Viele Gesichter von Menschen
Migration hat viele Gesichter
Aktionszeit von Renovabis

Pfingstaktion

Im Jahr 2017 geht es bei Renovabis um das Thema der Migration von Ost nach West. "Bleiben oder gehen" - vor dieser Frage stehen viele Menschen. Am Pfingstsonntag ist die Kollekte für die Arbeit von Renovabis bestimmt.

Jahresthema 2017

"Bleiben oder Gehen? Menschen im Osten Europas brauchen Perspektiven!"

Das Bild spricht Bände! Das diesjährige Plakat der Pfingstaktion zeigt zwei Personen, die lächeln – wie wir alle es in der Regel versuchen, wenn wir fotografiert werden. Aber eigentlich ist den beiden nicht nach Lachen zumute. Denn es fehlt die dritte dazugehörige Person: der Vater. Eine Leerstelle erinnert an ihn, der im Ausland arbeitet. Er wird vermisst – wie auch immer sich das anfühlen und was auch immer das im konkreten Alltag bedeuten mag. Der Hintergrund des Bildes lässt nur wenig vom Hintergrund der hier thematisierten Arbeitsmigration erahnen.
Aber ebenso ergeht es uns im Blick auf die vielen Migrationsgeschichten unserer Tage. Wir wissen viel zu wenig von den Hintergründen – und sollten doch mehr davon erfahren.
„Bleiben oder gehen?“ ist eine Frage, die zahlreiche Menschen aktuell weltweit bedrängt und plagt. Die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa nimmt diese konkreten Regionen in den Blick und versucht zu sensibilisieren, zu informieren und mit den Kirchen vor Ort Unterstützung für die betroffenen Menschen zu organisieren – denn „Menschen im Osten Europas brauchen Perspektiven!“

Fotos, Reportagen und Material rund um die Pfingstaktion

Migration

Reportagen zum Aktionsthema 2017

Erfahren Sie mehr über das Thema Migration: Reportagen über Binnenflüchtlinge in der Ukraine, über schrumpfende Bevölkerungszahlen und neue Perspektiven in der alten Heimat.
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Eröffnung und Abschluss der Pfingstaktion 2017

Was ist die Pfingstaktion?

In den Wochen vor Pfingsten ist Renovabis in zwei deutschen Diözesen mit Projektpartnerinnen und -partnern aus Osteuropa zu Gast. Drei Wochen vor Pfingsten wird die Pfingstaktion in einer Diözese bundesweit eröffnet (2017 im Erzbistum Köln) und findet in einer anderen Diözese am Pfingstsonntag ihren Abschluss (2017 im Bistum Görlitz).

Unterschiedlichste Veranstaltungen – von Konzerten, Kinoabende, Pilgerwege bis hin zu Podiumsdiskussionen – dienen dazu, die Aufmerksamkeit der inner- und außerkirchlichen Öffentlichkeit und nicht zuletzt die der Medien, für die Arbeit von Renovabis zu gewinnen. Darüber hinaus gibt es weitere diözesane Pfingstaktionen - größere und kleinere Veranstaltungen von Menschen, die sich für uns und für Osteuropa einsetzen. Wir freuen uns über jedes Engagement, das uns hilft, über unsere Arbeit zu informieren.

Impressionen von Pfingstaktionen

„Viele junge Menschen in Mittel- und Osteuropa haben den Eindruck, dass man an ihnen gar nicht interessiert ist“, sagte der Speyerer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann im Blick auf die Jugendarbeitslosigkeit, die in manchen Ländern Osteuropas bei rund 60 Prozent liegt. „Das muss uns alarmieren“, forderte er eine visionäre Veränderung. „Echte Vision hat immer den Bezug zur Wirklichkeit, aber sie sieht in der Wirklichkeit noch etwas, das sonst nicht wahrgenommen wird: die Chance zur Wandlung.“<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Klaus Landry</small>
„Viele junge Menschen in Mittel- und Osteuropa haben den Eindruck, dass man an ihnen gar nicht interessiert ist“, sagte der Speyerer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann im Blick auf die Jugendarbeitslosigkeit, die in manchen Ländern Osteuropas bei rund 60 Prozent liegt.
Foto: Klaus Landry
Infostand am Marienplatz in Freising. Die Besucher konnten sich über die Arbeit von Renovabis informieren, Gegenstände ertasten und Gewürze am Geruch erkennen.<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Burkhard Haneke, Renovabis</small>
Infostand am Marienplatz in Freising. Die Besucher konnten sich über die Arbeit von Renovabis informieren, Gegenstände ertasten und Gewürze am Geruch erkennen.
Foto: Burkhard Haneke, Renovabis
Projektpartnerinnen aus Osteuropa zu Gast in Speyer (v.l.n.r.): Roberta Daubaraitė-Randė, Monika Žydeliūnaitė, Lidia Baran und Melita Husagić - mit Burkhard Haneke, Renovabis.<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Simon Korbella, Renovabis</small>
Projektpartnerinnen aus Osteuropa zu Gast in Speyer (v.l.n.r.): Roberta Daubaraitė-Randė, Monika Žydeliūnaitė, Lidia Baran und Melita Husagić - mit Burkhard Haneke, Renovabis.
Foto: Simon Korbella, Renovabis

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In 29 Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas ist Renovabis tätig: von Albanien bis Weißrussland, von Estland bis Tadschikistan.
Inhalt erstellt: 20.09.2016, zuletzt geändert: 21.04.2017