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Georgien

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Basisinfo

Waldgebiete im Kaukasus in der Region Swanetien<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: sv:User:Ojj! 600, CC BY-SA 3.0</small>
Waldgebiete im Kaukasus in der Region Swanetien
Foto: sv:User:Ojj! 600, CC BY-SA 3.0
Das Stadtzentrum der georgischen Hauptstadt Tiflis<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Chuck Hagel, Gemeinfrei</small>
Das Stadtzentrum der georgischen Hauptstadt Tiflis
Foto: Chuck Hagel, Gemeinfrei

Religion und Kirche

In den 1990er Jahren wurden Kirchenbauten religiöser Minderheiten, unter anderem der Katholiken, enteignet und der Georgischen Orthodoxen Apostelkirche übergeben. Immer wieder kam es zu religiös motivierten Ausschreitungen gegen Minderheiten, darunter gegen die Zeugen Jehovas und gegen die Baptisten.
Georgien stand bis 2004 auf einer Liste der US-Kommission zur Religionsfreiheit in der Welt (USCIRF), die jene Länder nennt, in denen die Religionsfreiheit am wenigsten gewährleistet ist. Erst nachdem Georgiens Strafverfolgungsbehörden handelten, ließ die Zahl der Überfälle nach und Georgien wurde aus der Liste entfernt. Georgien ist heute noch ein christlich geprägtes Land.
Seit dem Mittelalter ist die Orthodoxie ein Symbol der Nation.

Orthodoxe Kirche

Die Autokephale Georgische Orthodoxe Apostelkirche ist die Mehrheitskirche. Sie spielt eine wichtige Rolle in der nationalen Identität Georgiens. Knapp 84% der Bevölkerung gehören ihr an.

Nähere Informationen zur Struktur der orthodoxen Kirche in Georgien

Römisch-katholische Kirche

Die knapp 50.000 Katholiken teilen sich auf in den östlichen Ritus (armenisch-katholisch, chaldäisch) und den westlichen, römisch-katholischen Ritus. Für die wenigen römisch-katholischen Gläubigen in den drei Kaukasusländern Armenien, Aserbaidschan und Georgien besteht eine Apostolische Administratur mit Sitz in der Hauptstadt Georgiens, Tiflis. Die unierte armenisch-katholische Kirche hat ihren Bischofssitz in Guymri, Armenien. Dominierend sind die jeweiligen autokephalen orthodoxen Kirchen.

Renovabis unterstützt die Caritas Georgien beim Aufbau eines Zentrums für Kunsttherapie und künstlerische Ausbildung.<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Daniela Schulz</small>
Renovabis unterstützt die Caritas Georgien beim Aufbau eines Zentrums für Kunsttherapie und künstlerische Ausbildung.
Foto: Daniela Schulz
Die Ergebnisse des Projekts begeistern Groß und Klein<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Daniela Schulz</small>
Die Ergebnisse des Projekts begeistern Groß und Klein
Foto: Daniela Schulz
Auch in der Schnitzerei wird fleißig und hingebungsvoll gearbeitet.<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Daniela Schulz</small>
Auch in der Schnitzerei wird fleißig und hingebungsvoll gearbeitet.
Foto: Daniela Schulz

Projektförderung

Der Schwerpunkt lag in der Förderung der pastoraler, sozialer und zivilgesellschaftlicher Projekte. Renovabis unterstützte zusammen mit Caritas Georgien unter anderem ein Hospiz und ein Jugendzentrum mit Ausbildungswerkstätten in Tbilisi und ein Ambulatorium in den Bergdörfern.

Für die Apostolische Administratur wurden Ausbildungseinrichtungen gefördert, an denen Laien und Priesteramtskandidaten studieren können. Ein Priesterseminar mit Exerzitienhaus, sowie die Fertigstellung der bischöflichen Kurie wurde unter anderem von Renovabis finanziell unterstützt.

Hintergrundartikel

Georgien in der Zeitschrift OST-WEST. Europäische Perspektiven

Diese Artikel können Sie im Volltext lesen:

Die Kaukasusregion war Thema von Ausgabe 4/2003 der Zeitschrift OST-WEST. Europäische Perspektiven (OWEP). Die Zeitschrift wird vierteljährlich von Renovabis und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken herausgegeben. Inhalt, Beschreibung und alle Beiträge des Heftes. Bestellung des Heftes per E-Mail an owep@renovabis.de bzw. unter +49/(0)8161/5309-71.

Ansprechpartner

  • Referent: Herbert Schedler, Kontakt
  • Sachbearbeitung: Joanna Szmul, Kontakt
Inhalt erstellt: 03.08.2016, zuletzt geändert: 02.07.2019