Projektbeispiele
Ordensschwester verteilt in einer Winterlandschaft eine Suppe an eine bedürftige Frau
Im kalten Winter sind Bedürftige froh über eine warme Mahlzeit.
Foto: Br. Korneliusz Konsek SVD
Länderinfo
Weißrussland
Landesflagge

Hunger, Kälte, Einsamkeit: Hilfe für bedürftige Menschen

In weiten Teilen Osteuropas sind die Winter eisig kalt, für mittellose Menschen bedeuten sie bittere Not. Frauen, Männer und Kinder, die verarmt sind oder keine Arbeit oder kein Obdach haben, brauchen gerade in der kalten Jahreszeit Hilfe.

Ein Projekt im Westen Weißrusslands

Projektpartner
Diözesancaritas Grodno, Missionarinnen der Hl. Familie
Bewilligungsjahr
2016/2017
Fördersumme
60.000 Euro
Förderbereich
Soziale Aufgaben
Übersicht

Hilfe für Leib und Seele

In weiten Teilen Osteuropas sind die Winter eisig kalt, für mittellose Menschen bedeuten sie bittere Not. Frauen, Männer und Kinder, die verarmt sind oder keine Arbeit oder kein Obdach haben, brauchen gerade in der kalten Jahreszeit Hilfe: Ein seelsorgliches Gespräch im beheizten Pfarrzentrum lässt die Menschen ihre Hoffnung nicht verlieren; eine Brennholzlieferung schützt vor der Eiseskälte; manchmal ist eine Mahlzeit am Tag lebensrettend.
Mit seinen Partnern vor Ort ist Renovabis für die Menschen in Osteuropa da, mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Eine warme Suppe zum Überleben

In den weißrussischen Städten Grodno und Baranowiczi werden täglich bis zu 440 bedürftige Menschen mit einer Mahlzeit versorgt. Diese Unterstützung ist derzeit besonders wichtig, weil die Ungleichheit im Land stetig zunimmt. Immer mehr Menschen kämpfen um ihre Existenz. Während die Lebenshaltungskosten steigen, verliert der Rubel an Wert. Zudem werden Sozialleistungen und Arbeitsplätze gestrichen. So kommen Menschen, die arbeiten möchten oder die ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben, in extreme Notsituationen.

Viele sind deswegen verschüchtert und beschämt. Oft ist der Besuch in der Armenküche der einzige Moment des Tages, an dem die Bedürftigen etwas essen, sich aufwärmen und mit einem freundlichen Menschen sprechen können. Wer nicht mehr mobil ist und das Haus nicht mehr verlassen kann, bekommt die Verpflegung nach Hause gebracht.

Ein Teller Suppe wärmt in der eisigen Jahreszeit.<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Br. Korneliusz Konsek SVD</small>
Ein Teller Suppe wärmt in der eisigen Jahreszeit.
Foto: Br. Korneliusz Konsek SVD
Die Menschen sind dankbar für eine Mahlzeit.<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Br. Korneliusz Konsek SVD</small>
Die Menschen sind dankbar für eine Mahlzeit.
Foto: Br. Korneliusz Konsek SVD
Das Brot wird für die Armenküche angeliefert.<br><small class='stackrow__imagesource'>Foto: Br. Korneliusz Konsek SVD</small>
Das Brot wird für die Armenküche angeliefert.
Foto: Br. Korneliusz Konsek SVD

Warme Kleidung, Decken und Heizmaterial

Auch in Albanien unterstützt die Caritas Menschen, die im Winter Hilfe benötigen - besonders diejenigen die von den jüngsten Überschwemmungen betroffen waren, wie etwa die Familien Bala und Zekaj*. In ihre Häuser drang Schlamm und Schutt, das Wasser stand über 1,5 Meter hoch in den Räumen. Die Fluten haben alles weggespült: Lebensmittelvorrräte, Bekleidung, Heizmaterial, persönliche Gegenstände. Der Staat hilft zwar beim Wiederaufbau der Infrastruktur, aber für die Schäden im privaten Bereich müssen die Betroffenen selbst aufkommen – unmöglich für viele Familien in einem der ärmsten Länder Europas. Die Caritas Albanien ist für die Menschen da und versorgt bis zu 2600 Familien unter anderem mit Reinigungsmitteln, Essenspaketen und warmer Kleidung.

Das sind nur einige Beispiele der vielfältigen Hilfe, die unsere Partner in Osteuropa mit Ihrer Unterstützung realisieren können.

Jede Spende hilft, damit bedürftige Menschen im Osten Europas den Winter gut überstehen!

  • Mit 36 EUR schenken Sie zwei Personen einen ganzen Monat lang täglich einen Teller Suppe.
  • 98 EUR sind jeden Tag not wendig, damit alle Bedürftigen, die die Suppenküche in Grodno besuchen, eine warme Mahlzeit erhalten.
  • 186 Euro sichern Bettzeug und warme Kleidung für eine Familie in Albanien.

Projektbewertung

Das Angebot der häuslichen Pflege ist für viele überlebenswichtig. Aufgrund von Abstimmungsschwierigkeiten zwischen staatlichen Behörden gab es dieses Jahr Finanzierungsprobleme. Zwei der acht Sozialstationen wurden nicht in die staatliche Förderung, die an sich schon viel zu niedrig ist, aufgenommen. Damit die Arbeit fortgeführt werden kann, sollte Renovabis das bestehende Projekt unterstützen, so dass aufgebaute Kapazitäten auch in den nächsten Jahren zur Verfügung stehen und das existierende Hilfsangebot kontinuierlich aufrecht erhalten werden kann.

Hier setzt der Projektpartner von Renovabis, die Caritas Blaj, mit seiner Arbeit an. Mobile Fachkräfteteams sind über ein Programm zur häuslichen Altenpflege für die Menschen da.

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