Hefte der Zeitschrift "OST-WEST. Europäische Perspektiven".
Hefte der Zeitschrift "OST-WEST. Europäische Perspektiven".
Foto: Daniela Schulz, Renovabis
Zeitschrift

OST-WEST. Europäische Perspektiven

Die Zeitschrift OST-WEST berichtet vierteljährlich über gesellschaftliche Entwicklungen, politische Trends, kirchliches Leben und soziale Fragen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa.

Was ist OWEP?

Die Zeitschrift „OST-WEST. Europäische Perspektiven“ (OWEP) wird gemeinsam von Renovabis und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken herausgegeben und erscheint vierteljährlich mit einem neuen Themenschwerpunkt. Alle Beiträge in „OST-WEST. Europäische Perspektiven“ stammen von renommierten Autorinnen und Autoren, die für einen hohen Informationsgehalt und eine anspruchsvolle Darstellung bürgen. Neben westlichen Autoren kommen zunehmend auch Schriftsteller, Kirchenvertreter und Wissenschaftler aus den östlichen Nachbarländern zu Wort. Sie vermitteln Vorgänge und Probleme aus „Insider-Sicht“ und ermöglichen dem Leser neue Einblicke; so bildet jedes Heft eine solide und vielseitige Informationsbasis für alle, die aktuelle Entwicklungen besser verstehen und als Christen das neue Europa mitgestalten wollen.
OWEP berichtet über Veränderungen in Mittel- und Osteuropa, bietet fundierte und kompetente Informationen jenseits der Schlagzeilen und erscheint 4 mal jährlich.

OWEP im Internet

Auf der Internetseite www.owep.de haben Sie die Möglichkeit, gezielt einzelne Hefte zu bestellen oder ein Abo einzurichten. Außerdem gibt es viele Artikel im Volltext zu lesen.

Aktuelles Heft

Ausgabe Nr. 4/2018: Montenegro

Montenegro – wie bitte? Nicht selten sucht der deutsche Gesprächspartner sein Heil in der Flucht, wenn er auf diesen kleinen Staat im Balkan angesprochen wird. Nicht etwa, weil er dem Land keine Sympathie entgegenbrächte. Vielmehr deshalb, weil der „Schwarze Berg“ – so die Übersetzung des Namens – meist nur als weißer Fleck im Bewusstsein vieler Europäer vorhanden ist. Dieser kleine Gebirgsstaat, dessen Einwohnerzahl mit Stuttgart vergleichbar ist, agiert meist im Schatten seiner Nachbarn Serbien und Kroatien, steht nur selten im politischen oder sportlichen Rampenlicht (ja, die Männer wurden 2008 Wasserballeuropameister und die Frauen 2012 Handballeuropameister!). Und wer in Deutschland Montenegrinisch lernt, setzt sein Umfeld meist in Erstaunen. Montenegrinisch?

Es gibt also gute Gründe, diesen Staat mit einem Länderheft ein wenig ins Rampenlicht zu rücken. Dabei standen selbst unserer Redaktion am Anfang die Falten auf der Stirn. Welche Aspekte greift man auf? Welche Autorinnen und Autoren beschäftigen sich in Deutschland mit diesem Land, das im Jahr 2017 als jüngster Staat der NATO beitrat und auf der Beitrittsliste für die EU steht?

Das Entdecken des Unbekannten macht den Reiz dieses Heftes aus. Für uns als Redaktion, aber hoffentlich auch für die Leserinnen und Leser. Kapitel für Kapitel einen weißen Fleck kolorieren können, Einblicke zu erlangen in die Geographie, Politik und Wirtschaft dieses kleinen, aber vielseitigen Landes, das geprägt ist von einer multiethnischen Bevölkerung, die sich vor allem aus Montenegrinern (ca. 45 Prozent), Serben (ca. 29 Prozent), Bosniaken (ca. 9 Prozent) und Albanern (5 Prozent) zusammensetzt. Auch der Frage nach dem Verhältnis der orthodoxen Mehrheitskirche zu Katholiken und Muslimen haben wir in diesem Heft einen Beitrag gewidmet. Wie gehen die einzelnen Nationalitäten und Glaubensrichtungen auf so engem Raum miteinander um?

Wer sich darauf einlässt, das Land Montenegro zu entdecken, wird schnell feststellen, wie lohnenswert es sein kann, es zu besuchen. Vielleicht kann dieses Heft dazu beitragen.

Inhalt erstellt: 31.01.2017, zuletzt geändert: 11.12.2018