdymuhammedow, Regierungschef: Der Inhaber des Präsidentenamtes ist zugleich Regierungschef (d.h. Premierminister). Ferner ist das Amt eines stellvertretenden Ministerpräsidenten vorgesehen, Besonderheiten: 1992 gründete Turkme­nistan zusammen mit Usbekistan, Kirgisistan, Kasachstan, Tadschikistan, Aserbaidschan und der Türkei den Zentralasiatisch-Türkischen Gipfel, Bruttoinlands-Produkt (BIP) : 27,96 Mrd. USD, BIP pro Kopf: 7500 USD

Fotos aus Turkmenistan

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Kirchliche Strukturen

Rd. 89% Muslime, ca. 9% Russisch-Orthodoxe, ewa 2% andere.

Die Bestimmungen für die Zulassung anderer Religionen sind im Frühjahr 2004 gelockert worden. Anerkannt sind folgende Gemeinschaften: Baptisten, Siebenten-Tags-Adventisten, Bahai, Hare Krishna, Greater Christchurch, Church of Christ, Light of the East, Full Gospel Christian und New Apostolic Church (=Neuapostolische Kirche).

Die jüdische Religion ist in Turkmenistan nicht anerkannt. Es gibt keine Synagogen. Viele turkmenische Juden sind nach Deutschland und Israel ausgewandert. Etwa 1.000 Juden leben in Turkmenistan. Die meisten von ihnen haben sich während des Zweiten Weltkriegs hier niedergelassen. Sie waren Flüchtlinge aus der Ukraine. Eine andere Gruppe sind die alteingesessenen Bucharischen Juden.

Katholische Kirche

Die Katholiken sind in Turmenistan eine kleine Minderheit. Ihre Zahl hat sich nach dem Weggang der Deutschen, die vor allem im heutigen Turkmenbaşy (ehem. Krasnowodsk) am Kaspischen Meer lebten, weiter verringert und umfasst derzeit etwa 130 Gläubige. 1997 wurde eine Missio sui iuris mit Sitz in Aschgabat errichtet. Die seelsorgerische Betreuung der Gläubigen in Turkmenistan wurde den Oblaten anvertraut. In Turkmenistan gibt mit den beiden Patres Andrzej Madej und Tomasz Kościński zwei katholische Priester sowie einen polnischen Diakon (P. Raphael) von den Oblaten von der Makellosen Jungfrau Maria (OMI). Der Oblatenpater Andrzej Madej leitet die Missio sui iuris in der Apostolischen Nuntiatur in Aschgabat. Die Zuständigkeit für die Apostolische Nuntiatur in Turkmenistan liegt beim Apostolischen Nuntius Erzbischof Antonio Lucibello in Ankara.

Seit Juli 2012 ist die römisch-katholische Kirche vom turkmenischen Staat offiziell anerkannt. Für die kleine katholische Gemeinde des zentralasiatischen Staates ist diese offizielle Anerkennung ein entscheidender Schritt in der Geschichte der Kirche in diesem Land.

Bisherige Förderung durch Renovabis

Die Missio sui iuris wurde durch Bildungsprojekte gefördert.

Weiterführende Informationen im Internet

Informationen zur Struktur der katholischen Kirche in Turkmenistan

Sonstige

Nützliche Links zu verschiedenen Themen finden Sie im Renovabis-Linkverzeichnis

Infos zu Turkmenistan

Jahresbericht 2011 erschienen: Informieren Sie sich über die Arbeit von Renovabis im aktuellen Jahresbericht.

Aktuelles Spendenprojekt

Salesianerpater Witold Szulczynski SDB, Direktor der Caritas Georgia, hört zu und spendet Trost.Salesianerpater Witold Szulczynski SDB, Direktor der Caritas Georgia, hört zu und spendet Trost.Renovabis fördert den Betrieb von Suppenküchen in Georgien und sichert somit die Versorgung von alten und bedürftigen Menschen. Das Projekt können Sie mit Ihrer Spende unterstützen. Suppenküchen für notleidende Menschen in Georgien

Bild des Tages
Unsere Bildergalerie mit Impressionen aus Mittel- , Ost- und Südosteuropa.

Projekte nach Ländern

Informieren Sie sich über Projektzahlen und Bewilligungssummen in den Partnerländern von Renovabis. Projektübersicht 2010 (Auszug aus dem Jahresbericht 2010, Seite 7) herunterladen (227 KB)

Fernsehtipps

Spendensiegel

Renovabis wird jährlich vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen geprüft und hat auch für 2012 wieder das Spendensiegel erhalten (mehr). Zudem war Renovabis 2010 zum fünften Mal unter den Finalisten des Transparenzpreises (mehr).