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27.10.2017 – Renovabis-Aktionsrat

444 neue Projekte auf den Weg gebracht

444 neue Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 14,8 Millionen Euro sind jetzt vom Aktionsrat des Osteuropa-Hilfswerks Renovabis bewilligt worden. Neue pastorale und sozial-karitative Großprojekte werden in Bosnien-Herzegowina, im Kosovo und in der Ukraine gefördert.

KÖLN/ FREISING. 444 neue Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 14,8 Millionen Euro sind jetzt vom Aktionsrat des Osteuropa-Hilfswerks Renovabis bewilligt worden. Unter Leitung von Stefan Vesper, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Renovabis-Gremiums und Generalsekretärs des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, befürwortete Renovabis an diesem Donnerstag (26. Oktober) in Köln Projektvorschläge seiner Partner aus insgesamt 19 Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas. Neue pastorale und sozial-karitative Großprojekte werden in Bosnien-Herzegowina, im Kosovo und in der Ukraine gefördert.

Außerdem hat sich der Aktionsrat mit dem Jahresthema 2018, das auch die Renovabis-Pfingstaktion im Jahr ihres 25. Bestehens prägen wird, auseinandergesetzt. Im Jubiläumsjahr wird es besonders um den jahrzehntelangen Impuls der Solidaritätsaktion nach Ost und West gehen: Renovabis möchte den Brückenbau zwischen den Völkern, Religionsgemeinschaften und in den konkreten Lebenssituationen der Menschen vor Ort ins Gespräch bringen. Im Mittelpunkt werden das Fördern von Verständigung und Aussöhnung und vielfache Früchte dieser Arbeit der Partner in den Ländern des Ostens stehen.

Genau in diesem Sinne ist unter den jetzt mit Finanzmitteln ausgestatteten Projekten das Jugendzentrum „Johannes Paul II.“ in Sarajewo. Als zentrale Einrichtung der kirchlichen Jugendarbeit in diesem Erzbistum ist es zugleich Knotenpunkt einer Strategie der Vernetzung lokaler Jugendinitiativen in ganz Bosnien. Durch die Aktivitäten und Bildungsprojekte des Jugendzentrums sollen in den nächsten drei Jahren mehr als 10.000 Jugendliche erreicht werden: Jugendliche werden zu begeisterten und glaubwürdigen Akteuren des Wandels in Bosnien-Herzegowina und innerhalb des europäischen Integrationsprozesses.

In der Ukraine werden zur Stärkung der sozialen Mitverantwortung und des bürgerschaftlichen Engagements lokale Caritas-Strukturen in den Pfarrgemeinden aufgebaut. In den Diözesen der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche sollen die in den Pfarreien tätigen Priester und Laien vor Ort im Bereich der Sozialen Arbeit geschult werden. Ehrenamtliche erfahren dadurch Wertschätzung und werden qualifiziert. Dieses Renovabis-Projekt leistet einen Beitrag für mehr Bürgersinn und Gemeinwohlorientierung in der Ukraine.

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Inhalt erstellt: 27.10.2017, zuletzt geändert: 27.10.2017