Junge und alte Frau
"Traut euch, es lohnt sich!", sagt Franziska Mertens über ihren Einsatz im Kosovo. Das Foto zeigt Nele Lenzen mit einer Seniorin in Rumänien.
Foto: Nele Lenzen
Ein Jahr im Ausland

Freiwilligendienst

Der Renovabis-Freiwilligendienst richtet sich an junge Menschen, die sich in einem sozialen Projekt in Mittel, Ost- oder Südosteuropa engagieren möchten.

Interesse an einem Jahr in Osteuropa?

Junge Menschen ab 18 können an einem Freiwilligendienst teilnehmen und sich für ein Jahr in einem sozialen Projekt in Mittel-, Ost- oder Südosteuropa engagieren. Die „Initiative Christen für Europa“ (ICE) organisiert und betreut den Freiwilligendienst und Renovabis beteiligt sich seit 2008 finanziell und ideell an diesem Programm.
Die Freiwilligen arbeiten während ihres Auslandsjahres zum Teil in Projekten von Renovabis mit, z.B. in Kinderheimen, Behinderteneinrichtungen, Kindertageszentren und in sozialen Projekte für alte und obdachlose Menschen. Renovabis wirkt mit bei der Gestaltung von Vorbereitungs- und Zwischenseminaren, um den Freiwilligen Einblicke unsere Arbeit zu ermöglichen.

Lust, dich zu bewerben?

Das solltest du mitbringen:

Um als Freiwillige/Freiwilliger mit ICE und Renovabis im Ausland unterwegs zu sein, sollten die unten stehenden Punkte auf dich zutreffen. Wir freuen uns, Dich kennenzulernen.

  • Motivation aus dem christlichen Glauben; soziales Engagement im Sinne der Menschenwürde und der Menschenrechte; Wunsch, das Leben in einer fremden Kultur kennenzulernen
  • Bereitschaft zu einer einfachen Lebensweise
  • Möglichst vorausgehendes Engagement in der Heimatpfarrei, in einer Jugendgruppe oder einer ähnlichen Organisation hier in unserem Land
  • Fähigkeit zur Teamarbeit; Dialog- und Anpassungsfähigkeit; Zurücksetzen eigener Interessen zugunsten der einheimischen Mitarbeiter; Initiative und Ausdauer
    Wille, eine (neue) Sprache zu erlernen
  • Gute physische und psychische Gesundheit und Belastbarkeit
  • Altersgrenzen: 18 bis ca. 29 Jahre und abgeschlossene Schule, Ausbildung oder Studium
  • Aufenthaltsdauer: 1 Jahr
  • Engagement sowie die Motivation, die während des Einsatzes gemachten Erfahrungen in die entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Deutschland einzubringen

Aus dem Abschlussbericht von Lea Zinnecker

Als eine der besten Erfahrungen meines Lebens würde ich das Sommerlager beschreiben, das wir mit unseren Schützlingen veranstaltet haben. Außerhalb der Stadt, quasi in der Wildnis, haben wir dort in Zelten gewohnt. Gekocht wurde über dem Feuer, geduscht im Meer und zum Trinken gab es Wasser aus der nahe gelegenen Quelle. In Deutschland würde ein solches Lager für behinderte Menschen wahrscheinlich gar nicht genehmigt werden, doch in Russland war das alles kein Problem. Zu sehen, wie unbeschwert unsere Schützlinge in dieser Umgebung waren, ließ einem das Herz aufgehen, und auch ich habe gemerkt, wie wenig man eigentlich braucht, um glücklich zu sein.“

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Inhalt erstellt: 03.08.2016, zuletzt geändert: 20.07.2018