Die Auszeichnung "Memoria iustorum" wird für besondere Verdienste im Bereich des Dialogs und der Versöhnungsarbeit verliehen. Der Lubliner Erzbischof Stanisław Budzik überreichte sie an Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pfarrer Christian Hartl.
Die Auszeichnung "Memoria iustorum" wird für besondere Verdienste im Bereich des Dialogs und der Versöhnungsarbeit verliehen. Der Lubliner Erzbischof Stanisław Budzik überreichte sie an Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pfarrer Christian Hartl.
Quelle: privat
16.10.2020 – Polen

Renovabis erhält Versöhnungs-Auszeichnung "Memoria iustorum"

Im polnischen Lublin erhielt Renovabis heute die Auszeichnung "Memoria iustorum". Hauptgeschäftsführer Christian Hartl nahm sie für die Solidaritätsaktion entgegen. Hervorgehoben wurde der vielfältige Einsatz von Renovabis für Dialog und Versöhnung in Mittel-, Ost- und Südosteuropa.

Im Rahmen des VI. Kulturkongresses in Lublin, veranstaltet von der Kath. Universität Lublin, wurde Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pfarrer Christian Hartl am 16. Oktober die Auszeichnung "Memoria iustorum" (lat. „Gedächtnis der Gerechten“) überreicht. Sie wird für besondere Verdienste im Bereich des Dialogs und der Versöhnungsarbeit verliehen. Der Preis hat die Form einer Metallskulptur, die den Heiligen Kyrill und den heiligen Method zeigt, die beide Schutzpatrone Europas sind. Der Lubliner Erzbischof Stanisław Budzik betonte in seiner Laudatio, dass die Solidarität und die treue Unterstützung seitens der Solidaritätsaktion Renovabis viele geistige und materielle Früchte in seiner Heimat mit sich gebracht hätten. Dabei handele es sich um Projekte, die nur mit finanzieller Hilfe aus Deutschland möglich gewesen seien, aber auch um Unterstützung beim Aufbau von kirchlichen Strukturen und beim Prozess der Verständigung und der Versöhnung unter den Völkern von Ost und West. Wörtlich heißt es in der Urkunde: "Renovabis war von Anfang an gedacht als eine Antwort auf den gesellschaftlichen und religiösen Neuanfang in den Staaten des ehemaligen Ostblocks nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Systeme. Diese Anerkennung gilt allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von Renovabis, allen, die die Pfingstaktion unterstützen, der Deutschen Bischofskonferenz, der katholischen Kirche in Deutschland und allen Menschen guten Willens für so viele Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa."

Pfarrer Hartl nahm die Auszeichnung dankbar an und betonte: "Ich werde den Dank gerne weiter geben an die Katholikinnen und Katholiken in Deutschland und dies gilt darüber hinaus allen, die sich in Ost und West für Solidarität einsetzen."

Urkunde - Memoria Iustorum

Urkunde - Memoria Iustorum (PDF, 477 kB)

Urkunde zur Auszeichnung "Memoria iustorum", die am 16. Oktober in Lublin an Renovabis verliehen wurde.

Inhalt erstellt: 16.10.2020, zuletzt geändert: 19.10.2020