
Quelle: Ana Gjorgjievska

Elf Stipendiatinnen und Stipendiaten aus der Ukraine, Georgien und Kroatien, die aktuell von Renovabis für ihre Studien im deutschsprachigen Raum unterstützt werden, nahmen daran teil. Sie nutzten die Gelegenheit sich zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und Renovabis kennenzulernen. Das diesjährige Thema spiegelte einen Schwerpunkt der Renovabis-Projektförderung wider, wo es häufig darum geht, ökonomische und soziale Perspektiven für Menschen in abgelegenen ländlichen Gebieten zu schaffen und gleichzeitig auch passende pastorale Ansätze zu finden für Situationen, wo Pfarrgemeinden auf dem Land durch Abwanderung schrumpfen.
Renovabis vergibt Stipendien als Studien- und Ausbildungsbeihilfen für Priester, Priesteramtskandidaten, Ordensleute und Laien aus den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas. Ein Stipendium können alle Frauen und Männer (Priester, Priesteramtskandidaten, Ordensleute und Laien) aus den Partnerländern von Renovabis erhalten (Mittel-, Ost- und Südosteuropa, Kaukasus und aus Zentralasien), die sich durch ein Auslandsstudium auf einen Dienst in der Kirche in ihrem Heimatland vorbereiten oder sich dafür weiterqualifizieren möchten. Voraussetzung ist der Vorschlag durch den Bischof der Heimatdiözese oder bei Ordensleuten durch die Provinzoberin oder den Provinzoberen.
Antragsberechtigt sind auch Mitglieder anderer christlicher Konfessionen und anderer Religionen, soweit sie im Bereich der Ökumene bzw. des interreligiösen Dialogs forschen und tätig werden wollen. Sie benötigen ebenfalls eine Empfehlung ihres Bischofs (bzw. bei nicht-christlichen Bewerbern die Empfehlung des katholischen Bischofs der Heimatregion).
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