10.02.2016 · UKRAINE

Der vergessene Krieg in der Ostukraine

Das vor einem Jahr verhandelte Abkommen Minsk II hat dazu beigetragen, den Konflikt im Donbass zu beruhigen. Eine Lösung ist jedoch in weiter Ferne.

Tag für Tag schicken die Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ihre Berichte aus dem Kriegsgebiet. Es sind lapidare Notizen der Special Monitoring Mission (SMM) über die Vorkommnisse in der Ostukraine. 7. Februar, Bezirk Petrowskij, Donezk, ein Mann wurde tags zuvor auf der Straße von Granatsplittern tödlich getroffen: „Am südlichen Ende des Kraters sah die SMM Blutflecken. Die SMM konnte die Richtung, aus der das Feuer gekommen ist, nicht feststellen, da nach dem Vorfall Autos über den Krater gefahren sind.“ Eine Analyse von n-ost-Korrespondentin Jutta Sommerbauer, Wien.

04.02.2016 · Veranstaltungsrückblick

Informationen und Hintergründe zum WJT-Gastgeberland Polen

Workshops in Hardehausen und Erding wecken Interesse am Nachbarland Polen und am Thema Migration.

Polen kennenlernen: Landeskunde-Workshop für Multiplikatoren


Der Internationale Weltjugendtag in Krakau beginnt am 26. Juli dieses Jahres. Jugendbildungsreferenten, Priester und andere Mitarbeiter kirchlicher Einrichtungen und Pfarrgemeinden bereiten sich auf die Teilnahme an dem Großereignis vor. Viele von ihnen freuen sich auch auf die vorherigen Tage in den Diözesen, bei denen sich deutsche und polnische Jugendliche näher kennenlernen können. Die Fragen zum Nachbarland häufen sich daher bei allen, die Verantwortung für deutsche WJT-Pilger tragen.

02.02.2016 · Kirche und Staat in Mittel- und Osteuropa

Nuntius Eterović besucht Renovabis

Eterović: "Die Kirchen in den osteuropäischen Ländern sind Euch für Eure Hilfe sehr dankbar.“

Seine Teilnahme an der Internationalen Konferenz „Kirche und Staat in Mittel- und Osteuropa“, die derzeit im Freisinger Kardinal-Döpfner-Haus stattfindet, nutzte Erzbischof Dr. Nikola Eterović, Apostolischer Nuntius in Deutschland, zu einem Besuch der Renovabis-Geschäftsstelle. Er zeigte sich sehr interessiert an der Projektförderung von Renovabis in den osteuropäischen Ländern. Insbesondere die derzeit besonders schwierige Situation in der Ukraine war Eterović ein Anliegen, zumal er einige Jahre lang (1999 bis 2004) Nuntius in diesem Land war.

28.01.2016 · Republik Moldau

Gefährliches Patt

In der Republik Moldau protestieren Zehntausende gegen die neue Regierung. Sie fordern Neuwahlen und ein Ende der Korruption.

In der Republik Moldau protestieren zahlreiche Menschen gegen die neue Regierung. Einige Demonstranten stürmten am Mittwoch das Parlament. Sie fordern Neuwahlen und ein Ende der Korruption und der organisierten Kriminalität im Land. Die Machthaber, unter ihnen ein krimineller Oligarch, stellen sich quer. Dadurch gerät das Land auch zwischen geopolitische Fronten. Ein Hintergrundbericht von n-ost-Korrespondent Keno Verseck, Berlin.

13.01.2016 · Ukraine

Durch ihre Augen - vier Binnenflüchtlinge fotografieren ihren Alltag

Sie sind aus dem Osten der Ukraine vor dem Krieg geflüchtet und versuchen nun, sich in anderen Teilen des Landes ein neues Leben aufzubauen.

(n-ost) Kiew – Rund eine Million Binnenflüchtlinge sind derzeit offiziell in der Ukraine registriert. Die tatsächliche Zahl geflüchteter Menschen in der Ukraine liegt jedoch viel höher. Zum katholischen Welttag des Migranten und Flüchtlings am 17. Januar erzählen vier von ihnen anhand von Fotos, warum sie ihre Heimat verlassen haben – und wie sie nun neu anfangen. Sie zeigen uns das Wichtigste, was sie in ihr neues Leben mitgenommen haben. Teilen, was ihnen derzeit Freude bereitet. Sie blicken zurück auf ihre Heimatstädte und zeigen, wohin es sie verschlagen hat. Vier Lebenswege in Bildern.

Diese Bilderserie ist der letzte Beitrag der gemeinsamen Artikelreihe “Menschen am Rand” von Renovabis und dem Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung “n-ost”.
In elf Text- und Fotoreportagen sowie Essays werden Menschen aus Mittel- und Osteuropa vorgestellt. Sie sind aus ganz unterschiedlichen Gründen ins Abseits geraten: weil sie vor Krieg und Armut aus ihren Heimatländern geflüchtet sind, weil sie sich mit HIV infiziert haben, oder weil sie zu einer ethnischen Minderheit gehören.