Dialog und Austausch stehen im Mittelpunkt des 22. Internationalen Kongresses Renovabis. Dazu sind rund 260 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 26 Ländern nach Berlin gekommen.
Foto: Thomas Schumann
Renovabis-Kongress

22. Internationaler Renovabis-Kongress in Berlin

26.09.2018 bis 27.09.2018

„Erinnerung und Aufbruch - Wege zur Versöhnung in Europa“: unter diesem Titel steht der Internationale Kongress 2018, der erstmals in Berlin stattfindet. 260 Frauen und Männer aus insgesamt 26 Ländern nehmen daran teil.

Impressionen vom 22. Internationalen Kongress Renovabis

Bei der Eröffnungspressekonferenz im Vorfeld waren mit dabei (v.l.n.r.): Dr. Markus Ingenlath (Renovabis-Geschäftsführer), Prof. Dr. Wlodzimierz Borodziej (Historiker, Polen), Dr. Irina Scherbakowa (Publizistin und Journalistin, Russland), Markus Meckel (Theologe, Außenminister a.D., Berlin).<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Simon Korbella</small>
Bei der Eröffnungspressekonferenz im Vorfeld waren mit dabei (v.l.n.r.): Dr. Markus Ingenlath (Renovabis-Geschäftsführer), Prof. Dr. Wlodzimierz Borodziej (Historiker, Polen), Dr. Irina Scherbakowa (Publizistin und Journalistin, Russland), Markus Meckel (Theologe, Außenminister a.D., Berlin).
Foto: Simon Korbella
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Renovabis feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag. Passend dazu gibt es beim diesjährigen Renovabis-Kongress eine Galerie aller 25 Aktionsplakate<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Simon Korbella</small>
Renovabis feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag. Passend dazu gibt es beim diesjährigen Renovabis-Kongress eine Galerie aller 25 Aktionsplakate
Foto: Simon Korbella
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Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pfarrer Christian Hartl im Gespräch mit Dominik Kardinal Duka OP dem Erzbischof von Prag.<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Thomas Schumann</small>
Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pfarrer Christian Hartl im Gespräch mit Dominik Kardinal Duka OP dem Erzbischof von Prag.
Foto: Thomas Schumann
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Der Hauptgeschäftsführer von Renovabis, Pfarrer Christian Hartl, erläuterte beim Kongressauftakt: „Wir sind der Überzeugung: Alte und neue Konflikte können nur dann gelöst werden, wenn die Bereitschaft zu einem ehrlichen Dialog und zur Versöhnung vorhanden sind. Alle Wege führen über den Dreischritt von Erinnerung – Verständigung – Versöhnung.“
„Erinnerung alleine wäre nicht genug“, gab Pfarrer Hartl zu bedenken. „Es bedarf der gemeinsamen Verständigung über das Geschehene: Erst dann kann es an der Zeit sein, um Vergebung zu bitten und – soweit möglich – Verzeihung zu gewähren.“<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Thomas Schumann</small>
Der Hauptgeschäftsführer von Renovabis, Pfarrer Christian Hartl, erläuterte beim Kongressauftakt: „Wir sind der Überzeugung: Alte und neue Konflikte können nur dann gelöst werden, wenn die Bereitschaft zu einem ehrlichen Dialog und zur Versöhnung vorhanden sind."
Foto: Thomas Schumann
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Das Eröffnungspodium zum Thema: "1918 als Ausgangspunkt für die heutige Gestalt Europas". Mit dabei (v.l.n.r.): Markus Meckel (Berlin), Prof. Dr. Étienne François (Berlin), Prof. Dr. Włodzimierz Borodziej (Warschau), Dr. Irina Scherbakowa (Moskau) und Moderatorin Tamina Kutscher.<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Thomas Schumann</small>
Das Eröffnungspodium zum Thema: "1918 als Ausgangspunkt für die heutige Gestalt Europas". Mit dabei (v.l.n.r.): Markus Meckel (Berlin), Prof. Dr. Étienne François (Berlin), Prof. Dr. Włodzimierz Borodziej (Warschau), Dr. Irina Scherbakowa (Moskau) und Moderatorin Tamina Kutscher.
Foto: Thomas Schumann
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Dialog und Austausch stehen im Mittelpunkt des 22. Internationalen Kongresses Renovabis. Dazu sind rund 260 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 26 Ländern nach Berlin gekommen.<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Thomas Schumann</small>
Dialog und Austausch stehen im Mittelpunkt des 22. Internationalen Kongresses Renovabis. Dazu sind rund 260 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 26 Ländern nach Berlin gekommen.
Foto: Thomas Schumann
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Wege zur Versöhnung - Das Thema des Kongresses wurde auch in tänzerischen Darbietungen von Yvonne Pouget aufgegriffen. Der Zuschauer wurde dabei klar dazu aufgefordert in sich selbst hineinzuschauen.<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Thomas Schumann</small>
Wege zur Versöhnung - Das Thema des Kongresses wurde auch in tänzerischen Darbietungen von Yvonne Pouget aufgegriffen. Der Zuschauer wurde dabei klar dazu aufgefordert in sich selbst hineinzuschauen.
Foto: Thomas Schumann
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Nach mehr als 22 Jahren ging der Dienst von Dr. Gerhard Albert für Renovabis am 31. August 2018 zu Ende. Ihm galt besonderer Dank.<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Simon Korbella</small>
Nach mehr als 22 Jahren ging der Dienst von Dr. Gerhard Albert für Renovabis am 31. August 2018 zu Ende. Ihm galt besonderer Dank.
Foto: Simon Korbella
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Dr. Wolfgang Schäuble, Präsident des Deutschen Bundestages, hielt den Festvortrag anlässlich des 25-jährigen Bestehens von Renovabis.<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Simon Korbella</small>
Dr. Wolfgang Schäuble, Präsident des Deutschen Bundestages, hielt den Festvortrag anlässlich des 25-jährigen Bestehens von Renovabis.
Foto: Simon Korbella
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Erzbischof Reinhard Kardinal Marx stand als Hauptzelebrant der Eucharistiefeier anlässlich des 25-jährigen Bestehens von Renovabis vor.<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Thomas Schumann</small>
Erzbischof Reinhard Kardinal Marx stand als Hauptzelebrant der Eucharistiefeier anlässlich des 25-jährigen Bestehens von Renovabis vor.
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Wenn man über die Ursachen vieler Krisen nachdenkt, die die europäische Staatenwelt gegenwärtig beherrschen, kommen alte, offenbar nicht gelöste Probleme und kaum vernarbte Wunden ans Tageslicht. Alte und neue Konflikte können aber nur dann gelöst werden, wenn die Bereitschaft zu einem ehrlichen Dialog und zu ernstgemeinter Versöhnung vorhanden ist.

Voraussetzung zur Versöhnung bildet zunächst die Bereitschaft zur Erinnerung, die auch die verschiedenen Blickwinkel gleichberechtigt neben einander stehen lässt. Fachleute sprechen hier von „Multiperspektivität“: Oft kann dieselbe gewaltbelastete Vergangenheit in verschiedenen Gesellschaften und Ländern zu völlig unterschiedlichen Erinnerungen führen. Die Erinnerung an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren ist so ein Beispiel.

Doch Erinnerung alleine reicht nicht aus; auf dem Weg zur Versöhnung bedarf es des zweiten Schrittes einer gemeinsamen Verständigung über das Geschehene und die Bereitschaft, um Vergebung zu bitten und Verzeihung zu gewähren. Hier kann Kirche mit der langen Erfahrung Antworthilfen geben und wertvolle Dienste in der Begleitung leisten.

Der Kongress wird sich in Vorträgen, Diskussionsrunden und Arbeitsgruppen diesem komplexen Themenfeld annähern.

Grußworte haben unter anderen der Staatssekretär von Papst Franziskus, Pietro Kardinal Parolin, aus dem Vatikan, der griechisch-orthodoxe Metropolit Augoustinos Lambardakis, Erzbischof Reinhard Kardinal Marx und Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zugesandt.

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22. Internationaler Kongress Renovabis: Programm | 22nd International Congress Renovabis: Programme

22. Internationaler Kongress Renovabis: Programm | 22nd International Congress Renovabis: Programme (PDF, 323 kB)

"Erinnerung und Aufbruch - Wege zur Versöhnung in Europa" Programm des 22.Internationalen Kongress Renovabis, 26./27. September 2018 in Berlin "Remembrance and Renewal - Paths towards Reconciliation in Europe" Programme of the 22nd International Congress Renovabis, 26th/27th September 2018 in Berlin

The 22nd International Congress Renovabis will take place 26th and 27th September 2018 at the Katholische Akademie in Berlin and will treat the subject Remembrance and Departure. Paths towards Reconciliation in Europe.

In light of the crises that currently dominate the European world of states it is necessary to think about its causes that date back well into the 20th century. Frequently, hidden problems come to light, barely scarred wounds break open. But old and new conflicts can only be solved if there is the willingness for an honest dialogue and a genuine reconciliation. The congress will approach the complex topic area by means of presentations, panel discussions and workshops.

Inhalt erstellt: 30.11.2017, zuletzt geändert: 09.10.2018