Hefte der Zeitschrift "OST-WEST. Europäische Perspektiven".
Hefte der Zeitschrift "OST-WEST. Europäische Perspektiven".
Quelle: Daniela Schulz, Renovabis
Zeitschrift

OST-WEST. Europäische Perspektiven

Die Zeitschrift OST-WEST berichtet vierteljährlich über gesellschaftliche Entwicklungen, politische Trends, kirchliches Leben und soziale Fragen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa.

Was ist OWEP?

Die Zeitschrift „OST-WEST. Europäische Perspektiven“ (OWEP) wird gemeinsam von Renovabis und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken herausgegeben und erscheint vierteljährlich mit einem neuen Themenschwerpunkt. Alle Beiträge in „OST-WEST. Europäische Perspektiven“ stammen von renommierten Autorinnen und Autoren, die für einen hohen Informationsgehalt und eine anspruchsvolle Darstellung bürgen. Neben westlichen Autoren kommen zunehmend auch Schriftsteller, Kirchenvertreter und Wissenschaftler aus den östlichen Nachbarländern zu Wort. Sie vermitteln Vorgänge und Probleme aus „Insider-Sicht“ und ermöglichen dem Leser neue Einblicke; so bildet jedes Heft eine solide und vielseitige Informationsbasis für alle, die aktuelle Entwicklungen besser verstehen und als Christen das neue Europa mitgestalten wollen.
OWEP berichtet über Veränderungen in Mittel- und Osteuropa, bietet fundierte und kompetente Informationen jenseits der Schlagzeilen und erscheint 4 mal jährlich.

OWEP im Internet

Auf der Internetseite www.owep.de haben Sie die Möglichkeit, gezielt einzelne Hefte zu bestellen oder ein Abo einzurichten. Außerdem gibt es viele Artikel im Volltext zu lesen.

Aktuelles Heft

Ausgabe Nr. 2/2020: Friede – Unfriede – Krieg

Eigentlich enthält der Umschlag des vorliegenden Heftes eine klare Botschaft: „Krieg“ ist durchgestrichen, vorwärts geht es nur in Richtung „Frieden“. Wie die Geschichte der Menschheit zeigt, sind die Wege zum Frieden leider sehr mühselig und werden immer wieder durch Rückschläge behindert – in vielen Epochen dominierte sogar der Krieg. Ist er, wie ein oft zitiertes Wort des Philosophen Heraklit besagt, wirklich „der Vater aller Dinge“? Ein Kinderreim lautet „Der Krieg ist sehr verschieden vom Frieden“, aber wie bei vielen Gegensatzpaaren gibt es auch hier Abstufungen und Zwischenschritte wie etwa „Kalter Krieg“ und „Unfriede“.

Diese Ausgabe nähert sich der komplexen Materie zunächst mit einer Einführung an, die die theologischen, philosophischen und völkerrechtlichen Dimensionen von „Frieden“ und „Krieg“ auslotet. Jenseits bewaffneter Konflikte spielt das Begriffspaar aber auch eine wichtige Rolle, wenn Risse durch Gesellschaften gehen, Verwerfungen zwischen Parteien oder Volksgruppen die Politik bestimmen. Ebenso können Friedensschlüsse nach Ende eines Krieges so „unbefriedigend“ sein, dass sie bereits den Keim für den nächsten Konflikt oder sogar Krieg in sich tragen. Internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen oder die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) können friedensstiftend wirken, oft agieren sie jedoch eher hilflos. Die Lage in Bosnien und Herzegowina, aber auch in Polen und Ungarn, wird deshalb beispielhaft beschrieben. Das deutsch-französische Verhältnis steht dagegen für eine überwundene „Erbfeindschaft“. Die Vielfalt der Beiträge kann Anstöße geben, sich der Bandbreite der Thematik bewusst zu werden. Letztlich bleibt die nüchterne Erkenntnis, dass es zum „ewigen Frieden“ (Immanuel Kant) noch ein weiter Weg ist.

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Renovabis-Info ist der Rundbrief von Renovabis und erscheint 2-3 mal im Jahr.
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Schwerpunkt 2020

Pfingstaktion

In der Pfingstaktion, der Kampagnenzeit vor Pfingsten, stellen wir unsere Arbeit mit einem jährlichen Schwerpunktthema vor. Im Jahr 2020 geht es um das Thema Frieden, das Schwerpunktland dabei ist die Ukraine.
Inhalt erstellt: 31.01.2017, zuletzt geändert: 20.05.2020