Schüssel mit kalter Gurkensuppe
Eine leckeres Essen für heiße Tage: Tarator, die eiskalte bulgarische Gurkensuppe.
Quelle: Doris Breitsameter
16.06.2021 – Rezepte

Danke für Ihre Pfingstspende

Herzlichen Dank an alle, die unsere Pfingstaktion 2021 durch ihr Gebet oder ihre Spende unterstützt haben. Als kleines Dankeschön hat Sr. Nadya Ruzhina, die Co-Autorin der diesjährigen Pfingstnovene, für Sie einige Rezepte aus ihrem Heimatland Bulgarien zusammengestellt.

Ein Dankeschön für Ihre Hilfsbereitschaft

Wenn im Sommer die Luft flirrt und die Sonne vom Himmel brennt, verlangt der Magen nach einem leichten Essen. Sr. Nadya Ruzhina aus Bulgarien, die Co-Autorin der diesjährigen Pfingstnovene, empfiehlt an solchen Hundstagen die kalte Gurkensuppe Tarator - eines ihrer Lieblingsessen und gleichzeitig ein perfektes, preiswertes Gericht, um dem sommerlichen Überfluss an Gurken Herr zu werden.

Tarator

Zutaten für vier Personen:

2 Salatgurken, etwa 600 Gramm, geschält und fein geschnitten oder gerieben
1 Kilo Joghurt
Knoblauch, je nach Geschmack zwei bis sechs Zehen (oder auch mehr für echte Liebhaber)
2 EL Olivenöl
20 Walnüsse, gehackt oder geraspelt
1 Bund Dill oder Petersilie, fein geschnitten
Sehr kaltes Wasser

Den Joghurt gut verrühren und in einen Mixer geben. Zusammen mit den Knoblauchzehen, den Gurken, den Walnüssen und dem Olivenöl mixen. Mit Wasser verdünnen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Noch einmal schaumig aufrühren. Mindestens eine Stunde kalt stellen und sehr gut gekühlt mit Dill oder Petersilie servieren. Dazu passen Croûtons oder Weißbrot.

Wenn Sr. Nadya den Aufstrich Ljutenica kocht, dann fertigt sie normalerweise große Mengen davon an - zum einen, weil er sehr lecker schmeckt, zum anderen, weil die kleinen Gläschen ein perfektes Mitbringsel sind - ideal für Gemüse-Liebhaber.

Ljutenica (Paprika-Aufstrich)

Zutaten für etwa 5 Gläser

1,5 Kilo aromatische rote Paprika
1 Kilo reife Tomaten
300 g Karotten
1 kleine Aubergine
125 ml Olivenöl
125 ml Weißwein
Zucker
Salz
etwas Essig

Das Gemüse in kleine Stücke schneiden und auf ein tiefes Blech oder in ein großes, feuerfestes Gefäß schichten. Die restlichen Zutaten dazugeben. Unbedingt mit einem Deckel abdecken. Im Ofen bei etwa 200 Grad zwei Stunden garen. Das Gemüse pürieren - falls die Masse zu dickflüssig wird, etwas von der Garflüssigkeit zugeben. Noch heiß in Gläser mit Schraubdeckel füllen.
Die Gläser können in kochendem Wasser für 10 bis 12 Minuten eingekocht und somit konserviert werden.

Zwei Schüsselchen mit Ljutenica
Ljutenica, ein Stück Brot dazu - fertig ist der leichte Imbiss.
Quelle: Doris Breitsameter
Zwei Schüsseln mit bulgarischem Joghurt
Ob mit Honig und Walnüssen oder frischen Heidelbeeren - bulgarischer Joghurt ist immer ein Genuss.
Quelle: Doris Breitsameter

Natürlich darf auch in Bulgarien Nachtisch nicht fehlen. Hier kommt ein leichtes, kaltes Dessert, für das niemand lange in der Küche stehen muss und das trotzdem schmeckt und erfrischt. Einfacher geht es kaum...

Bulgarischer Joghurt mit Walnüssen und Honig

Pro Person 125 Gramm bulgarischen Joghurt (ersatzweise griechischer Joghurt) in ein Schüsselchen füllen und mit gehackten Walnüssen, Honig nach Geschmack und ein paar Blättchen Minze servieren.

Der Nachtisch lässt sich beliebig abwandeln, je nachdem, welches Obst gerade Saison hat und frisch, regional (und günstig) zu bekommen ist. Sehr empfehlenswert sind beispielsweise die Varianten

  • mit süßen, pürierten Erdbeeren und etwas Limettensaft
  • mit den leicht säuerlichen Johannisbeeren, kombiniert mit kleinen Schokolade-Stückchen
  • mit knackigen Heidelbeeren und ein paar Blättchen Zitronen-Melisse
  • für Eis-Liebhaber: die Joghurtmischung in kleine Behälter füllen, eventuell ein Holzstächen als Stiel in die Mitte stecken und mehrere Stunden einfrieren.

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Inhalt erstellt: 17.03.2021, zuletzt geändert: 16.06.2021

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