Vier Menschen in Jeans und Turnschuhen auf Herbstlaub.
Durch Begegnungen überwinden wir Fremdheit und entwickeln Verständnis füreinander.
Foto: Providence Doucet, unsplash.com (gemeinfrei)
Begegnung zwischen Ost und West

Gemeinde-Partnerschaften

Wer Freunde hat in Osteuropa, für den bekommt der Osten ein Gesicht. Darum sind Partnerschaften zwischen Pfarreien, Verbänden und anderen Initiativen so wichtig.

Partnerschaften sind wichtige Bausteine für das „gemeinsame Haus Europa“ (M. Gorbatschow). Sie stärken zivilgesellschaftliche Prozesse, und fördern den interkulturellen Dialog. Im Rahmen von Partnerschaften werden vielfach soziale Projekte vor Ort unterstützt. Durch Begegnungen überwinden wir Fremdheit und entwickeln Verständnis füreinander. All dies hilft, auch den Osten Europas als Teil der Weltkirche zu begreifen.

Aufbau einer Partnerschaft

Renovabis unterstützt Sie beim Aufbau einer Partnerschaft. Partnerschaften können von Pfarrgemeinden, aber auch Verbänden und anderen Initiativen getragen werden. Wenn Sie Kontakt mit einer kirchlichen Organisation aus Mittel-/Osteuropa aufnehmen möchten, dann sprechen Sie uns an! Wir unterstützen und begleiten Sie bei der Suche nach einer Gemeinde in einem osteuropäischen Land. In der Startphase oder bei Kommunikationsproblemen leisten wir gerne Unterstützung. Bei Bedarf können wir Ihnen für Informationen „aus der Praxis für die Praxis“ eventuell auch Kontakte zu anderen Gruppen in Deutschland vermitteln, die einen Kontakt in das gleiche Land pflegen.
Seit 1993 haben wir hunderte von Ost-West Partnerschaften mit ins Leben gerufen und wir stehen mit rund 1500 Partnerschaftsgruppen in Verbindung.

Stimmen aus Partnerschaften

Für die katholische Kirchengemeinde St. Maria Königin der Apostel in Baiersbronn hat Renovabis eine Pfarreipartnerschaft in Rumänien vermittelt. Wir dokumentieren einen Ausschnitt der Antwort des Pfarrers der rumänischen Gemeinde zum Beginn der Partnerschaft. Pfarrer Ioan Sorin aus Cetatea de Baltă schreibt:

„Wir haben unseren Gläubigen Ihr Anliegen näher gebracht und wir sind sehr glücklich, froh und entschlossen, in Zukunft eine Partnerschaft mit Ihrer Gemeinde auf religiöser, kultureller und freundschaftlicher Ebene zu schaffen, um Freude in die Herzen aller zu bringen. Ich möchte mich nochmals von Herzen bedanken und kann meine Freude gar nicht in Worte fassen. Ich freue mich, diese Partnerschaft mit der Hilfe Gottes zu gründen. Ich gebe Ihnen meinen Segen und schließe Sie und Ihre Glaubensgemeinschaft in meine Gebete mit ein, damit wir sobald wie möglich aufeinander treffen.“ (Juli 2015)

Der Bochumer Katholikenrat pflegt seit 1994 eine Partnerschaft mit der römisch-katholischen Gemeinde St. Joseph in Donezk (Ukraine). In der Zeitung des Katholikenrats dokumentierten sie im September 2015 ihre Verbundenheit:

„Gemeinsam für Donezk“ – unter diesem Motto hatte der Bochumer Katholikenrat zu Beginn der diesjährigen Fastenzeit alle katholischen Gemeinden im Dekanat zu einer Solidaritätsaktion aufgerufen. Es ging darum, mit einer Gebets- und Spendenaktion der Partnergemeinde in Donezk in schweren Zeiten beizustehen… Der Dank des dortigen Pfarrers drückt sich so aus: „Es ist so, als ob sich ein Teil unsrer Gemeinde in Bochum befindet. Ihr seid ein Teil unserer Gemeinde, nicht, weil Ihr in unsere kirchlichen Bücher eingeschrieben wäret, sondern wegen der Gegenwart Eurer Herzen, die für uns sorgen und beten.“

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Inhalt erstellt: 03.08.2016, zuletzt geändert: 07.06.2017