Umschlagmotiv des Katalogs zur Ausstellung „Mit Vollgas in die Katastrophe? Ausstellung mit 80 Karikaturen aus Ost-und Westeuropa zu Umweltkrise und Klimawandel.“
Umschlagmotiv zur Ausstellung „Mit Vollgas in die Katastrophe?“ von Alexander Zahariev aus Bulgarien
Quelle: Alexander Zahariev
Ausstellung

Ausstellung „Mit Volldampf in die Katastrophe?“

Mit Volldampf in die Katastrophe? Ausstellung mit 77 Karikaturen aus Ost-und Westeuropa zu Umweltkrise und Klimawandel.

Mit Volldampf in die Katastrophe?

Ausstellung mit 77 Karikaturen aus Ost-und Westeuropa zu Umweltkrise und Klimawandel

Die Frage nach der Bedeutung der Schöpfung und unserer Verantwortung für sie haben wir europäischen Künstlerinnen und Künstlern aus Ost und West gestellt. Wie sehen sie die Situation in ihrem Land? Herausgekommen ist die bunte und vielfältige Antwort „Mit Volldampf in die Katastrophe?“ Die Zeichnungen belegen, wie unterschiedlich die wirtschaftlichen Realitäten und gesellschaftlichen Prägungen sind und wie verschieden ihre Wahrnehmungen und Ausdrucksformen. Dennoch eint alle die Sorge um das „gemeinsame Haus“, wie Papst Franziskus die Erde in seiner Enzyklika „Laudato sí“ nennt. So möchte diese Ausstellung dazu einladen, das Thema aus verschiedenen Perspektiven zu sehen und besonders die Sicht unserer östlichen Nachbarn dazu neu wahrzunehmen.

Auswahl aus den 77 Exponaten

<br><small class="stackrow__imagesource">Quelle: Rainer Unsinn, Deutschland </small>

Quelle: Rainer Unsinn, Deutschland
<br><small class="stackrow__imagesource">Quelle: Schlorian, Schweiz </small>

Quelle: Schlorian, Schweiz
<br><small class="stackrow__imagesource">Quelle: Luff, Deutschland </small>

Quelle: Luff, Deutschland
<br><small class="stackrow__imagesource">Quelle: Vasily Alexandov, Russland </small>

Quelle: Vasily Alexandov, Russland
<br><small class="stackrow__imagesource">Quelle: Thomas Plassmann, Deutschland </small>

Quelle: Thomas Plassmann, Deutschland
<br><small class="stackrow__imagesource">Quelle: Margarita Yantcheva, Bulgarien </small>

Quelle: Margarita Yantcheva, Bulgarien
<br><small class="stackrow__imagesource">Quelle: Alexander Zahariev, Bulgarien </small>

Quelle: Alexander Zahariev, Bulgarien
<br><small class="stackrow__imagesource">Quelle: Bela Weisz, Ungarn </small>

Quelle: Bela Weisz, Ungarn
<br><small class="stackrow__imagesource">Quelle: Konstantin Kazanchev, Ukraine </small>

Quelle: Konstantin Kazanchev, Ukraine
<br><small class="stackrow__imagesource">Quelle: Makhmudjon Eshonkulov, Usbekistan </small>

Quelle: Makhmudjon Eshonkulov, Usbekistan

Film zur Ausstellung

Über die Ausstellung

Die Ausstellung wurde vom Referat Weltkirche im Erzbistum Bamberg gemeinsam mit Renovabis konzipiert. Sie wird anlässlich der Eröffnung der Renovabis-Pfingstaktion 2021 im Erzbistum Bamberg gezeigt, deren Leitwort dem Schöpfungspsalm 104 entnommen ist: „DU erneuerst das Angesicht der Erde“. Daran anschließend soll sie als Wanderausstellung in Deutschland, aber auch in verschiedenen Ländern Mittel- und Osteuropas gezeigt werden und damit einen Beitrag zum Dialog über dieses wichtige Thema leisten.

Ausstellungsorte

  • ab dem 20. Mai 2021 ist die Ausstellung (erstmals überhaupt) in Nürnberg an folgenden Orten zu sehen:
  • Schaufenster des Ultracomix (Vordere Sterngasse)
  • Schaufenster des Fensters zur Stadt (Vordere Sterngasse)
  • Schaufenster Ladengeschäfte des CPHs in der Klaragasse und
  • Offene Kirche St. Klara
  • vom 15. Juli bis 11. September im Diözesanhaus Vierzehnheiligen, Vierzehnheiligen 9, 96231 Bad Staffelstein

Ausstellungskatalog

Der Katalog zur Ausstellung trägt den Titel „‚Mit Volldampf in die Katastrophe?‘ Karikaturen aus Ost- und Westeuropa zur Umwelt- und Klimakrise“ und kostet 5 Euro. Er kann über unseren Medien-Versanddienstleister, die MVG bestellt werden (Bestellnr. 499721).

So wird die Ausstellung im Karton sicher verstaut

2021 Karikaturenausstellung Verpackung

2021 Karikaturenausstellung Verpackung (PDF, 13 MB)

Diese bebilderte kurze Anleitung zeigt, wie Sie die Ausstellungsbilder im Transportkarton richtig unterbringen.

Hintergrund

Zwischen Müllbergen, Kahlschlag und „Green Deal“ – Umwelt- und Klima-Herausforderungen im Osten Europas

Hoher Schadstoffausstoß der Kohlekraftwerke im bulgarischen Ostmariza, illegale Abholzung in der Ukraine oder Rumänien und wilde Müllkippen in Albanien – das sind nur einige Beispiele für die teils gravierende Schädigung der Umwelt im Osten Europas. Jedoch ist einiges in Bewegung: Vielerorts machen Umweltschützer, oft unter persönlichem Risiko, das Agieren von Politik und Industrie öffentlich. Die östlichen EU-Staaten haben den Weg zum umwelt- und klimafreundlichen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft längst beschritten. Sie profitieren dabei vom Green Deal, stehen aber wegen starker Kohleabhängigkeit oder hoher Energieverluste bei ungedämmten Gebäuden vor weitaus größeren Herausforderungen als westliche Länder. Letzteres gilt auch für die ost- und südosteuropäischen Länder jenseits der EU, die zur Entwicklung von umwelt- und klimafreundlicher (Land-)Wirtschaft, Mobilität oder Bauweise ebenfalls Unterstützung benötigen.

Engagement der Kirchen und Renovabis-Projektförderung

Die Kirchen bringen gute Voraussetzungen mit, um die Prinzipien der Nachhaltigkeit und Schöpfungsverantwortung in die Breite der Gesellschaft zu tragen. Das ist angesichts gesellschaftlicher aber auch innerkirchlicher Akzeptanzschwierigkeiten und der Existenzsorgen vieler Menschen im Osten Europas nicht leicht. Dennoch entstehen Graswurzel-Aktivitäten, die von Renovabis ebenso gefördert werden wie Umwelt-Bildung oder energieeffizientes Bauen. „Es erledigt sich nicht von selbst“ sagt die Jugendkommission der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine und regt Kinder und Jugendliche zu nachhaltigem Handeln an - bereits die Hälfte der Lemberger Schulen wurde mit Recycling-Mülleimern ausgestattet. Ein kleines Kloster im nordalbanischen Skhodra entwickelte eine einfache Lösung für ein großes Problem: eine Müllabfuhr per Pferdewagen. Beim Warschauer „Klub der katholischen Intelligenz“ ist Bildung für eine nachhaltige Gesellschaft integraler Bestandteil der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

  • Claudia Gawrich, Renovabis-Bildungsreferentin - im Ausstellungskatalog „‚Mit Volldampf in die Katastrophe?‘ Karikaturen aus Ost- und Westeuropa zur Umwelt- und Klimakrise“, Bamberg 2021.

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Inhalt erstellt: 21.04.2021, zuletzt geändert: 06.08.2021

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