Abbildung eines Ausschnitts des Umschlags der Zeitschrift OST-WEST, Ausgabe 3/2020 (Nationalhelden – Mythos und Missbrauch): Fünf Personen, die ein Transparent mit schwarz-weißen Konterfeis dreier Nationalhelden halten.
Ausschnitt des Umschlags der Zeitschrift OST-WEST, Ausgabe 3/2020 (Nationalhelden – Mythos und Missbrauch). Gesamtgestaltung: Martin Veicht.
Online-Veranstaltung

Mythos und Missbrauch – Nationalhelden im Osten Europas

19.11.2020, 17:00–18:15 Uhr

Die jährliche Podiumsdiskussion der Zeitschrift "OST-WEST. Europäische Perspektiven" findet in diesem Jahr als Online-Veranstaltung statt. Herzliche Einladung zur Online-Veranstaltung am 19. November 2020.

Viele Menschen brauchen Vorbilder zur Orientierung. Dabei spielen oft Heldengeschichten eine Rolle. Mal geht es um Sieger im Kampf gegen Feinde, mal um Friedensstifter oder Nationalhelden. Dabei fußt nicht alles auf historischen Fakten, sondern Legenden tragen dazu bei, dass sich um bestimmte Persönlichkeiten Mythen bilden.

In Ausgabe 3/2020 der Zeitschrift „Ost-West. Europäische Perspektiven“ beleuchten wir dieses Phänomen vor allem anhand von Beispielen aus dem Osten Europas. Wir widmen uns dem umstrittenen ukrainischen Nationalistenführer Stepan Bandera, dem tschechischen Reformator Jan Hus, aber auch Mutter Teresa. Eine Heldenfigur neuen Typs, die ebenso thematisiert wird, ist die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg.

Bei unserer virtuellen Podiumsdiskussion werden wir darüber diskutieren, ob in Zeiten globaler Unsicherheit solche Helden weiter gebraucht werden und welche Rolle sie heute noch spielen.

Mitwirkende

  • Dr. Grzegorz Rossolinski-Liebe
    Wissenschaftl. Mitarbeiter am Friedrich-Meinecke-Institut, Freie Universität Berlin

  • Dr. Klaudija Sabo
    Institut für Kulturanalyse, Universität Klagenfurt

  • Prof. Dr. Susanne Schattenberg
    Professorin für Kultur und Zeitgeschichte Osteuropas, Universität Bremen

  • Gemma Pörzgen (Moderation)
    Journalistin und Chefredakteurin der Zeitschrift "OST-WEST. Europäische Perspektiven"


Anmeldung bis spätestens 17. November per E-Mail an owep@renovabis.de.
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zur Online-Veranstaltung.

Inhalt erstellt: 03.11.2020, zuletzt geändert: 16.11.2020