Hefte der Zeitschrift "OST-WEST. Europäische Perspektiven".
Hefte der Zeitschrift "OST-WEST. Europäische Perspektiven".
Quelle: Daniela Schulz, Renovabis
Zeitschrift

OST-WEST. Europäische Perspektiven

Die Zeitschrift OST-WEST berichtet vierteljährlich über gesellschaftliche Entwicklungen, politische Trends, kirchliches Leben und soziale Fragen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa.

Was ist OWEP?

Die Zeitschrift „OST-WEST. Europäische Perspektiven“ (OWEP) wird gemeinsam von Renovabis und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken herausgegeben und erscheint vierteljährlich mit einem neuen Themenschwerpunkt. Alle Beiträge in „OST-WEST. Europäische Perspektiven“ stammen von renommierten Autorinnen und Autoren, die für einen hohen Informationsgehalt und eine anspruchsvolle Darstellung bürgen. Neben westlichen Autoren kommen zunehmend auch Schriftsteller, Kirchenvertreter und Wissenschaftler aus den östlichen Nachbarländern zu Wort. Sie vermitteln Vorgänge und Probleme aus „Insider-Sicht“ und ermöglichen dem Leser neue Einblicke; so bildet jedes Heft eine solide und vielseitige Informationsbasis für alle, die aktuelle Entwicklungen besser verstehen und als Christen das neue Europa mitgestalten wollen.
OWEP berichtet über Veränderungen in Mittel- und Osteuropa, bietet fundierte und kompetente Informationen jenseits der Schlagzeilen und erscheint 4 mal jährlich.

OWEP im Internet

Auf der Internetseite www.owep.de haben Sie die Möglichkeit, gezielt einzelne Hefte zu bestellen oder ein Abo einzurichten. Außerdem gibt es viele Artikel im Volltext zu lesen.

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  • Die Zeitschrift Ost-West ist ab Heft 1/2017 für € 5,99 pro Ausgabe auch als eBook (PDF) erhältlich. Nähere Infos erhalten Sie hier

Aktuelles Heft

Ausgabe Nr. 1/2026: Polarisierte Gesellschaft

Der Philosoph Karl Marx schrieb im 19. Jahrhundert, dass die Vereinigten Staaten von Amerika dem alten Kontinent Europa den Spiegel seiner Zukunft vorhalten. Tatsächlich scheint es so, als drohte den Gesellschaften Europas und insbesondere Ostmitteleuropas eine ähnliche Polarisierung wie in den USA. Auch in Deutschland ist die gesellschaftliche Polarisierung immer stärker in der Diskussion.

Gerade für Ostmitteleuropa stellt sich aber die Frage, warum sich nach der erfolgreichen Überwindung des Kommunismus Ende der 1980er Jahren und einer in den meisten Fällen daraufhin einsetzenden Politik der Liberalisierung und eines Wirtschaftsaufschwungs die gesellschaftlichen Fronten gegenwärtig zunehmend verhärten. Andererseits wird bei verschiedenen Themen auch ein übergreifender Zusammenhalt sichtbar.

Unsere aktuelle Ausgabe geht der Frage nach, auf welche Ursachen die Polarisierung in den Gesellschaften Ostmitteleuropas zurückgeführt werden kann und bei welchen Themen der gesellschaftliche Zusammenhalt in den ausgewählten Ländern noch funktioniert. So legt der Kulturhistoriker Felix Ackermann in seinem einführenden Beitrag unter anderem dar, welche Auswirkungen die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung auf Gesellschaften haben. Die Journalistin Peggy Lohse beschreibt, wie in der Ukraine trotz des Krieges Zusammenhalt gelingt. Es sind auch längst nicht mehr nur sozioökonomische Aspekte, die arm und reich gegenüberstehen lassen. Während der langjährige Balkan-Korrespondent Thomas Brey die spaltende Rolle der Medien am Beispiel Serbiens aufzeigt, hinterfragt der Kirchenhistoriker Priit Rohtmets das Agieren der Kirche in Estland. Aber auch das Verhältnis zur Europäischen Union in Armenien und Georgien oder die kroatische Migrationspolitik werden exemplarisch untersucht.

Die Konfrontationslinien verlaufen in allen Ländern sehr unterschiedlich und sind nicht auf einzelne Themenfelder zu reduzieren. Die Beiträge in diesem Heft versuchen, dieser Komplexität des Polaren und Gemeinsamen gerecht zu werden und sie an ausgewählten Beispielen aufzuzeigen.

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Inhalt erstellt: 31.01.2017, zuletzt geändert: 18.02.2026

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