Hefte der Zeitschrift "OST-WEST. Europäische Perspektiven".
Hefte der Zeitschrift "OST-WEST. Europäische Perspektiven".
Quelle: Daniela Schulz, Renovabis
Zeitschrift

OST-WEST. Europäische Perspektiven

Die Zeitschrift OST-WEST berichtet vierteljährlich über gesellschaftliche Entwicklungen, politische Trends, kirchliches Leben und soziale Fragen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa.

Was ist OWEP?

Die Zeitschrift „OST-WEST. Europäische Perspektiven“ (OWEP) wird gemeinsam von Renovabis und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken herausgegeben und erscheint vierteljährlich mit einem neuen Themenschwerpunkt. Alle Beiträge in „OST-WEST. Europäische Perspektiven“ stammen von renommierten Autorinnen und Autoren, die für einen hohen Informationsgehalt und eine anspruchsvolle Darstellung bürgen. Neben westlichen Autoren kommen zunehmend auch Schriftsteller, Kirchenvertreter und Wissenschaftler aus den östlichen Nachbarländern zu Wort. Sie vermitteln Vorgänge und Probleme aus „Insider-Sicht“ und ermöglichen dem Leser neue Einblicke; so bildet jedes Heft eine solide und vielseitige Informationsbasis für alle, die aktuelle Entwicklungen besser verstehen und als Christen das neue Europa mitgestalten wollen.
OWEP berichtet über Veränderungen in Mittel- und Osteuropa, bietet fundierte und kompetente Informationen jenseits der Schlagzeilen und erscheint 4 mal jährlich.

OWEP im Internet

Auf der Internetseite www.owep.de haben Sie die Möglichkeit, gezielt einzelne Hefte zu bestellen oder ein Abo einzurichten. Außerdem gibt es viele Artikel im Volltext zu lesen.

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  • Ein einzelnes Heft können Sie für € 7,50 beziehen; die Versandkosten betragen pro Heft € 1,80 innerhalb Deutschlands bzw. € 5,90 für das europäische Ausland. [Preise gültig ab 1. Januar 2025]
  • Bestellung einzelner Exemplare
  • Das Jahresabonnement besteht aus vier Heften pro Jahr und ist erhältlich zum Vorteilspreis von € 22,80 zzgl. Versandkosten (jährlich € 5,10 innerhalb Deutschlands bzw. € 12,40 für das europäische Ausland). [Preise gültig ab 1. Januar 2025]
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  • Die Zeitschrift Ost-West ist ab Heft 1/2017 für € 5,99 pro Ausgabe auch als eBook (PDF) erhältlich. Nähere Infos erhalten Sie hier

Aktuelles Heft

Ausgabe Nr. 3/2026: Aufwachsen in unsicheren Zeiten

Der Blick auf „die Jugend“ bewegt sich häufig zwischen hoffnungslosem Pessimismus und idealisierender Zukunftsperspektive. So einfach es auch scheint, diese Gruppe allein aufgrund des Alters zu erfassen, so vielfältig und widersprüchlich sind jedoch die Beobachtungen, die sich in konkreten Regionen gegenwärtig zeigen. In Ost- und Südosteuropa wächst nach Jahren der gesellschaftlichen Transformationen eine Generation heran, für die Krisen längst zur Normalität geworden sind. Krieg wie dauerhafte geo- und innenpolitische Krisen stellen junge Menschen vor besonders große Herausforderungen und machen „die Jugend“ gleichzeitig zu einem wichtigen Objekt politischer Strategien.

Diese Ausgabe beginnt mit einem Blick in das Europaparlament, das für die europäischen Integrationsprozesse immer wieder gezielt junge Menschen ansprechen möchte. Dort sind junge Menschen allerdings kaum vertreten. In der Ukraine findet Schule zwischen Luftalarmen, im U-Bahn-Schacht oder online statt, geprägt von Widerstandskraft, Verletzlichkeit und ständigem Neuanfang. In Lettland gehören Militärkunde und Schießtraining inzwischen zum Pflichtunterricht, und in Russland verbinden Staat und Orthodoxe Kirche ihre Jugendarbeit zunehmend mit Patriotismus und Kriegserziehung. Auch in Deutschland erreicht russische Desinformation die Klassenzimmer – Projekte wie „Unfollow Propaganda“ setzen dagegen auf Medienkompetenz und Landeskunde.

Doch das Heft erzählt nicht nur von Vereinnahmung, sondern auch von Eigensinn und Aufbruch. In Zentralasien, wo fast ein Drittel der Bevölkerung unter 15 Jahre alt ist, treibt eine junge Generation den gesellschaftlichen Wandel voran. In Georgien blicken junge Menschen erstaunlich zuversichtlich auf ihr Leben, träumen von Europa und erwägen zugleich die Auswanderung. Auf dem Balkan überwindet die Musik – von Balkan Trap bis Pop-Folk – die Grenzen, die Kriege einst gezogen haben. Persönliche Berichte, etwa aus einem Freiwilligendienst in Albanien oder aus der Begegnungsstätte Kreisau, zeigen, wie Jugend über Grenzen hinweg Brücken baut.

Unser Heft zeigt das vielstimmige Porträt einer Generation, die zugleich Objekt politischer Gestaltung und treibende Kraft der Zukunft ist – zwischen Bedrohung und Hoffnung, Kontrolle und Selbstbestimmung.

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Dialog

30. Internationaler Kongress Renovabis

Der gesellschaftliche Zusammenhalt in Europa gerät zunehmend unter Druck. Dieses Thema bildet den Schwerpunkt des 30. Internationalen Kongresses Renovabis, der vom 16. bis zum 18. September 2026 in Freising und als Livestream veranstaltet wird. Anmeldung zur Präsenzteilnahme ab jetzt möglich.

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Ausstellung

FriedensMenschen

24 Frauen und Männer, die sich aktiv und engagiert für den Frieden einsetzen - in Deutschland, Bosnien und Herzegowina, Polen und der Ukraine: Das sind die Friedensmenschen, die nahezu lebensgroß in der Wanderausstellung von Renovabis und dem Bistum Münster zu sehen sind.

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Inhalt erstellt: 31.01.2017, zuletzt geändert: 24.08.2026

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