Junge und alte Frau
Eine Freiwillige hilft in einem Heim für alte Menschen in Rumänien.
Foto: Nele Lenzen
Ein Jahr im Osten

Freiwilligendienst

Der Renovabis-Freiwilligendienst richtet sich an junge Menschen, die sich in einem sozialen Projekt in Mittel, Ost- oder Südosteuropa engagieren möchten.

Interesse an einem Jahr in Osteuropa?

Junge Menschen ab 18 können an einem Freiwilligendienst teilnehmen und sich für ein Jahr in einem sozialen Projekt in Mittel-, Ost- oder Südosteuropa engagieren. Die „Initiative Christen für Europa“ (ICE) organisiert und betreut den Freiwilligendienst und Renovabis beteiligt sich seit 2008 finanziell und ideell an diesem Programm.
Die Freiwilligen arbeiten während ihres Auslandsjahres zum Teil in Projekten von Renovabis mit, z.B. in Kinderheimen, Behinderteneinrichtungen, Kindertageszentren und in sozialen Projekte für alte und obdachlose Menschen. Renovabis wirkt mit bei der Gestaltung von Vorbereitungs- und Zwischenseminaren, um den Freiwilligen Einblicke unsere Arbeit zu ermöglichen.

Lust, dich zu bewerben? Das solltest du mitbringen:

Um als Freiwillige/Freiwilliger mit ICE und Renovabis im Ausland unterwegs zu sein, sollten die unten stehenden Punkte auf dich zutreffen. Wir freuen uns, Dich kennenzulernen.

  • Motivation aus dem christlichen Glauben; soziales Engagement im Sinne der Menschenwürde und der Menschenrechte; Wunsch, das Leben in einer fremden Kultur kennenzulernen
  • Bereitschaft zu einer einfachen Lebensweise
  • Möglichst vorausgehendes Engagement in der Heimatpfarrei, in einer Jugendgruppe oder einer ähnlichen Organisation hier in unserem Land
  • Fähigkeit zur Teamarbeit; Dialog- und Anpassungsfähigkeit; Zurücksetzen eigener Interessen zugunsten der einheimischen Mitarbeiter; Initiative und Ausdauer
    Wille, eine (neue) Sprache zu erlernen
  • Gute physische und psychische Gesundheit und Belastbarkeit
  • Altersgrenzen: 18 bis ca. 29 Jahre und abgeschlossene Schule, Ausbildung oder Studium
  • Aufenthaltsdauer: 1 Jahr
    *Engagement sowie die Motivation, die während des Einsatzes gemachten Erfahrungen in die entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Deutschland einzubringen

Ostwärts - Warum nicht?

Freiwillige berichten über ihre Erfahrungen

Lea Zinnecker, Freiwillige im Jahrgang 2013/14, schreibt in ihrem Abschlussbericht

Als eine der besten Erfahrungen meines Lebens würde ich das Sommerlager beschreiben, das wir mit unseren Schützlingen veranstaltet haben. Außerhalb der Stadt, quasi in der Wildnis, haben wir dort in Zelten gewohnt. Gekocht wurde über dem Feuer, geduscht im Meer und zum Trinken gab es Wasser aus der nahe gelegenen Quelle. In Deutschland würde ein solches Lager für behinderte Menschen wahrscheinlich gar nicht genehmigt werden, doch in Russland war das alles kein Problem. Zu sehen, wie unbeschwert unsere Schützlinge in dieser Umgebung waren, ließ einem das Herz aufgehen, und auch ich habe gemerkt, wie wenig man eigentlich braucht, um glücklich zu sein.“

Osteuropa - für viele von uns immer noch eine unbekannte Region. Dieses Heft bringt dir Osteuropa in seiner Vielfalt näher. Wir stellen dir einzelne Länder vor, Jugendlichen berichten von ihrem Leben, ihren Ängsten, Träumen und Plänen. Außerdem erfährst du, wie es ist, ein Jahr als Freiwillige/r im Osten Europas zu arbeiten. Länderinformationen, Projektbeispiele und Infos zur Arbeit von Renovabis runden das Heft ab.

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Ostwärts

Ostwärts (PDF, 3 MB)

Osteuropa - für viele von uns immer noch eine unbekannte Region. Dieses Heft im Format DIN A6 bringt dir Osteuropa in seiner Vielfalt näher. Wir stellen dir einzelne Länder vor, Jugendlichen berichten von ihrem Leben, ihren Ängsten, Träumen und Plänen. Außerdem erfährst du, wie es ist, ein Jahr als Freiwillige/r im Osten Europas zu arbeiten. Länderinformationen, Projektbeispiele und Infos zur Arbeit von Renovabis runden das Heft ab. Gedruckte Exemplare können über den renovabis-shop bestellt werden. 72 Seiten, März 2016

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Seit 1993 vermittelt, begleitet und fördert Renovabis kirchliche Partnerschaften mit Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Die Begegnungen sind ein "Austausch der Gaben": Partner aus Ost und West bereichern sich gegenseitig.
Inhalt erstellt: 03.08.2016, zuletzt geändert: 24.02.2017