Hefte der Zeitschrift "OST-WEST. Europäische Perspektiven".
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Foto: Daniela Schulz, Renovabis
Zeitschrift

OST-WEST. Europäische Perspektiven

Die Zeitschrift OST-WEST berichtet vierteljährlich über gesellschaftliche Entwicklungen, politische Trends, kirchliches Leben und soziale Fragen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa.

Was ist OWEP?

Die Zeitschrift „OST-WEST. Europäische Perspektiven“ (OWEP) wird gemeinsam von Renovabis und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken herausgegeben und erscheint vierteljährlich mit einem neuen Themenschwerpunkt. Alle Beiträge in „OST-WEST. Europäische Perspektiven“ stammen von renommierten Autorinnen und Autoren, die für einen hohen Informationsgehalt und eine anspruchsvolle Darstellung bürgen. Neben westlichen Autoren kommen zunehmend auch Schriftsteller, Kirchenvertreter und Wissenschaftler aus den östlichen Nachbarländern zu Wort. Sie vermitteln Vorgänge und Probleme aus „Insider-Sicht“ und ermöglichen dem Leser neue Einblicke; so bildet jedes Heft eine solide und vielseitige Informationsbasis für alle, die aktuelle Entwicklungen besser verstehen und als Christen das neue Europa mitgestalten wollen.
OWEP berichtet über Veränderungen in Mittel- und Osteuropa, bietet fundierte und kompetente Informationen jenseits der Schlagzeilen und erscheint 4 mal jährlich.

OWEP im Internet

Auf der Internetseite www.owep.de haben Sie die Möglichkeit, gezielt einzelne Hefte zu bestellen oder ein Abo einzurichten. Außerdem gibt es viele Artikel im Volltext zu lesen.

Aktuelles Heft

Ausgabe Nr. 2/2019: Bildung in Mittel- und Osteuropa – Stand und Perspektiven

Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs in Europa wurde es in den vormals kommunistischen Ländern möglich, auch die Bildungssysteme zu überwinden, die ideologisiert und auf Nützlichkeit ausgerichtet waren. Beim Neuanfang wurde jedoch schnell klar, dass es keine Bildung ohne eine Begründung von Werten geben kann. So besann man sich vielerorts erneut auch auf Religionsgemeinschaften. 30 Jahre nach den politischen Umbrüchen, in deren Folge nicht selten auch „Bildungsrevolutionen“ einhergingen, die im Westen viel zu wenig Beachtung finden, ist es Zeit für eine Bilanz. Das vorliegende Heft zeichnet diese Entwicklungen nach. Das katholische Hilfswerk Renovabis widmet ihnen 2019 eigens sein Jahresthema!

Die Beispiele aus Bulgarien, Estland, Polen, Rumänien und weiteren Ländern belegen eindrucksvoll, wie hoch die Erwartungen nach 1989 an die Überwindung von Ideologie und Nationalismus waren bis hin zum Traum von Bildung als von „einer besseren Welt“ im ehemaligen Jugoslawien. Dabei wurden auch Fehler gemacht und Enttäuschungen bewirkt, die sich jetzt mancherorts in einem „roll back“ bemerkbar machen. Unübersehbar ist auch das Spannungsfeld zwischen westlichem konfessionsneutralem Bildungsideal und den konfessionsgebundenen Bildungszielen mancherorts im Osten. Entscheidend bleibt die Freiwilligkeit eines konfessionsgebundenen Unterrichts. Hoffnungsvoll stimmt es, wenn Bildung als Möglichkeit verstanden wird, die Folgen von gewaltbelasteter Vergangenheit und Traumata zu überwinden und ein friedliches Zusammenleben von Konfessionen und Ethnien zu ermöglichen, oder die zunehmende Rolle der Erwachsenenbildung und der dualen Ausbildung als Grundlage für selbsttragende wirtschaftliche Entwicklung vor Ort.

Schließlich ist auffällig, wie wenig die bevorstehenden technischen Revolutionen (Stichwort: Digitalisierung) und die Notwendigkeit einer stärkeren Internationalisierung der Bildungssysteme im 21. Jahrhundert thematisiert werden. Hier bleibt noch viel zu tun, aber es bieten sich auch Anknüpfungspunkte – für eine Zusammenarbeit mit westlichen Bildungsträgern, und insbesondere im Rahmen der Kirchen, deren ethisch begründete Stimme bei der Gestaltung der technischen Herausforderungen der Zukunft auch im Bildungsbereich unentbehrlich ist und für die internationale Zusammenarbeit kein Fremdwort ist.

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Inhalt erstellt: 31.01.2017, zuletzt geändert: 08.05.2019