

Osteuropa – das sind Krieg, Krisen, Korruption? Der katholische Sender DOMRADIO.DE und das Osteuropa-Hilfswerk Renovabis schauen genauer hin: In ihrem
neuen gemeinsamen Podcast Ostblick erzählen sie von einer vielfältigen Region – und von Menschen, die Verantwortung übernehmen für ihre Heimat und ihre Gesellschaft – oft im Angesicht gewaltiger Herausforderungen. Jetzt reinhören:
Luftalarm statt Vorlesung, Bunker statt Bett: In der Ukraine ist der Ausnahmezustand Alltag geworden. Was macht das mit den Menschen vor Ort? Wie können Rückkehrer von der Front wieder in ihren Familien ankommen? Und tragen soziale Projekte dazu bei, eine kriegsgebeutelte Gesellschaft positiv zu verändern?
In dieser Folge erzählen die ukrainische Studentin Anna Sobolevska und Ukraine-Referentin Katharina Ebel, wie Menschen trotz Krieg Hoffnung, Zusammenhalt und Perspektiven bewahren.
Jahrzehntelang galten Behinderungen in Kasachstan als Makel. Familien wurden allein gelassen, Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen ausgegrenzt oder weggesperrt. Bis heute wirkt das sowjetische Erbe nach. Staatliche Betreuungsangebote gibt es in erster Linie für Kinder bis 16 Jahren.
In dieser Folge erzählen Mütter von Schuldgefühlen, Überforderung und ihrem Kampf um Teilhabe. Und davon, wie das Tageszentrum "Mayak" ihnen neue Hoffnung gegeben hat. Außerdem ordnet Renovabis-Experte Joachim Sauer ein, warum Inklusion in Kasachstan noch am Anfang steht – und vermittelt ein Gefühl für das größte Binnenland der Welt.
120.000 Menschen mussten im Jahr 2023 innerhalb weniger Tage aus Bergkarabach fliehen – mit kaum mehr als dem, was sie tragen konnten. In Armenien beginnt für sie ein neues Leben, doch die Erinnerungen an die verlorene Heimat bleiben. Wie fühlt es sich an, plötzlich alles hinter sich zu lassen – Freunde, Schule, das eigene Zuhause?
Wir sprechen mit einer jungen Geflüchteten über Angst, Verlust und den schwierigen Neuanfang. Und wir fragen: Wie gelingt Integration in einem Land, das selbst vor großen Herausforderungen steht? Renovabis-Länderreferent Sebastian Hisch steht uns Rede und Antwort.
Korruption, politische Spannungen, hohe Jugendarbeitslosigkeit: Viele junge Menschen in Serbien fragen sich, ob ihre Zukunft noch im eigenen Land liegt – oder längst woanders.
Nach dem Einsturz des Bahnhofsvordachs in Novi Sad und den darauffolgenden Protesten ist die Unzufriedenheit besonders spürbar. Studierende, Lehrkräfte und viele andere gehen auf die Straße für Veränderung. Doch wie lebt es sich in einem Land zwischen EU und Russland-Nähe? Warum verlassen so viele gut ausgebildete junge Menschen Serbien? Und was müsste passieren, damit sie bleiben? Genau darüber sprechen wir mit Caritas-Mitarbeiterin Ana Djergović, Hochschuldozentin Anita Govlja und Renovabis-Referentin Christiana Hägele.