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Demokratie auf dem Rückzug? Dreißig Jahre nach den friedlichen Revolutionen.
Quelle: unsplash.com/ Markus Spiske (beschnitten)
Podiumsdiskussion

Demokratie auf dem Rückzug?

14.11.2019, 19:30–21:00 Uhr

Allmählich verblassen die Bilder von Freude über die wiedergewonnene Freiheit - die aktuellen Entwicklungen in Europa machen eher nachdenklich. Die Veranstaltung „Demokratie auf dem Rückzug" befasste sich mit der Situation in Polen, Ungarn und Deutschland.

Beitrag von Kirche in Bayern

Kurzbeitrag

Podium der Zeitschrift „OST-WEST – Europäische Perspektiven“

Bildung zu ermöglichen und bürgerschaftliches Engagement zu fördern, darin liege aktuell der Schlüssel für eine weiterhin freiheitlich-demokratische Kultur Europas, die längerfristig zu erhalten in Zeiten von wachsendem Populismus allerdings durchaus keine Selbstverständlichkeit sei. Schiere Wissenvermittlung müsse dabei durch Herzensbildung unterfüttert werden. Der Verrohung in der Sprache, etwa in den Sozialen Medien, aber auch im persönlichen Umgang mit Andersdenkenden, müsse durch sachliches Argumentieren und respektvolles Zuhören entgegen gewirkt werden. Das war wesentlicher Teil der Bilanz einer mit „Demokratie auf dem Rückzug“ überschriebenen Podiumsdiskussion der Zeitschrift „OST-WEST. Europäische Perspektiven“, die vom Osteuropa-Hilfswerk Renovabis und vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken herausgegeben wird. Das Podium fand am Donnerstagabend (14. November 2019) im „Caritas-Pirckheimer-Haus“, der Akademie des Erzbistums Bamberg, statt.

Hauptveranstalter

Podiumsdiskutanten

  • Stephan Ozsváth, Publizist und Journalist, Wien
  • Dr. Andreas Püttmann, Politikwissenschaftler und Publizist, Bonn
  • Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz, Historiker, Universität Wroclaw

Moderation

  • Gemma Pörzgen, Journalistin, Berlin

Ort

  • Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstr. 64, 90402 Nürnberg

Kontakt

Inhalt erstellt: 29.08.2019, zuletzt geändert: 02.12.2019