„Freiheit, Solidarität und der Wunsch nach Erneuerung – Ungarn 70 Jahre nach dem Volksaufstand von 1956“
Gemeinsam mit ihren Gästen werden Renovabis und die Katholische Akademie in Berlin die Bedeutung von „1956“ in der ungarischen Erinnerungskultur und Politik betrachten und diese historischen Erfahrungen mit den heutigen gesellschaftlichen Entwicklungen in Ungarn sowie mit dem Verhältnis von Staat, Kirchen und Zivilgesellschaft in Verbindung bringen: Was bewegt die Ungarn mit Blick auf ihre Geschichte? Wie spielen Erinnerungskultur und Erinnerungspolitik in aktuelle Diskussionen hinein? Wie stellt sich das Verhältnis von Freiheit und Solidarität mit Blick auf die Zukunft dar? Welche Rolle kann die katholische Kirche gemeinsam mit anderen christlichen Konfessionen für die Gesellschaft spielen?
Wir freuen uns auf das Gespräch mit:
- Dr. Zsuzsa Breier, Literaturwissenschaftlerin, Autorin des Buches „1989. Das Jahr beginnt“, Europastaatssekretärin a.D. des Landes Hessen, Berlin
- Dr. Kornélia Kiss, Journalistin und Ungarn-Korrespondentin verschiedener Medien, Budapest
- Pater Dr. Konrád Dejcsics OSB, Kulturdirektor der Erzabtei Pannonhalma
Moderation: Dr. Kai-Olaf Lang, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin
Wir bitten um Anmeldung bei der Katholischen Akademie in Berlin über das Formular auf der Website.
Unmittelbar im Anschluss an die Diskussionsveranstaltung wird der Recherchepreis Osteuropa 2026 verliehen, den Renovabis und die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ des Diakonischen Werks der evangelischen Kirche in Württemberg gemeinsam mit dem europäischen Journalismus-Netzwerk n-ost ausgeschrieben haben . Die Laudatio hält die Journalistin und Autorin Sonja Zekri (Süddeutsche Zeitung).