Christoph Fuhrbach und Franziskanerinnen
Große Überraschung bei der Zieleinfahrt: fünf Franziskanerinnen aus Südalbanien nahmen Christoph Fuhrbach in Meteora in Empfang.
Foto: jprobertson/thetransontinental
10.08.2018 – Transcontinental Race 2018

10. Platz für Christoph Fuhrbach

Herzlichen Glückwunsch, Christoph Fuhrbach! Vermutlich ist er der einzige Fahrer beim Transcontinental Race, der bei der Zieleinfahrt von fünf Ordensfrauen in Empfang genommen wird. Am Donnerstag abend, um 20:33 Uhr erreichte er nach 10 Tagen und 22 Stunden das Ziel: Meteora.

Ein hervorragender 10. Platz! Hauptgeschäftsführer Pfarrer Dr. Christian Hartl und Geschäftsführer Dr. Markus Ingenlath gratulieren Christoph Fuhrbach sehr herzlich und danken ihm, dass er gerade auch die Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas in den Blick nimmt und sich für Dialog und Begegnung mit großen persönlichem Engagement einsetzt. Fuhrbach ist Renovabis als Weltkirche-Referent des Bistums Speyer seit Jahren eng verbunden.

Hinter Christoph Fuhrbach liegt ein anstrengendes Rennen mit vielen Höhen und Tiefen - und damit sind nicht nur die Bergpässe gemeint, die auf der rund 3700 Kilometer langen Strecke von Belgien nach Griechenland bezwungen werden mussten. Nach 10 Tagen und gut 22 Stunden ereichte Fuhrbach das griechische Meteora und belegt damit Platz 10 in der Einzelwertung (der vor ihm liegende Jonathan Rankin startete in der Kategorie „Paar“ und kann in der Einzelwertung nicht berücksichtigt werden). Fuhrbach konnte also sein selbstgestecktes Ziel, unter den „Top 10“ zu sein, verwirklichen. Auf seinem Trikot trug Fuhrbach Logos von Renovabis, der Klimakollekte, dem Bistum Speyer und dem Ökumenischen Prozess 'Umkehr zum Leben' - und warb so für Dialog, Solidarität und Nachhaltigkeit.

Fünf Franziskanerinnen sind große Fans des Rennens

Die fünf Ordensfrauen, die ihn in Meteora begrüßten, sind Schwestern der Kongregation der Franziskanerinnen vom hl. Märtyrer Georg zu Thuine - „Thuiner Franziskanerinnen“, die im südalbanischen Delvine seit 17 Jahren eine Missionsstation leiten. Sie hatten das Rennen live im Internet verfolgt und als „große Fans“, so die Schwestern, waren sie extra zur Zieleinfahrt in Meteora ins benachbarte Griechenland gekommen, um Fuhrbach zu gratulieren.
Neben pastoraler Arbeit engagieren sich die Franziskanerinnen auch besonders für die Bildung junger Frauen. Sie betreiben für Mädchen aus dem ländlichen Raum ein kleines Internat, damit diese das benachbarte Gymnasium und später auch die Universität besuchen können.
Renovabis unterstützt die Arbeit der Franziskanerinnen in Delvine seit 2005, zuletzt im Jahr 2015 durch den Zuschuss zum Kauf von Möbeln.

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2018-08-10, 10:39 Uhr (MP3, 7 MB)

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Inhalt erstellt: 10.08.2018, zuletzt geändert: 10.08.2018