Projektbeispiele
Eine ältere Frau isst einen Teller Suppe.
Mehr als das tägliche Brot - Suppenküchen helfen Menschen in Not.
Quelle: Caritas Omsk
Länderinfo
Russland
Landesflagge

Mehr als das tägliche Brot

Gerade in den kalten Wintermonaten sorgen Suppenküchen dafür, dass notleidende Menschen satt werden können. Mit Ihrer Spende helfen Sie, dass Bedürftige in Kaliningrad und Omsk (Russland) eine warme Mahlzeit und einen Platz zum Aufwärmen haben.

Ein Projekt im russischen Omsk

Projektpartner
Caritas und Pfarrei Heilige Familie
Bewilligungsjahr
2018
Fördersumme
34.000
Förderbereich
Soziale Aufgaben
Übersicht

Ausgangslage

In der westsibirischen Großstadt Omsk wird es im Winter bis zu - 35°C kalt. Für Notleidende sind Suppenküchen bei den eisigen Temperaturen überlebensnotwendig. Hier erhalten Sie eine warme Mahlzeit und einen Platz zum Aufwärmen.

Alekssej erzählt, dass es ihm anfangs nicht leicht gefallen ist herzukommen und sich einzugestehen, dass er auf Hilfe angewiesen ist. Er lebt auf der Straße. Die Caritas unterstützt ihn momentan dabei, seine Papiere wieder zu beschaffen, damit er arbeiten gehen kann. In der Suppenküche erhalten jeden Tag rund 120-150 Menschen eine warme Mahlzeit. Viele von ihnen sind alt, wohnungslos, alleinerziehend oder leben mit einer Behinderung.

Neben dem Essen bekommen die Bedürftigen Hilfe und Beratung in verschiedenen Bereichen, z.B. bei gesundheitlichen Problemen und Behördengängen. Für viele ist die Atmosphäre in der Suppenküche sehr wichtig, denn hier erleben diejenigen, die häufig Ablehnung und Misstrauen erfahren, ein Stück Geborgenheit.

Impressionen

Suppenküche in Omsk
Die Suppenküche der Caritas in Omsk versorgt ca. 120-150 Menschen pro Tag mit einer warmen Mahlzeit.
Quelle: Caritas Omsk
Suppenküche Kaliningrad
Die Pfarrei "Heilige Familie" in Kaliningrad betreibt eine Suppenküche für etwa 100 Bedürftige.
Quelle: Pfarrei "Heilige Familie"
Ehrenamtliche Kaliningrad Suppenküche
In der Suppenküche engagieren sich viele Ehrenamtliche, die selbst auf Hilfe angewiesen waren. Jetzt helfen sie bei Schreinerarbeiten und in der Küche.
Quelle: Pfarrei "Heilige Familie"

Eine zweite Chance

Im russischen Kaliningrad (ehem. Königsberg) betreibt die Pfarrei Heilige Familie ebenfalls eine Suppenküche. Täglich kommen hier rund 100 bedürftige Menschen. Einer von ihnen ist Sergej. Er war in der Vergangenheit straffällig und landete nach einer verbüßten Haftstrafe auf der Straße. Als Obdachloser hörte er von dem sozialen Angebot der Pfarrgemeinde. Dort wurde er gesundheitlich versorgt und erhielt warmes Essen. Mittlerweile hat der Handwerker wieder Fuß gefasst und engagiert sich nun selbst ehrenamtlich in der Pfarrei – er hilft, wo er kann. Die Suppenküche unterhält auch noch eine Kleiderkammer und eine eigene kleine Ambulanz.

Mehr als nur warmes Essen

Neben dem warmen Essen finden die bedürftigen Menschen hier ein offenes Ohr. Für viele ist das ein großer Trost und sie können neuen Lebensmut schöpfen. Die zusätzlichen Angebote der Suppenküchen in Form von Beratung, medizinischer Versorgung und Kleiderkammer sind für viele Menschen wichtig geworden. Die Suppenküchen und ihre zusätzlichen Hilfseinrichtungen werden kaum durch staatliche Zuschüsse unterstützt. Darum sind sie auf Spenden aus dem Ausland angewiesen.

Ihre Spende hilft in Not geratenen Menschen in Sibirien und Kaliningrad.

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