Psychosoziale Hilfe für Familien in Kyjiw
Gemeinsam mit der Caritas Kyjiw unterstützen wir Kinder und Familien, die unter den Folgen des Krieges leiden – mit psychosozialer Begleitung. Helfen Sie mit, damit aus Angst wieder Zuversicht wachsen kann.
Ein Projekt aus der Ukraine
- Projektpartner
- Caritas Kyjiw
- Förderbereich
-
Kirchlich-pastorale Aufgaben,
Soziale Aufgaben
Massive Angriffe, tiefe Wunden
Seit Tagen erlebt die ukrainische Hauptstadt Kyjiw eine neue Welle schwerer russischer Angriffe. Erst Anfang Juli wurde die Stadt massiv bombardiert, es gab zahlreiche Tote. In der Nacht zum 6. Juli kamen erneut Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt, Wohnhäuser zerstört und Familien aus ihrem Alltag gerissen.
Doch neben den sichtbaren Schäden hinterlässt der Krieg auch Wunden, die niemand sieht: Angst, Unsicherheit und seelische Belastungen, die besonders Kinder prägen.
Die Kinder in der Ukraine kennen seit Jahren kaum etwas anderes als Luftalarm, Explosionen und die Sorge um ihre Angehörigen. Sie haben Verluste erlebt oder leben in ständiger Angst vor dem nächsten Angriff. Die Folgen sind oft tiefgreifend: Kinder schlafen schlecht, ziehen sich zurück oder reagieren mit Ängsten und Unsicherheit auf ihren Alltag. Gerade sie brauchen Menschen, die ihnen zuhören, sie stärken und ihnen helfen, wieder Vertrauen ins Leben zu fassen.
Hilfe, die Familien erreicht
Gemeinsam mit der Caritas Kyjiw unterstützt Renovabis Kinder und Familien, die unter den Folgen des Krieges leiden. Das Projekt ist in 20 Gemeinden der Erzdiözese Kyjiw aktiv und erreicht bereits heute rund 5.000 Kinder und Erwachsene. Für viele Familien sind die Angebote ein wichtiger Anker im Alltag und ein Zeichen dafür, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein sind.
In geschützten Räumen können Kinder zur Ruhe kommen, Gemeinschaft erleben und über ihre Sorgen sprechen. Sie erhalten psychosoziale Begleitung, die ihnen hilft, belastende Erfahrungen zu verarbeiten, Ängste abzubauen und neue Zuversicht zu entwickeln. Auch Eltern werden unterstützt, damit sie ihre Kinder in dieser schwierigen Zeit besser begleiten können.
Möglich wird dies durch ein Netzwerk von rund 120 geschulten Freiwilligen, die sich in ihren Gemeinden engagieren und besonders dort helfen, wo professionelle psychologische Unterstützung kaum erreichbar ist.
Bitte unterstützen Sie Kinder und Familien in der Stadt und Region Kyjiw mit Ihrer Spende.
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