Ein Scheck über 24.000 Euro überreichten die KDFB-Vizepräsidentinnen Sabine Slawik (links) und Rose Schmidt an Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pfarrer Christian Hartl.
Ein Scheck über 24.000 Euro überreichten die KDFB-Vizepräsidentinnen Sabine Slawik (links) und Rose Schmidt an Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pfarrer Christian Hartl.
Foto: Karin Schott / KDFB
15.07.2019 – Menschenhandel

Frauenbund unterstützt Opfer des Menschen- und Frauenhandels in Albanien

Einen Scheck über 24.000 Euro hat jetzt der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) bei seiner bayerischen Landesdelegierten-Konferenz im Münchener Kardinal-Wendel-Haus dem Hauptgeschäftsführer von Renovabis, Pfarrer Christian Hartl, übergeben.

Die Spende ist als Solidaritätsbeitrag für ein Projekt zur Wiedereingliederung von Frauenhandels-Opfern in Albanien gedacht. Das Geld stammt aus einer KDFB-Spendenaktion des Jahres 2018 und soll helfen, dass möglichst viele der betroffenen Mädchen und Frauen ein neues Leben beginnen können, wie KDFB-Vizepräsidentin Sabine Slawik erläuterte. Dass in Albanien viele Frauen Opfer von Menschenhandel, sexuellem Missbrauch und häuslicher Gewalt werden, hatte der Frauenbund zum Anlass genommen, darüber detailliert zu informieren und auch Wiedereingliederungs- und Präventionsprojekte — insbesondere — in Kooperation mit Partnern des Osteuropa-Hilfswerks Renovabis kennenzulernen. Darunter war auch die vor Ort arbeitende Hilfsorganisation „Different and Equal“. KDFB-Vizepräsidentin Slawik hat „Different and Equal“ in Tirana bereits zweimal besucht und ist erschüttert von den Schicksalen der Menschenhandelsopfer: „Was sie ertragen mussten, ist schrecklich! Deshalb freue ich mich, dass viele KDFB-Frauen unsere Spendenaktion unterstützt haben, damit die betroffenen Mädchen und Frauen wieder an sich glauben, etwas Neues wagen und bessere Perspektiven für die Zukunft finden.“

Inhalt erstellt: 15.07.2019, zuletzt geändert: 31.07.2019