Im ZDF-Regieraum wurden die Bilder für die Liveübertragung ausgewählt.
Im ZDF-Regieraum wurden die Bilder für die Liveübertragung ausgewählt.
Quelle: Anja Wonner
10.05.2021 – Pfingstaktion

Renovabis-Pfingstaktion: Veranstaltungen

Unter dem Leitwort „DU erneuerst das Angesicht der Erde. Ost und West in gemeinsamer Verantwortung für die Schöpfung“ steht die diesjährige Renovabis-Pfingstaktion. Hier finden Sie Berichte und Impressionen zur Aktionseröffnung.

Berichte und Impressionen rund um die Renovabis-Pfingstaktion

ZDF-Gottesdienst

Erzbischof Schick: „Das Angesicht Europas muss erneuert werden“

Im Zeichen von Umwelt- und Klimaschutz ist mit einem ZDF-Fernsehgottesdienst am Sonntag die 28. Renovabis-Pfingstaktion eröffnet worden. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick sagte in seiner Predigt: „Wir brauchen eine Erneuerung der Erde. Das Angesicht der Erde muss erneuert werden.“ Er bezog sich dabei auf das Renovabis-Motto „DU erneuerst das Angesicht der Erde“, dem der Bibelpsalm 104 zugrunde liegt. Renovabis ist die Solidaritätsaktion der Katholiken in Deutschland für die Menschen in Mittel- und Osteuropa.

„Renovabis leistet seit 28 Jahren einen Beitrag dazu, das Angesicht der Erde im Osten Europas nach den Zerstörungen der kommunistischen Zeit zu erneuern“, so Erzbischof Schick. Europa solle ein schönes Angesicht haben mit liebenswerten Städten und Landschaften, guter Luft und sauberem Wasser, frei von Giftmüll, Smog und gefährlicher Klimaerwärmung. „Es soll ein Europa sein, das von gemeinsamen Werten und Solidarität getragen wird.“ Schick fügte hinzu: „Das Angesicht der Erde ist durch Raubbau an der Schöpfung Gottes verunstaltet und muss erneuert werden für das gute Leben der Menschen heute und für die Zukunft der kommenden Generationen.“

ZDF-Fernsehgottesdienst zur Aktionseröffnung: Mit dabei Erzbischof Dr. Ludwig Schick (rechts) und Pfarrer Dr. Christian Hartl, Hauptgeschäftsführer von Renovabis.
ZDF-Fernsehgottesdienst zur Aktionseröffnung: Mit dabei Erzbischof Dr. Ludwig Schick (rechts) und Pfarrer Dr. Christian Hartl, Hauptgeschäftsführer von Renovabis.
Quelle: Screenshot ZDF-Gottesdienst
Im ZDF-Regieraum wurden die Bilder für die Liveübertragung ausgewählt.
Im ZDF-Regieraum wurden die Bilder für die Liveübertragung ausgewählt.
Quelle: Thomas Schumann

Erzbistum Bamberg: Gastgeber der Pfingstaktion

Das Erzbistum Bamberg ist in diesem Jahr Gastgeber der Renovabis-Pfingstaktion. Der ZDF-Gottesdienst wurde wegen der Corona-Pandemie jedoch nicht aus dem Bamberger Dom, sondern aus der Heilig-Kreuz-Kirche in Bensheim-Auerbach in Südhessen ausgestrahlt. Die Renovabis-Aktion endet am Pfingstsonntag mit einem Gottesdienst in der Gemeinde Allerheiligen in Nürnberg. Eine Karikaturenausstellung zur Umwelt- und Klimakrise in Ost- und Westeuropa wird nach dem Debüt in Nürnberg als Wanderausstellung zu sehen sein.

Weitere Informationen und den kompletten Gottesdienst gibt es in der ZDF-Mediathek

Thomas Schumann kündigte den Telefon-Service an.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde in Kooperation von ZDF und Katholischer Fernseharbeit ein Telefon-Service eingerichtet, das bis 15.00 Uhr besetzt war. Die (am Bildschirm) Mitfeienden konnten Fragen rund um den Gottesdienst stellen, ein Team Renovabis nahm die Anrufe entgegen.
Quelle: Anja Wonner
Thomas Müller-Boehr, Pfarrer Dr. Christian Hartl und Thomas Schumann vertraten Renovabis beim ZDF-Gottesdienst aus der Heilig-Kreuz-Kirche in Bensheim-Auerbach.
v.l.n.r.: Thomas Müller-Boehr (verantwortlich für Dialog und Partnerschaften bei Renovabis, Pfarrer Dr. Christian Hartl (Hauptgeschäftsführer von Renovabis) und Thomas Schumann (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) vertraten Renovabis beim ZDF-Gottesdienst aus der Heilig-Kreuz-Kirche in Bensheim-Auerbach.
Quelle: Anja Wonner

Abendmesse der Pfarrei Allerheiligen in Nürnberg am 8. Mai

Im Rahmen der Aktionseröffnung gab es in Nürnberg im in der Kirche Zu Allen Heiligen in der Pfarrei Allerheiligen einen Abendgottesdienst. Die Messe leitete Pfarrer Rainer Gast, der auch die Predigt hielt. Es konzelebrierten Pfarrer Stanislaw Stenka von der polnischen Mission Nürnberg sowie Pfarrer Mykola Dobra, Vizerektor des Collegium Orientale in Eichstätt, sowie Pfarrer Dr. Miroslav Lopuch vom Collegium Orientale. Letzterer, ein gebürtiger Pole und promovierter Theologe und Pharmazeut, hielt eine bemerkenswerte statio (hier), die den Messbesucherinnen und – besuchern den Reichtum der östlichen Spiritualität vor Augen führte. Einen besonderen interkulturellen Akzent erhielt der Gottesdienst auch durch die Lesungen in deutscher und polnischer Sprache, ein polnisches Marienlied, das Pfarrer Stenka anstimmte und schließlich einen Christus-Hymnus der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche.

Eröffnungsgottesdienst in Bamberg

Eröffnungsgottesdienst im Dom zu Bamberg am 09.05.2021

Die Eröffnung der Pfingstaktion fand zeitgleich mit einem Gottesdienst im Dom zu Bamberg und einem ZDF-Fernsehgottesdienst statt, der aus Gründen der Pandemie in der Nähe des Sitzes des Fernsehsenders anberaumt war. Während im ZDF Erzbischof Ludwig Schick und Renovabis-Hauptgeschäftsführer Christian Hartl zelebrierten, feiertet Generalvikar Georg Kestel zusammen mit Pater Roberto Turyamureeba und Pfarrer i.R. Msgr. Anton Otte den Bamberger Gottesdienst. Letzterer gehört mit seiner tschechisch-deutschen Biografie zur Gründergeneration von Renovabis vor 30 Jahren. Zu den teilnehmenden Ehrengästen im Dom zählten der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz Thorsten Glauber, der Evangelische Stadtdekan Hans-Martin Lechner sowie mehrere Mandatsträger aus Landes- und Kommunalpolitik.
Generalvikar Kestel betonte in seiner Predigt (hier) den Stellenwert, den die Bewahrung der Schöpfung im christlichen Glauben einnimmt. Als Einstieg wählte er eine Parabel aus dem Roman „Joseph und seine Brüder“ von Thomas Mann. Er hob insbesondere auch die Arbeit der Solidaritätsaktion Renovabis im Osten Europas hervor. Bei einer Gabenprozession wurden symbolisch Blumensamen, Muttererde, ein Globus für die weltkirchliche Verbundenheit und Brot und Wein zum Altar getragen.

Im Anschluss sollte eigentlich ein Empfang mit einer Ansprache von Staatsminister Glauber stattfinden. Aus Gründen der Pandemie wurde darauf verzichtet und Glauber hielt im Dom eine kurze Ansprache im Anschluss an den Gottesdienst. Dabei würdigte er das Engagement der weltkirchlichen Werke im Allgemeinen – er selbst habe seinen Berufsweg nur aufgrund seines Einsatzes als missio-Botschafter eingeschlagen, so der Minister – und von Renovabis im Besonderen. Renovabis-Geschäftsführer Markus Ingenlath überreichte ihm – symbolisch am Europa-Tag, wie er sagte – die Renovabis-Ikone mit den sechs Heiligen Europas und den Katalog zur Karikaturenausstellung „Mit Volldampf in die Katastrophe?“, die Beiträge aus Ost und West vereint und von der Erzdiözese Bamberg und Renovabis gemeinsam kuratiert wurde. Die 110 Gottesdienstbesucherinnen und –besucher, darunter zahlreiche Spenderinnen und Spender von Renovabis aus der Erzdiözese Bamberg, erhielten anstelle des Empfangs ein „Carepaket“ mit Spezialitäten aus Bamberg und Informationen zur Pfingstaktion von Renovabis „DU erneuerst das Angesicht der Erde. Ost und West in gemeinsamer Verantwortung für die Schöpfung“.

Die 110 Gottesdienstbesucherinnen und –besucher, darunter zahlreiche Spenderinnen und Spender von Renovabis aus der Erzdiözese Bamberg, erhielten anstelle des Empfangs ein „Carepaket“ mit Spezialitäten aus Bamberg und Informationen zur Pfingstaktion von Renovabis „DU erneuerst das Angesicht der Erde. Ost und West in gemeinsamer Verantwortung für die Schöpfung“.
Die 110 Gottesdienstbesucherinnen und –besucher, darunter zahlreiche Spenderinnen und Spender von Renovabis aus der Erzdiözese Bamberg, erhielten anstelle des Empfangs ein „Carepaket“ mit Spezialitäten aus Bamberg und Informationen zur Pfingstaktion von Renovabis „DU erneuerst das Angesicht der Erde. Ost und West in gemeinsamer Verantwortung für die Schöpfung“.
Im Anschluss sollte eigentlich ein Empfang mit einer Ansprache von Thorsten Glauber, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, stattfinden. Aus Gründen der Pandemie wurde darauf verzichtet und Glauber hielt im Dom eine kurze Ansprache im Anschluss an den Gottesdienst. Dabei würdigte er das Engagement der weltkirchlichen Werke im Allgemeinen – er selbst habe seinen Berufsweg nur aufgrund seines Einsatzes als missio-Botschafter eingeschlagen, so der Minister – und von Renovabis im Besonderen.
Im Anschluss sollte eigentlich ein Empfang mit einer Ansprache von Thorsten Glauber, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, stattfinden. Aus Gründen der Pandemie wurde darauf verzichtet und Glauber hielt im Dom eine kurze Ansprache im Anschluss an den Gottesdienst. Dabei würdigte er das Engagement der weltkirchlichen Werke im Allgemeinen – er selbst habe seinen Berufsweg nur aufgrund seines Einsatzes als missio-Botschafter eingeschlagen, so der Minister – und von Renovabis im Besonderen.

Abendmesse in der St. Martinskirche in Bamberg am 9. Mai

Am Sonntagabend feierte Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pfarrer Christian Hartl zusammen mit Kaplan Joseph Puthenchira und Jugendseelsorger Roberto Turyamureeba in der St. Martinskirche in Bamberg die Abendmesse. Mitgebracht hatte Hartl die Originalikone „Christus tröstet die Kinder von Tschernobyl“. Sie ist bei vielen Gottesdiensten und Veranstaltungen der diesjährigen Aktionseröffnung mit dabei. Die Ikone zeigt den in österliches Weiß gekleideten Auferstandenen, umgeben von fünf Kindern, die alle mit ihren Händen den direkten, tröstenden Kontakt mit Christus suchen - eine berührende Botschaft. Im Hintergrund die Katastrophe: ein Atomkraftwerk, zerstörte Gebäudeteile, der Himmel getaucht in glühendes Gelb und Rot, durchzogen von dunklen Rauchschwaden des havarierten Reaktors.

Empfang in Bamberg

Empfang der Renovabis-Delegation im Rathaus von Bamberg am 10. Mai

Eigentlich war geplant, den Tag mit einer großen Delegation von Gästen aus dem Osten Europas feierlich im Rathaus von Bamberg zu beginnen, bevor die Gäste an Schulen, die Universität und andere Orte zum direkten Kontakt mit den Menschen in der Erzdiözese Bamberg ausschwärmen sollten. Die Pandemie sorgte für eine andere Regie, und so war es nur eine kleine, zuvor corona-getestete Gruppe geleitet von Erzbischof Ludwig Schick und Hauptgeschäftsführer Christian Hartl, die im Rathaus von Oberbürgermeister Andreas Starke empfangen wurde.

Der Oberbürgermeister dankte in seiner kurzen Begrüßung der Aktion Renovabis im Namen der Stadt für die Wahl Bambergs zur Eröffnung der Aktion und für die wichtige Arbeit, die auch der Völkerverständigung dient. Er verwies auf den am Vortag stattgefundenen Europatag, der auch in Bamberg mit einer zeitgemäß kleinen Veranstaltung begangen wurde. Das Datum 9. Mai stehe jedoch immer auch in direktem Zusammenhang mit dem 8. Mai, der an das Ende des Zweiten Weltkriegs mit seinen Millionen Toten, die Ermordung von 6 Millionen Juden und die besondere deutsche Verantwortung gemahne. Die Stadt Bamberg habe aktiven Anteil an der Arbeit zu Frieden und Versöhnung gehabt und unter anderem sechs Städtepartnerschaften geschlossen, zwei davon Richtung Osten nach Eztergom in Ungarn und nach Prag in Tschechien.
Erzbischof Schick bedauerte in seiner Erwiderung, dass Renovabis leider auf die Gäste aus Osteuropa verzichten musste. Für Bamberg sei der Osten des Kontinents immer wichtig gewesen, davon zeugten z.B. heute noch Dorf- und Flurnamen in der Umgebung mit slawischem Ursprung oder die Reisen des Heiligen Bischofs Otto nach Prag, Gnesen oder Schwerin.

Pfarrer Hartl dankte im Namen von Renovabis und der deutschen Katholiken Oberbürgermeister Starke für die herzliche Aufnahme in der Stadt Bamberg. Er lobte insbesondere eine Führung, an der er am Vortag unter der sachkundigen Leitung des Historikers Michael Kleiner vom Erzbischöflichen Ordinariat teilgenommen hatte. Sie habe ihm und der Gruppe die Geschichte der Stadt mit ihren vielen osteuropäischen Bezügen in pädagogisch hervorragender Weise nahegebracht. Anschließend verwies er auf das Anliegen und die Ziele der Renovabis-Pfingstaktion „Du erneuerst das Angesicht der Erde. Ost und West in gemeinsamer Verantwortung“, die auch den Namen „Renovabis“ aufgreife.

Hartl übergab im Anschluss die mitgebrachten Geschenke an Oberbürgermeister Starke: Passend zum Renovabis-Jahresthema einen Katalog der gemeinsam vom Erzbistum Bamberg und Renovabis kuratierten Wanderausstellung „Mit Volldampf in die Katastrophe?“, die Karikaturen aus Ost und West zeigt, und im November auch im Krankenhaus Bamberg zu sehen sein wird, sowie ein Buch von Sven Plöger mit dem Titel „Zieht Euch warm an. Es wird heiß“. Nach einem kurzen Fototermin endete der Besuch im Rathaus.

Ökumenische Vesper

Vesper in der Kathedrale der Rumänischen Orthodoxen Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa in Nürnberg aus Anlass der Renovabis-Pfingstaktion 2021 am 22.05.2021

Am Vorabend des römisch-katholischen Pfingstfestes hatte Seine Eminenz Metropolit Erzbischof Serafim Joantă eine Delegation von Renovabis und der Stadtkirche Nürnberg unter Leitung von Stadtdekan Andreas Lurz und Renovabis-Geschäftsführer Markus Ingenlath zum Gebet der Vesper in die Kathedrale der Rumänischen Orthodoxen Metropolie in die Fürtherstr. 166-168 eingeladen. Renovabis wollte an diesem besonderen Ort zum Abschluss der jährlichen Pfingstaktion die ökumenische Verbundenheit mit den orthodoxen Mitchristen zum Ausdruck bringen.
Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war wegen der geltenden Hygiene-Bestimmungen sehr beschränkt. Erfreulicherweise waren dennoch eine ganze Reihe von Persönlichkeiten der Einladung des Erzbischofs gefolgt, darunter Vorgänger des Stadtdekans und weitere Pfarrer, Vertreter des Katholikenrats, der Weltkirchereferent des Erzbistums Bamberg Michael Kleiner sowie Spenderinnen und Spender und Mitarbeiter von Renovabis.
Das gemeinsame Vespergebet erhielt für die Gäste eine besondere Bedeutung, weil der Erzbischof sich bemühte, alle von ihnen an größeren und kleineren Gebetspassagen auf Deutsch zu beteiligen. Mit besonderer Freude beteten die Renovabis-Gäste den Eingangspsalm 103/104 der Vesper, der in allen orthodoxen Vespern täglich gebetet wird und sowohl einen Bezug zum Namen von Renovabis („Du erneuerst das Angesicht der Erde“) als auch zum Leitwort der diesjährigen Pfingstaktion zur Bewahrung der Schöpfung trägt. Rührend waren auch die sowohl im Großen Bittgebet (sog. „Ektenie“) als auch in der „Ektenie der eindringlichen Bitte“ eigens eingefügten Bitten „Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Osteuropa-Hilfswerks ‚Renovabis‘“. Der Chor des an die Kathedrale angeschlossenen Klosters trug die auf Rumänisch gesungenen Gebetspassagen vor. Die feierliche Gebetsatmosphäre verwies zum Beispiel im „Nunc dimittis“, dem Gesang von Symeon, eindringlich auf die jahrhundertealten gemeinsamen Wurzeln von Katholiken und Orthodoxen.

Wer von den deutschen Gästen anschließend beim angekündigten „kleinen Umtrunk“ die in einem deutschen vergleichbaren kirchlichen Kontext gereichten Wein, Wasser und Brot erwartete, kannte die rumänische Gastfreundschaft noch nicht: Ein überbordender Tisch mit köstlichen Speisen wartete auf die Beter nach der Vesper – alles liebevoll mit kleinen Namenstäfelchen beschriftet. Erzbischof Joantă begrüßte in seiner Ansprache die Anwesenden noch einmal auf das Herzlichste und verwies zugleich – passend zum Thema der Renovabis-Pfingstaktion – auf die großen Umweltprobleme in seiner Heimat. Zugleich erwähnte er auch die große Zahl an Rumänen, die in Deutschland und anderen westlichen Ländern leben, und von der rumänischen Metropolie seelsorgerlich betreut werden.

Geschäftsführer Ingenlath dankte im Namen der deutschen Gäste für das gemeinsame Beten und die große Gastfreundschaft. Renovabis sei dankbar, an diesem Abend an der reichen Tradition der Schöpfungsspiritualität im Osten Europas teilgehabt zu haben und wolle seine Aufgabe als Brückenbauer zum besseren Verständnis der Menschen in Ost und West fortsetzen. Als Gastgeschenk überreichte er eine Ausgabe des Werkes „Zeugen des Glaubens“ sowie viele kleine Samentüten an die Gastgeber.
Alle, die dabei waren, erhielten an diesem Abend einen – kleinen oder großen – Eindruck, was das Wirken des Heiligen Geistes trotz der Trennung der Kirchen bewegen kann.

Serafim Joantă, Rumänisch-Orthodoxer Erzbischof und Metropolit für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa
Serafim Joantă, Rumänisch-Orthodoxer Erzbischof und Metropolit für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa
Quelle: Michael Kleiner
Vesper in der Kathedrale der Rumänischen Orthodoxen Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa in Nürnberg aus Anlass der Renovabis-Pfingstaktion 2021 am 22.05.2021
Vesper in der Kathedrale der Rumänischen Orthodoxen Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa in Nürnberg aus Anlass der Renovabis-Pfingstaktion 2021 am 22.05.2021
Quelle: Michael Kleiner

Abschluss der Pfingstaktion in Nürnberg

Die diesjährige Renovabis-Pfingstaktion wurde am Pfingstsonntag mit einer festlichen Eucharistiefeier in der Pfarrkirche Allerheiligen in Nürnberg abgeschlossen. Es zelebrierte Pfr. Rainer Gast zusammen mit Pfr. Dr. Christian Hartl, dem Hauptgeschäftsführer des Osteuropa-Hilfswerks Renovabis sowie P. Roberto Turyamureeba MCCJ. An dem Gottesdienst nahm auch der Nürnberger Oberbürgermeister Marcus König teil. Wegen der Corona-Beschränkungen durften nur wenige Gläubige in der Pfarrkirche Allerheiligen dabei sein, die Heilige Messe wurde aber live gestreamt auf dem Youtube-Kanal des Seelsorgebereichs Nürnberg-Nord-Ost

Impressionen vom Abschluss-Gottesdienst in Nürnberg

Pfarrer Christian Hartl während des Abschluss-Gottesdienstes
Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pfarrer Christian Hartl während der Predigt in Nürnberg.
Quelle: Michael Kleiner
Gottesdienst in Nürnberg
Die Zelebranten während der Eucharistiefeier - von links: Nürnbergs Stadtdekan Andreas Lurz, Pfarrer Rainer Gast, Pfarrer Christian Hartl und P. Roberto Turyamureeba MCCJ.
Quelle: Michael Kleiner
Impression vom Gabengang
Impression vom Gabengang
Quelle: Michael Kleiner
Eine Frau überwacht die Einhaltung der Corona-Regeln während des Gottesdienstes.
Auch während des Abschluss-Gottesdienstes mussten die Corona-Regeln eingehalten werden.
Quelle: Michael Kleiner
Inhalt erstellt: 10.05.2021, zuletzt geändert: 27.05.2021

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