Bühne und Mischpult
Tontechnik ist wichtig: das Mischpult sorgt für guten Klang beim Internationalen Kongress 2016 im Freisinger Asam-Saal
Foto: Simon Korbella, Renovabis
11.08.2017 – Internationaler Kongress

Europa: Die Krise als Chance begreifen!

Die Liste der Vorwürfe und Problemfelder, mit denen sich Europa konfrontiert sieht, ist lang. Ziel des Kongresses ist es darum, ins Gespräch über die Chancen der gegenwärtigen Krise zu kommen.

MÜNCHEN / FREISING. Nationalismus und Populismus, Bürgerferne, Entfremdung, Politikverdrossenheit und Migrationsströme: Die Liste der Vorwürfe und Problemfelder, mit denen sich Europa konfrontiert sieht, ist lang. Die zunehmenden Spannungen und Konflikte führen bei vielen zu düsteren Zukunftsprognosen. Genau hier möchte der 21. Internationale Kongress des katholischen Osteuropahilfswerks Renovabis eine Gegenposition einnehmen. „Die Krise als Chance für Europa! - Die Verantwortung der Kirchen“: Unter diesem Titel steht vom 6. bis zum 8. September in München die Frage nach den Chancen der gegenwärtigen Krisen im Mittelpunkt.

Ziel des Kongresses ist es, gemeinsam mit den Teilnehmern aus Ost und West ins Gespräch über verschiedene Euuropa-Bilder und daraus folgende drängende Fragen zu kommen. „Wo liegen die Chancen in der Krise?“, „Auf welches Wertefundament kann man sich besinnen?“ und „Welche Verantwortung tragen die Kirchen?“. Dabei betont Renovabis-Geschäftsführer Pfarrer Christian Hartl: „Jede Krise ist auch eine Chance. Man hält inne und hört andere Meinungen. Das Wahrnehmen teils schmerzlicher oder bedenklicher Entwicklungen, die gemeinsame Reflexion und der von gegenseitiger Wertschätzung geprägte Dialog, das sind die Grundlagen für eine Überwindung der Krise. Und sie bieten sogar die Aussicht auf eine Stärkung Europas.“

Insgesamt werden zum Kongress über 180 Teilnehmer und Referenten aus 26 Ländern erwartet. In diesem Jahr findet er zum ersten Mal in der Hochschule für Philosophie in München statt und wird stark mit dialogischen Methoden arbeiten. Bisher wurde er am Sitz der Geschäftsstelle, auf dem Freisinger Domberg, durchgeführt, doch aufgrund der großangelegten Umbauarbeiten steht das Tagungshaus dort nicht mehr zur Verfügung. Erwartet werden u.a. der Berliner Erzbischof Heiner Koch, die langjährige Bürgerbeauftragte des polnischen Parlaments Irena Lipowicz, der ungarische Religionssoziolge András Máté-Tóth, der Vorsitzende des Zentralkomitees der deutschen Katholiken Thomas Sternberg und der Bonner Politikwissenschaftler Andreas Püttmann.

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Inhalt erstellt: 14.08.2017, zuletzt geändert: 12.02.2019